Cisco und iRobot bringen 'Sheldonbot' auf den Markt
Der Netzwerkausrüster Cisco und das Robotik-Unternehmen iRobot haben gemeinsam ein Telepräsenz-System auf den Markt gebracht, das vielen aus der Comedy-Serie "The Big Bang Theory" bekannt vorkommen dürfte.
Im zweiten Teil der vierten Staffel agiert Sheldon Cooper aus seinem Zimmer heraus über einen Roboter, um seinen Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Auf einem fahrbaren Untersatz ist dabei in Kopfhöhe ein Display montiert, auf dem sein Bild übertragen wird, so dass er sich weiterhin mit seinen Freunden unterhalten kann.
Ava 500 im Einsatz
Das von Cisco und iRobot vorgestellte System "Ava 500" weist überraschende Ähnlichkeit mit dem so genannten "Sheldonbot" auf. Es ist eine Kombination aus Ciscos bereits länger verfügbaren Telepräsenz-System und einem Roboter-Modul von iRobot. Letzteres kam bisher vor allem in Form von Staubsauger-Robotern zum Einsatz, die komplett autonom durch Haushalte navigieren und die Bodenflächen reinigen.
Der Ava 500 soll es nicht nur ermöglichen, dass Mitarbeiter von Unternehmen, die sich an einem anderen Ort aufhalten, bei Meetings zugeschaltet werden können. Die Bewegungsfähigkeit des Produktes ermöglicht es, dass diese zukünftig auch virtuell an Rundgängen teilnehmen oder Kollegen an ihren Arbeitsplätzen besuchen können. Dadurch soll es beispielsweise möglich werden, dass sie sich ein Bild von der Arbeit in Laboren oder Produktionsstätten machen können.
Die Kontrolle des Robotik-Systems erfolgt über eine iPad-App. Diese ermöglicht es nicht nur, dass sich der Nutzer per Videochat auf das Display aufschaltet. Die Software kann auch mit Karten über die jeweilige Niederlassung bestückt werden. Der Anwender muss dann nur noch einen Ort oder einen Kollegen angeben, den er virtuell besuchen möchte und der Ava 500 fährt automatisch dorthin.
Wenn die Unterredung mit Kollegen in der entfernten Niederlassung beendet ist, navigiert das Telepräsenz-System automatisch wieder in seine Ladestation zurück. Nach Angaben der Hersteller soll eine Akkuladung für einen rund sechsstündigen Einsatz ausreichen.
Ava 500 im Einsatz
Das von Cisco und iRobot vorgestellte System "Ava 500" weist überraschende Ähnlichkeit mit dem so genannten "Sheldonbot" auf. Es ist eine Kombination aus Ciscos bereits länger verfügbaren Telepräsenz-System und einem Roboter-Modul von iRobot. Letzteres kam bisher vor allem in Form von Staubsauger-Robotern zum Einsatz, die komplett autonom durch Haushalte navigieren und die Bodenflächen reinigen.
Der Ava 500 soll es nicht nur ermöglichen, dass Mitarbeiter von Unternehmen, die sich an einem anderen Ort aufhalten, bei Meetings zugeschaltet werden können. Die Bewegungsfähigkeit des Produktes ermöglicht es, dass diese zukünftig auch virtuell an Rundgängen teilnehmen oder Kollegen an ihren Arbeitsplätzen besuchen können. Dadurch soll es beispielsweise möglich werden, dass sie sich ein Bild von der Arbeit in Laboren oder Produktionsstätten machen können.
Die Kontrolle des Robotik-Systems erfolgt über eine iPad-App. Diese ermöglicht es nicht nur, dass sich der Nutzer per Videochat auf das Display aufschaltet. Die Software kann auch mit Karten über die jeweilige Niederlassung bestückt werden. Der Anwender muss dann nur noch einen Ort oder einen Kollegen angeben, den er virtuell besuchen möchte und der Ava 500 fährt automatisch dorthin.
Wenn die Unterredung mit Kollegen in der entfernten Niederlassung beendet ist, navigiert das Telepräsenz-System automatisch wieder in seine Ladestation zurück. Nach Angaben der Hersteller soll eine Akkuladung für einen rund sechsstündigen Einsatz ausreichen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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