Menschlicher Geist soll in Robotern weiterleben
Der russische Milliardär Dmitry Itskov will eine klassische Vision der Science Fiction Wirklichkeit werden lassen: Der menschliche Geist soll unabhängig vom Körper in Robotern weiterleben können.
Der frühere Medienmogul hat dafür das "2045 Project" ins Leben gerufen, das er selbst finanziert. Ziel des Forschungsprojektes ist es, den natürlichen Körper des Menschen überflüssig zu machen und robotische Avatare zu entwickeln, auf die die Schaltungen aus dem Gehirn kopiert werden können. Das Leben eines einzelnen Menschen soll so auf hunderte bis tausende Jahre ausgedehnt werden können, berichtete The Verge.
Das Projekt selbst läuft schon seit einiger Zeit und aktuell will Itskov auf einer Konferenz in New York das neueste Ergebnis der Arbeit vorstellen: Eine recht ausgefeilte Replik seines eigenen Kopfes, die vom Robotik-Pionier David Hanson entwickelt wurde. Dieser arbeitet schon seit Jahren an Robotern, die den Menschen möglichst genau nachbilden sollen.
Der künstliche Itskov verfügt so beispielsweise über 36 integrierte Motoren, die dem Gesicht Ausdruckskraft verleihen sollen. Während andere Robotik-Spezialisten sich vor allem darauf konzentrieren, den Greif- und Bewegungs-Apperat des Menschen zu imitieren, lege man beim 2045-Project großen Wert auf den Kopf, da dieser zentral für die Interaktion mit der Umwelt und anderen Menschen sei, erklärte Itskov.
Das ist ein Bestandteil dessen, was der Entwicklung des Avatar A dienen soll. Diese Stufe des Projektes soll zwischen 2015 und 2020 ihren Höhepunkt erleben und eine robotische Kopie des menschlichen Körpers hervorbringen, die über eine Schnittstelle zwischen Computer und Gehirn ferngesteuert werden kann.
Dem soll sich eine Phase anschließen, in der die Technologie so weiterentwickelt wird, dass ein Mensch sein Gehirn am Ende seines Lebens in den Roboter transplantieren lassen kann. Anschließend will Itskov ein künstliches Gehirn in den Avatar integrieren, in das der Geist des Menschen kopiert werden kann. Als Höhepunkt seines Projekts bis zum Jahr 2045 soll dann die Robotik selbst relativ unwichtig werden und ein Hologramm den Körper des Menschen ersetzen.
Das Projekt selbst läuft schon seit einiger Zeit und aktuell will Itskov auf einer Konferenz in New York das neueste Ergebnis der Arbeit vorstellen: Eine recht ausgefeilte Replik seines eigenen Kopfes, die vom Robotik-Pionier David Hanson entwickelt wurde. Dieser arbeitet schon seit Jahren an Robotern, die den Menschen möglichst genau nachbilden sollen.
Der künstliche Itskov verfügt so beispielsweise über 36 integrierte Motoren, die dem Gesicht Ausdruckskraft verleihen sollen. Während andere Robotik-Spezialisten sich vor allem darauf konzentrieren, den Greif- und Bewegungs-Apperat des Menschen zu imitieren, lege man beim 2045-Project großen Wert auf den Kopf, da dieser zentral für die Interaktion mit der Umwelt und anderen Menschen sei, erklärte Itskov.
Das ist ein Bestandteil dessen, was der Entwicklung des Avatar A dienen soll. Diese Stufe des Projektes soll zwischen 2015 und 2020 ihren Höhepunkt erleben und eine robotische Kopie des menschlichen Körpers hervorbringen, die über eine Schnittstelle zwischen Computer und Gehirn ferngesteuert werden kann.
Dem soll sich eine Phase anschließen, in der die Technologie so weiterentwickelt wird, dass ein Mensch sein Gehirn am Ende seines Lebens in den Roboter transplantieren lassen kann. Anschließend will Itskov ein künstliches Gehirn in den Avatar integrieren, in das der Geist des Menschen kopiert werden kann. Als Höhepunkt seines Projekts bis zum Jahr 2045 soll dann die Robotik selbst relativ unwichtig werden und ein Hologramm den Körper des Menschen ersetzen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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