Neewer Z3R: Blitz mit Touchscreen-Steuerung und schnellem Nachladen
Der Neewer Z3R kombiniert einen großen Touchscreen, einen wechselbaren Lithium-Ionen-Akku, Funksteuerung und ein Einstelllicht. Im Praxiseinsatz überzeugt der Aufsteckblitz laut unseren Kollegen von ValueTech TV vor allem mit seiner kurzen Nachladezeit: Selbst bei voller manueller Leistung war er nach weniger als zwei Sekunden wieder einsatzbereit. Bei einem zuvor verwendeten Blitz mit AA-Akkus konnten dagegen bis zu zwölf Sekunden vergehen.
Der Z3R wird mit Schutztasche, Blitzfußabdeckung und Akku geliefert. Ein Ladegerät oder Zweitakku fehlen. Geladen wird der herausnehmbare Akku über USB-C; eine vollständige Ladung dauert etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Neewer nennt eine Kapazität von rund 400 bis 500 Auslösungen. Im mehrwöchigen Einsatz mit Produktaufnahmen war nach drei bis vier Wochen noch etwa die Hälfte der Ladung vorhanden. Die tatsächliche Laufzeit hängt allerdings stark von der gewählten Blitzleistung ab.
Neewer gibt die Leistung mit bis zu 100 Watt an. Für Produktaufnahmen auf weißem Untergrund und einer Tischplatte reichte sie im Test aus. Der Blitzkopf kann für indirektes Blitzen über die Decke ausgerichtet werden, während sich der Zoom zwischen 28 und 105 mm einstellen lässt. Für aufwendige Porträts ersetzt diese Methode allerdings keine gezielte Lichtformung mit einer Softbox. Auch bei kurzen Bildserien zeigte sich im Test keine Überhitzung. Die von Neewer angegebenen 70 bis 100 Auslösungen in Folge bei voller Leistung wurden jedoch nicht ausgeschöpft.
Die Bedienung erfolgt über ein 2,8 Zoll großes Touchdisplay. Dort lassen sich unter anderem die manuelle Leistung, die TTL-Blitzbelichtungskorrektur, der Zoom und HSS einstellen. Mit kompatiblen Kameras sind dabei Verschlusszeiten bis 1/8000 Sekunde möglich. Ein verständliches deutsches Menü sowie zusätzliche Tasten für wichtige Funktionen erleichtern die Bedienung. Als Einstelllicht stehen eine Lichtquelle im Blitzkopf und zusätzliche LEDs an der Vorderseite zur Verfügung.
Für Produktaufnahmen punktet der Neewer Z3R damit vor allem durch seine kurze Nachladezeit, den wechselbaren Akku und die übersichtliche Bedienung. Einschränkungen gibt es beim Lieferumfang und bei der Systemkompatibilität. Wer lange Serien bei voller Leistung oder komplexe Funkaufbauten plant, sollte diese Funktionen vor dem Kauf im eigenen Setup prüfen.
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Der Z3R wird mit Schutztasche, Blitzfußabdeckung und Akku geliefert. Ein Ladegerät oder Zweitakku fehlen. Geladen wird der herausnehmbare Akku über USB-C; eine vollständige Ladung dauert etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Neewer nennt eine Kapazität von rund 400 bis 500 Auslösungen. Im mehrwöchigen Einsatz mit Produktaufnahmen war nach drei bis vier Wochen noch etwa die Hälfte der Ladung vorhanden. Die tatsächliche Laufzeit hängt allerdings stark von der gewählten Blitzleistung ab.
Neewer gibt die Leistung mit bis zu 100 Watt an. Für Produktaufnahmen auf weißem Untergrund und einer Tischplatte reichte sie im Test aus. Der Blitzkopf kann für indirektes Blitzen über die Decke ausgerichtet werden, während sich der Zoom zwischen 28 und 105 mm einstellen lässt. Für aufwendige Porträts ersetzt diese Methode allerdings keine gezielte Lichtformung mit einer Softbox. Auch bei kurzen Bildserien zeigte sich im Test keine Überhitzung. Die von Neewer angegebenen 70 bis 100 Auslösungen in Folge bei voller Leistung wurden jedoch nicht ausgeschöpft.
Die Bedienung erfolgt über ein 2,8 Zoll großes Touchdisplay. Dort lassen sich unter anderem die manuelle Leistung, die TTL-Blitzbelichtungskorrektur, der Zoom und HSS einstellen. Mit kompatiblen Kameras sind dabei Verschlusszeiten bis 1/8000 Sekunde möglich. Ein verständliches deutsches Menü sowie zusätzliche Tasten für wichtige Funktionen erleichtern die Bedienung. Als Einstelllicht stehen eine Lichtquelle im Blitzkopf und zusätzliche LEDs an der Vorderseite zur Verfügung.
Super für Produktfotos
Über 2,4 GHz kann der Z3R zudem als Sender oder Empfänger in Mehrblitz-Setups eingesetzt werden. Diese Funktion wurde im Test mangels passendem Sender allerdings nicht praktisch überprüft. Angeboten wird der Blitz als Z3R-C für Canon, Z3R-N für Nikon und Z3R-S für Sony. Eine L-Mount-Version gibt es nicht. Zum Testzeitpunkt lag der Preis meist bei rund 250 Euro, abhängig von Variante und Verfügbarkeit.Für Produktaufnahmen punktet der Neewer Z3R damit vor allem durch seine kurze Nachladezeit, den wechselbaren Akku und die übersichtliche Bedienung. Einschränkungen gibt es beim Lieferumfang und bei der Systemkompatibilität. Wer lange Serien bei voller Leistung oder komplexe Funkaufbauten plant, sollte diese Funktionen vor dem Kauf im eigenen Setup prüfen.
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