Japaner machen süße Roboter zu Astronauten
Im Zuge eines japanischen Missions-Bestandteils zur Internationalen Raumstation ISS werden noch in diesem Sommer zwei Roboter ins All starten, die auf den ersten Blick Spielzeugen ähneln.
In erster Linie soll ein Roboter namens Kirobo an Bord der Raumstation aktiv werden. Allerdings wird mit Mirata auch ein Backup-Modell mitgenommen. Entwickelt wurden die Systeme in Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen Robo Garage und Toyota, der Universität von Tokio und der japanischen Raumfahrtbehörde Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA).
Kirobo beim Parabelflug
Es mag eine japanische Eigenart sein, dass die Roboter aussehen wie spielerische Anime-Charaktere. Sie verfügen allerdings in ihrem Inneren über ausgefeilte Technologien und Algorithmen zur Spracherkennung, zur Gesichtserkennung und eine relativ leistungsstarke künstliche Intelligenz. Und eine weitere beachtenswerte Leistung der Entwickler: Sie sollen sich selbstständig problemlos in der Schwerelosigkeit auf der Raumstation bewegen können. Entsprechende Tests bei Parabelflügel liefen bereits erfolgreich.
Auf der ISS angekommen soll Kirobo mit dem japanischen Astronauten Koichi Wakata in Kontakt treten. Was wie die Grundlage für einen Familienfilm klingt, hat ernste wissenschaftliche Hintergründe. Das Projekt gilt als eines der modernsten Experimente für die Interaktion zwischen Menschen und Robotern. Das Ziel besteht letztlich darin, dass eine enge Zusammenarbeit beider möglich wird, ohne, dass der Mensch direkte Programmierarbeiten vornehmen muss. Letztlich soll es genügen, mit dem Roboter wie mit einem menschlichen Partner oder Mitarbeiter zu sprechen, damit dieser eigenständig Aufgaben erledigt.
Das hätte natürlich auch mit einem technischer aussehenden System geschehen können. Allerdings erfüllt für die beteiligten Forscher das Design der Roboter durchaus eine wichtige Rolle. So soll sich der Mensch bei der Interaktion mit der Maschine möglichst wohl fühlen - und dies ist wohl eher der Fall, wenn man mit einem humanoiden Roboter spricht, als mit einem abstrakten Gerät.
Nicht zuletzt hat man natürlich auch an die Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der Wissenschaft und der Raumfahrt gedacht. Vor dem Start besuchte Kirobo beispielsweise schon Schulen, um bei den Kindern die Begeisterung für das Projekt zu wecken. Diese werden sicherlich gemeinsam mit ihren Freunden, Geschwistern und Eltern nun besonders genau verfolgen, wie die Reise des putzigen Gesellen in den Weltraum verläuft und was dort getan wird.
Kirobo beim Parabelflug
Es mag eine japanische Eigenart sein, dass die Roboter aussehen wie spielerische Anime-Charaktere. Sie verfügen allerdings in ihrem Inneren über ausgefeilte Technologien und Algorithmen zur Spracherkennung, zur Gesichtserkennung und eine relativ leistungsstarke künstliche Intelligenz. Und eine weitere beachtenswerte Leistung der Entwickler: Sie sollen sich selbstständig problemlos in der Schwerelosigkeit auf der Raumstation bewegen können. Entsprechende Tests bei Parabelflügel liefen bereits erfolgreich.
Auf der ISS angekommen soll Kirobo mit dem japanischen Astronauten Koichi Wakata in Kontakt treten. Was wie die Grundlage für einen Familienfilm klingt, hat ernste wissenschaftliche Hintergründe. Das Projekt gilt als eines der modernsten Experimente für die Interaktion zwischen Menschen und Robotern. Das Ziel besteht letztlich darin, dass eine enge Zusammenarbeit beider möglich wird, ohne, dass der Mensch direkte Programmierarbeiten vornehmen muss. Letztlich soll es genügen, mit dem Roboter wie mit einem menschlichen Partner oder Mitarbeiter zu sprechen, damit dieser eigenständig Aufgaben erledigt.
Das hätte natürlich auch mit einem technischer aussehenden System geschehen können. Allerdings erfüllt für die beteiligten Forscher das Design der Roboter durchaus eine wichtige Rolle. So soll sich der Mensch bei der Interaktion mit der Maschine möglichst wohl fühlen - und dies ist wohl eher der Fall, wenn man mit einem humanoiden Roboter spricht, als mit einem abstrakten Gerät.
Nicht zuletzt hat man natürlich auch an die Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der Wissenschaft und der Raumfahrt gedacht. Vor dem Start besuchte Kirobo beispielsweise schon Schulen, um bei den Kindern die Begeisterung für das Projekt zu wecken. Diese werden sicherlich gemeinsam mit ihren Freunden, Geschwistern und Eltern nun besonders genau verfolgen, wie die Reise des putzigen Gesellen in den Weltraum verläuft und was dort getan wird.
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Christian Kahle
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