Datenzentren sollen von Robotern gewartet werden
Das bisher größte Einsatzgebiet von Robotern sind heute Industrieanlagen, wo die Geräte den Fließband-Arbeiter ersetzen. Nun soll aber auch das Wartungs-Personal in Datenzentren von ihnen abgelöst werden.
Eine Reihe von großen Datenzentren-Betreibern wie Google und Amazon arbeiten bereits an einer entsprechenden Umstellung. Zukünftig sollen defekte Festplatten oder Speichermodule nicht mehr von Technikern, sondern von Maschinen ersetzt werden. Das würde das ganze Bau-Konzept solcher Anlagen verändern - hin zu einer optimaleren Nutzung des Platzes, berichtet das Magazin DatacenterKnowledge.
Denn aktuell sind es nicht nur Fehler von Technikern, die im Betrieb für Probleme sorgen. Zwischen den Racks muss beim Bau außerdem ausreichend Platz gelassen werden, damit sich Menschen zwischen ihnen bewegen können und auch ausreichend Platz zum Arbeiten haben. Würden diese Aufgabe Roboter übernehmen, könnten die Reihen zahlloser Server dichter und höher gepackt werden.
Bereits jetzt weisen moderne Datenzentren einen hohen Grad an Automatisierung auf. Die Administratoren müssen sich beispielsweise kaum noch auf die Suche nach einem Problem machen. In der Regel bekommen sie von entsprechenden Analyse-Systemen nur noch angezeigt, an welcher Stelle genau welches Speichermedium oder welcher Chip ausgetauscht werden muss. Letztlich sollte es so nicht das Problem sein, auch den letzten Schritt zu gehen und solche Aufgaben, die zunehmend einer einfachen Handlanger-Tätigkeit gleichen, auch durch Maschinen erledigen zu lassen.
Gänzlich neu wären Roboter in Datenzentren dabei nicht einmal. Bei großen Band-Archiven, wie sie in den meisten Anlagen zu finden sind, stellen sie seit Jahren den Standard dar. In den Systemen stapeln sich oft tausende Magnetbänder, die von einem Roboter zum benötigten Zeitpunkt aus ihrem Lagerfach geholt und in den Bandrecorder geschoben werden.
Zukünftig sollen Datenzentren also ziemlich anders aussehen. Statt hell ausgeleuchteten weiten Gängen, die von mannshohen Racks gesäumt werden, sollen eng aneinander stehende, viel höhere Server-Stapel weitgehend im Dunkeln stehen. Für Licht sorgen hier dann höchstens noch die LEDs an den Rechnern und die Barcode-Scanner, mit denen die Roboter auszuwechselnde Komponenten erfassen und katalogisieren. Das soll die Effizienz auf eine neue Stufe heben und somit auch die immer weiter steigenden Kosten wieder ein Stück weit deckeln.
Denn aktuell sind es nicht nur Fehler von Technikern, die im Betrieb für Probleme sorgen. Zwischen den Racks muss beim Bau außerdem ausreichend Platz gelassen werden, damit sich Menschen zwischen ihnen bewegen können und auch ausreichend Platz zum Arbeiten haben. Würden diese Aufgabe Roboter übernehmen, könnten die Reihen zahlloser Server dichter und höher gepackt werden.
Bereits jetzt weisen moderne Datenzentren einen hohen Grad an Automatisierung auf. Die Administratoren müssen sich beispielsweise kaum noch auf die Suche nach einem Problem machen. In der Regel bekommen sie von entsprechenden Analyse-Systemen nur noch angezeigt, an welcher Stelle genau welches Speichermedium oder welcher Chip ausgetauscht werden muss. Letztlich sollte es so nicht das Problem sein, auch den letzten Schritt zu gehen und solche Aufgaben, die zunehmend einer einfachen Handlanger-Tätigkeit gleichen, auch durch Maschinen erledigen zu lassen.
Gänzlich neu wären Roboter in Datenzentren dabei nicht einmal. Bei großen Band-Archiven, wie sie in den meisten Anlagen zu finden sind, stellen sie seit Jahren den Standard dar. In den Systemen stapeln sich oft tausende Magnetbänder, die von einem Roboter zum benötigten Zeitpunkt aus ihrem Lagerfach geholt und in den Bandrecorder geschoben werden.
Zukünftig sollen Datenzentren also ziemlich anders aussehen. Statt hell ausgeleuchteten weiten Gängen, die von mannshohen Racks gesäumt werden, sollen eng aneinander stehende, viel höhere Server-Stapel weitgehend im Dunkeln stehen. Für Licht sorgen hier dann höchstens noch die LEDs an den Rechnern und die Barcode-Scanner, mit denen die Roboter auszuwechselnde Komponenten erfassen und katalogisieren. Das soll die Effizienz auf eine neue Stufe heben und somit auch die immer weiter steigenden Kosten wieder ein Stück weit deckeln.
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Christian Kahle
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