Xbox One und DRM: Microsoft "hört" auf die Kritik

Die Next-Generation-Konsole von Microsoft, die vor gut einer Woche als Xbox One vorgestellt worden ist, soll ein recht restriktives Kopierschutzsystem mitbringen. Oder doch nicht? Laut Larry "Major Nelson" Hryb, habe das Redmonder Unternehmen ein "offenes Ohr" für Kritik.
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Wie Neowin unter Berufung auf den Blog von Major Nelson berichtet, antwortete Larry Hryb einem Kommentarschreiber, der die auf der Xbox One geplanten "Digital Rights Management"-Maßnahmen (DRM) kritisierte, mit einem Statement, das darauf hindeutet, dass bei dieser Angelegenheit das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Hryb, der offiziell den Titel Director of Programming für Xbox Live trägt, schrieb: "Uns ist es vollkommen klar, was derzeit passiert. Ich arbeite auch schon an einigen Dingen, die es dazu anzusprechen gibt, mehr kann ich derzeit aber nicht sagen. Aber wir hören (Euch) zu." Im Original schreibt das Xbox-Sprachrohr von Microsoft: "But we ARE listening", womit er unterstreichen will, dass Microsoft sich die Kritik tatsächlich zu Herzen nehmen will.


Der Kommentarschreiber hatte zuvor geschrieben, dass die "gesamte Welt zusieht, wie Twitter (zu diesem Thema) explodiert" und dass die "Kampagne gegen DRM voll angelaufen" sei. Letzteres meint eine am vergangenen Wochenende gestartete Aktion des Forums NeoGAF, wo dazu aufgerufen worden ist, Sony und Microsoft mitzuteilen, wie die Spielergemeinde zu derartigen Kopierschutzmaßnahmen steht.

Seitens Microsoft gab es zu diesem Thema zwar bisher nur eher vage Aussagen, diese genügten allerdings, um die Gamer auf die Palme zu bringen. Bisher bekannt ist, dass Xbox-One-Games an das Konto des Spielers gebunden sein könnten und das System (zumindest einmal am Tag) mit dem Internet verbunden werden muss.

Zumindest hatte das der Microsoft-Manager Phil Harrison angedeutet. Seitens des Unternehmens gab es wenig später jedoch eine Art Rückzieher, man ließ ausrichten, dass dies lediglich ein "mögliches Szenario" sei.
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