'Scroogled': Microsoft greift erneut Google an
Erneut greift Microsoft seinen Konkurrenten Google frontal an und warnt vor dem Einsatz des Maildienstes Gmail. Google würde die Mails seiner Kunden durchschnüffeln, so Microsoft, die Redmonder versuchen damit, Nutzer zum Umstieg auf Outlook.com zu bewegen.
Bei "Scroogled" handelt es sich um ein von Microsoft erfundenes Kunstwort, das zum einen natürlich aus Google besteht und zum anderen den Namen Scrooge aufgreift. Letzteres stammt aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte "A Christmas Carol", die vom grantigen Geizhals Ebenezer Scrooge handelt.
Erstmals gestartet hat Microsoft die Scroogled-Kampagne im Herbst 2012 und warf Google vor, bei Internet-Shops die Suchergebnisse zu manipulieren. Nun wärmt man Begriff und Aktion erneut auf, greift aber dieses Mal den Maildienst Gmail an.
'Scroogled'-Seite: Microsoft macht wieder Stimmung gegen Google
Wie es in der auf 'International Business Times' veröffentlichten Pressemitteilung (via 'Neowin') heißt, warnt Microsoft, dass Google vermeintlich private E-Mails durchsuchen soll, um darin Stichwörter zu finden, mit denen man besser Werbeanzeigen verkaufen bzw. schalten könne. Im Gegensatz dazu würde Outlook.com die "Privatsphäre priorisieren", so Microsoft.
Auch wenn sich die Kampagne vor allem gegen den Suchmaschinenriesen aus dem kalifornischen Mountain View richtet, schreibt Microsoft per Pressemitteilung, dass man mit der Aktion US-Amerikaner von den "schlechten Gepflogenheiten" von diversen Mail-Anbietern unterrichten wolle.
Laut einer (von Microsoft beauftragten) Studie wüssten demnach "70 Prozent der Kunden nicht, dass ihre E-Mail-Provider für Werbezwecke private Mails lesen." Besucher der dazugehörigen 'Scroogled-Seite' können zudem eine Petition unterzeichnen, mit der Google aufgefordert werden soll, diese Praxis künftig zu unterlassen.
Allerdings merkt Neowin an, dass Microsoft "praktischerweise" die eigenen Scans von Mails nicht an die große Glocke hängt. Denn auch die Redmonder scannen den Titel von Mails und überwachen zudem Suchabfragen zu ganz ähnlichen (Werbe-)Zwecken. Google geht (laut Microsoft) zwar weiter, das Prinzip ist aber durchaus das gleiche.
Erstmals gestartet hat Microsoft die Scroogled-Kampagne im Herbst 2012 und warf Google vor, bei Internet-Shops die Suchergebnisse zu manipulieren. Nun wärmt man Begriff und Aktion erneut auf, greift aber dieses Mal den Maildienst Gmail an.
'Scroogled'-Seite: Microsoft macht wieder Stimmung gegen Google
Wie es in der auf 'International Business Times' veröffentlichten Pressemitteilung (via 'Neowin') heißt, warnt Microsoft, dass Google vermeintlich private E-Mails durchsuchen soll, um darin Stichwörter zu finden, mit denen man besser Werbeanzeigen verkaufen bzw. schalten könne. Im Gegensatz dazu würde Outlook.com die "Privatsphäre priorisieren", so Microsoft.
Auch wenn sich die Kampagne vor allem gegen den Suchmaschinenriesen aus dem kalifornischen Mountain View richtet, schreibt Microsoft per Pressemitteilung, dass man mit der Aktion US-Amerikaner von den "schlechten Gepflogenheiten" von diversen Mail-Anbietern unterrichten wolle.
Laut einer (von Microsoft beauftragten) Studie wüssten demnach "70 Prozent der Kunden nicht, dass ihre E-Mail-Provider für Werbezwecke private Mails lesen." Besucher der dazugehörigen 'Scroogled-Seite' können zudem eine Petition unterzeichnen, mit der Google aufgefordert werden soll, diese Praxis künftig zu unterlassen.
Allerdings merkt Neowin an, dass Microsoft "praktischerweise" die eigenen Scans von Mails nicht an die große Glocke hängt. Denn auch die Redmonder scannen den Titel von Mails und überwachen zudem Suchabfragen zu ganz ähnlichen (Werbe-)Zwecken. Google geht (laut Microsoft) zwar weiter, das Prinzip ist aber durchaus das gleiche.
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