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Poco F9 Pro/Ultra: Xiaomis neue "günstige" Flaggschiff-Smartphones
Der chinesische Elektronikhersteller Xiaomi hat mit der Redmi K100-Serie erst vor Kurzem zwei neue High-End-Smartphones mit Budget-Kunden vorgestellt. Unter der Tochtermarke Poco kommen diese Geräte in Kürze mit kleineren Akkus auch als F9 Pro und F9 Ultra nach Europa. Wir haben alle Details und Bilder vorab.
Das Poco F9 Pro entspricht dem chinesischen Redmi K100 Pro, während das Poco F9 Ultra das Redmi K100 Pro Max unter anderem Namen ist. Technisch gibt es im Grunde keine Unterschiede, allerdings verbaut Xiaomi bei den Varianten für Europa deutlich kleinere Akkus. Erreichen die Geräte der K100-Serie in China bis zu 10.000 mAh, besitzt das F9 Pro in der EU-Version nur einen 6330 mAh großen Akku, während das F9 Ultra auf 8050 mAh kommt.
Poco F9 Ultra in Rot
In beiden Fällen handelt es sich um speziell für Xiaomi produzierte OLED-Panel des chinesischen Display-Zulieferers TCL CSOT, bei denen Xiaomi an der Entwicklung beteiligt war und eigene Materialkompositionen beigesteuert haben will, um eine höhere Bildqualität zu erreichen. Auf der Front kommt jeweils eine Abdeckung aus Corning Gorilla Glass 7i zum Einsatz, während hinten glasfaserverstärkter Kunststoff die Rückseite bedeckt.
Poco F9 Ultra in Grün
Xiaomi verpasst dem Poco F9 Pro und F9 Ultra jeweils eine Hauptkamera mit F/1.68-Blende und optischem Hardware-Bildstabilisator. Beim Pro-Modell wird "nur" eine 8-Megapixel-Kamera für Ultraweitwinkelaufnahmen geboten. In der Ultra-Variante steckt hingegen ein 50-Megapixel-Sensor für solche Aufnahmen.
Beim Poco F9 Ultra steckt ebenfalls ein 50-Megapixel-Sensor hinter der Zoom-Optik, die hier aber ein Brennweitenäquivalent von 120 mm und somit wohl fünffacher optischer Vergrößerung mit einer maximalen Blendengröße von F/3.0 und einem optischen Bildstabilisator kombiniert. Bei beiden Geräten sind natürlich 8K-Videos mit 30 FPS und 4K-Aufnahmen mit bis zu 60 FPS kein Problem. In beiden Modellen sitzt vorn eine 32-Megapixel-Kamera für Selbstporträts.
Bei den Akkus müssen wir in Europa wie erwähnt mit 6330 und 8050 mAh auskommen, wobei in beiden Fällen schnelles Laden mit bis zu 100 Watt inklusive Unterstützung für USB PowerDelivery möglich ist. Dafür sind die EU-Modelle der K100-Serie in Form des F9 Pro und F9 Ultra mit jeweils 206 und 235 Gramm leichter als ihre chinesischen Geschwister.
Ein großer Unterschied gegenüber den chinesischen Geräten besteht aber mit Sicherheit beim Preis. Das Xiaomi Poco F9 Pro soll hierzulande wohl mindestens 799 Euro (12/256GB) kosten, während das Poco F9 Ultra (16/512GB) vermutlich mindestens 999 Euro abverlangt. Farblich geht es relativ bunt zur Sache, sind doch Varianten in Schwarz, Weiß, Grün und Rot zu erwarten.
Die hohen Preise zeigen: Auch bei Xiaomi ist man offensichtlich nicht mehr gewillt oder fähig, die enorm gestiegenen Speicherkosten zugunsten schrumpfender Gewinnmargen zu schlucken, nur um ein paar mehr Geräte abzusetzen.
Kleinere Akkus, anderer Name
Xiaomi macht Dinge, die Xiaomi macht. Dazu gehört auch, dass das Unternehmen Geräte für den chinesischen Markt einführt und wenig später auch in Europa in den Handel bringt, auch wenn dann vielleicht ein anderer Name, andere Farben oder kleinere Hardware-Veränderungen geboten werden. Dies ist auch bei der Xiaomi Redmi K100-Serie der Fall, die als Poco F9 Pro und Poco F9 Ultra in Kürze auch bei uns zu haben sein wird.Das Poco F9 Pro entspricht dem chinesischen Redmi K100 Pro, während das Poco F9 Ultra das Redmi K100 Pro Max unter anderem Namen ist. Technisch gibt es im Grunde keine Unterschiede, allerdings verbaut Xiaomi bei den Varianten für Europa deutlich kleinere Akkus. Erreichen die Geräte der K100-Serie in China bis zu 10.000 mAh, besitzt das F9 Pro in der EU-Version nur einen 6330 mAh großen Akku, während das F9 Ultra auf 8050 mAh kommt.
Poco F9 Ultra in Rot
Neu entwickeltes OLED-Panel mit Xiaomi-Zutaten
Das Poco F9 Pro ist das kleinere der beiden neuen Modelle und kommt mit einem 6,59 Zoll großen Plastic-OLED-Panel mit QHD-Auflösung ausgerüstet, das mit bis zu 185 Hertz eine extrem hohe Bildwiederholrate erreichen kann. Beim Poco F9 Ultra ist dies auch der Fall, wobei das Panel hier mit 6,85 Zoll noch ein Stück größer ausfällt und 2608 x 1200 Pixel Auflösung mitbringt.In beiden Fällen handelt es sich um speziell für Xiaomi produzierte OLED-Panel des chinesischen Display-Zulieferers TCL CSOT, bei denen Xiaomi an der Entwicklung beteiligt war und eigene Materialkompositionen beigesteuert haben will, um eine höhere Bildqualität zu erreichen. Auf der Front kommt jeweils eine Abdeckung aus Corning Gorilla Glass 7i zum Einsatz, während hinten glasfaserverstärkter Kunststoff die Rückseite bedeckt.
Poco F9 Ultra in Grün
Snapdragon Top-Chip von Qualcomm verbaut
In den beiden Geräten steckt immer der aktuelle Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit seinen bis zu 4,6 Gigahertz schnellen High-End-Rechenkernen. Der Chip wird je nach Variante mit 12 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 oder 512 Gigabyte Flash-Speicher kombiniert, die der Nutzer nicht erweitern kann.Xiaomi verpasst dem Poco F9 Pro und F9 Ultra jeweils eine Hauptkamera mit F/1.68-Blende und optischem Hardware-Bildstabilisator. Beim Pro-Modell wird "nur" eine 8-Megapixel-Kamera für Ultraweitwinkelaufnahmen geboten. In der Ultra-Variante steckt hingegen ein 50-Megapixel-Sensor für solche Aufnahmen.
Gute Zoom-Kameras mit optischem Bildstabilisator
Auch bei den Zoom-Kameras unterscheiden sich die beiden Geräte. Im Poco F9 Pro wird eine leistungsfähige Zoom-Kamera mit dreifacher optischer Vergrößerung verbaut, die einen 50-Megapixel-Sensor mit 60 mm Brennweitenäquivalent und F/2.0-Blende mit einem optischen Bildstabilisator hat.Beim Poco F9 Ultra steckt ebenfalls ein 50-Megapixel-Sensor hinter der Zoom-Optik, die hier aber ein Brennweitenäquivalent von 120 mm und somit wohl fünffacher optischer Vergrößerung mit einer maximalen Blendengröße von F/3.0 und einem optischen Bildstabilisator kombiniert. Bei beiden Geräten sind natürlich 8K-Videos mit 30 FPS und 4K-Aufnahmen mit bis zu 60 FPS kein Problem. In beiden Modellen sitzt vorn eine 32-Megapixel-Kamera für Selbstporträts.
Bose-Lautsprecher auf der Rückseite
Xiaomi setzt bei den beiden Modellen der Poco F9-Serie auch wieder darauf, in Kooperation mit dem Audiospezialisten Bose einen speziell abgestimmten "großen" Lautsprecher auf der Rückseite neben den Kameras ins Gehäuse zu integrieren. Beim Ultra gibt es sogar noch einen LED-Ring für Benachrichtigungen. Die Geräte selbst verfügen über einen Metallrahmen und sind nach IP69 als wasser- und staubdicht zertifiziert.Bei den Akkus müssen wir in Europa wie erwähnt mit 6330 und 8050 mAh auskommen, wobei in beiden Fällen schnelles Laden mit bis zu 100 Watt inklusive Unterstützung für USB PowerDelivery möglich ist. Dafür sind die EU-Modelle der K100-Serie in Form des F9 Pro und F9 Ultra mit jeweils 206 und 235 Gramm leichter als ihre chinesischen Geschwister.
Ein großer Unterschied gegenüber den chinesischen Geräten besteht aber mit Sicherheit beim Preis. Das Xiaomi Poco F9 Pro soll hierzulande wohl mindestens 799 Euro (12/256GB) kosten, während das Poco F9 Ultra (16/512GB) vermutlich mindestens 999 Euro abverlangt. Farblich geht es relativ bunt zur Sache, sind doch Varianten in Schwarz, Weiß, Grün und Rot zu erwarten.
Die hohen Preise zeigen: Auch bei Xiaomi ist man offensichtlich nicht mehr gewillt oder fähig, die enorm gestiegenen Speicherkosten zugunsten schrumpfender Gewinnmargen zu schlucken, nur um ein paar mehr Geräte abzusetzen.
Zusammenfassung
- Die neuen Smartphones Poco F9 Pro und F9 Ultra starten bald in Europa
- Für die europäischen Varianten verbaut Xiaomi deutlich kleinere Akkus
- Die Displays wurden zusammen mit dem Zulieferer TCL CSOT entwickelt
- In beiden Modellen arbeitet der schnelle Snapdragon 8 Elite Gen 5
- Die neuen Smartphones bieten Kameras mit optischer Bildstabilisierung
- Ein speziell abgestimmter Bose-Lautsprecher sitzt auf der Rückseite
- Die Preise liegen bei mindestens 799 Euro beziehungsweise 999 Euro
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