Frankreich verurteilt Google zu Maximal-Bußgeld
Der Suchmaschinenkonzern Google wurde in Frankreich wegen Verstößen gegen das Datenschutz-Recht zur Zahlung des höchstmöglichen Bußgeldes verpflichtet und muss die Nutzer über diese Entscheidung aufklären.
Die zuständigen Behörden kamen in ihrem Untersuchungsverfahren vor allem zu dem folgenschweren Schluss, dass sich Google an französisches Recht halten müsse, wenn Nutzer aus dem Land angesprochen und dort auch ein Geschäft gemacht wird. Das Unternehmen hatte hingegen versucht, sich darauf zurückzuziehen, dass für seine Angebote die Regelungen am Firmensitz gelten.
In dem rund 30 Seiten langen Bericht wird Google von der französischen Datenschutzbehörde CNIL außerdem vorgeworfen, die Nutzer gezielt zu entmündigen. Es würden umfangreiche Daten über diese gesammelt, ohne, dass der normale Anwender auch nur ahnen könne, wofür diese letztlich eingesetzt werden. Von den Informationen, die Google von sich aus bereitstelle, seien die meisten Menschen schlicht überfordert.
Besonders in der Kritik steht dabei die Zusammenlegung der Datensammlungen über verschiedene Dienste des Suchmaschinenkonzerns hinweg. Dies führe letztlich dazu, dass die Anwender erst recht keinen Überblick mehr haben und entsprechend auch nicht mehr in der Lage sind, ihre Rechte gegenüber dem Unternehmen einzufordern, wie beispielsweise das Löschen von erfassten Informationen. Dies gilt besonders, da auch unklar bleibt, ob und wann Google die erfassten Daten von sich aus wieder löscht.
Google wurde von den zuständigen Stellen in Frankreich deshalb mit einem Bußgeld in Höhe von 150.000 Euro belegt. Dies ist der höchste Betrag, der nach dem geltenden Datenschutzrecht möglich ist. Außerdem muss das Unternehmen binnen acht Tagen nach der Zustellung des Urteils dessen Kernpunkte auf seiner Webseite abrufbar machen. Mindestens zwei Tage muss diese Information dann online bleiben.
In dem rund 30 Seiten langen Bericht wird Google von der französischen Datenschutzbehörde CNIL außerdem vorgeworfen, die Nutzer gezielt zu entmündigen. Es würden umfangreiche Daten über diese gesammelt, ohne, dass der normale Anwender auch nur ahnen könne, wofür diese letztlich eingesetzt werden. Von den Informationen, die Google von sich aus bereitstelle, seien die meisten Menschen schlicht überfordert.
Besonders in der Kritik steht dabei die Zusammenlegung der Datensammlungen über verschiedene Dienste des Suchmaschinenkonzerns hinweg. Dies führe letztlich dazu, dass die Anwender erst recht keinen Überblick mehr haben und entsprechend auch nicht mehr in der Lage sind, ihre Rechte gegenüber dem Unternehmen einzufordern, wie beispielsweise das Löschen von erfassten Informationen. Dies gilt besonders, da auch unklar bleibt, ob und wann Google die erfassten Daten von sich aus wieder löscht.
Google wurde von den zuständigen Stellen in Frankreich deshalb mit einem Bußgeld in Höhe von 150.000 Euro belegt. Dies ist der höchste Betrag, der nach dem geltenden Datenschutzrecht möglich ist. Außerdem muss das Unternehmen binnen acht Tagen nach der Zustellung des Urteils dessen Kernpunkte auf seiner Webseite abrufbar machen. Mindestens zwei Tage muss diese Information dann online bleiben.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google
- Pixel Watch 5: Googles Upgrade auf die Smartwatch im Test
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Final Fantasy Resonance: Trailer rückt die Pixelgrafik in den Fokus
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
Google-Beiträge im Forum
Interessante Links
- Google LLC
- Google I/O-Themenspecial
- Google Drive-Themenspecial
- Android-Themenspecial
- Chrome-Themenspecial
- Nexus 7-Themenspecial
- Google+-Themenspecial
- Google Earth-Themenspecial
- Google Maps-Themenspecial
- Street View-Themenspecial
- Google Stadia-Themenspecial
- Google Glass-Themenspecial
- News zu Wirtschaft und anderen Firmen
Neue Nachrichten
- Ryanair warnt vor steigenden Flugpreisen, setzt auf KI als Ausweg
- Super Mario Bros.: Neuer Weltrekord kratzt am absoluten Zeitlimit
- Großes Level-2-Update: Wie BMW ab 2027 durch den Stadtverkehr lenkt
- Lenovo täuscht Kunden: "Verschlüsselter" USB-Stick ist ein Schwindel
- Nur heute: Media Markt & Saturn mit Prospekt-Deals in letzter Minute
- WhatsApp-Gruppen leichter nutzbar: Diese Neuerungen kommen hinzu
- Bürokratie statt blühender Zivilisation: KIs blamieren sich in Minecraft
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Schalter lässt sich nicht aktivieren
DON666 - Heute 07:48 Uhr -
Shaping AI: safe, sovereign, competitive
d-hubs - Heute 06:49 Uhr -
Wichtigste Neuerungen in Thunderbird 159:
d-hubs - Gestern 12:18 Uhr -
Tails 7.16 - freigegeben
d-hubs - Vorgestern 09:13 Uhr -
nach dem Ende von LiMux setzt München
d-hubs - 30.10. 16:28 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen