Bruchlandung: RIM sackt auf historischen Tiefstand
Research in Motion (RIM), einer der Wegbereiter des Smartphone-Segments, musste gestern einen erneuten Rückgang seines Aktienkurses hinnehmen und ist dabei zum ersten Mal seit 2003 auf einen Preis von weniger als 10 Dollar pro Wertpapier gefallen. Damit gehört das Unternehmen zu den klaren Verlierern in dem Bereich.
Zum Ende des Börsenhandels an der US-Technologiebörse Nasdaq wurde die RIM-Aktie bei einem Wert von 9,65 Dollar notiert. Zuvor war sie zwischenzeitlich sogar auf 9,57 Dollar abgesackt. Binnen weniger Stunden nach der Öffnung der Nasdaq ging es somit 5 Prozent nach unten. Der Aktienwert des Unternehmens beläuft sich somit noch auf 5,04 Milliarden Dollar.
Entwicklung der RIM- und Nokia-Kurse
Den Höhepunkt der Kursentwicklung in der Unternehmensgeschichte hatte RIM im Jahr 2008 erreicht. Zu dieser Zeit zeichnete sich ab, dass der Smartphone-Markt weltweit kräftig abheben wird. Damals hofften viele Anleger noch, dass RIM seinen bisherigen Erfolgskurs in dem Segment fortsetzen wird - immerhin bearbeitete das Unternehmen den lukrativen Geschäftskundenbereich mit einem gesamten Ökosystem, an das andere Anbieter kaum herankamen. Am 20. Juni 2008 kletterte der Aktienkurs auf stolze 148 Dollar.
Allerdings fiel es dem Unternehmen zunehmend schwerer, im Smartphone-Bereich Impulse zu setzen. Die Aufmerksamkeit lag hier nahezu vollständig auf Apples iPhone. Und als der Neueinsteiger begann, seine populären Telefone auch mit Features auszustatten, die im Business-Umfeld entscheidend sind, war RIM endgültig auf einen Nebenschauplatz abgeschoben. Wirkliche Verkaufserfolge konnte das Unternehmen seitdem nicht mehr verzeichnen und auch der Versuch, im Tablet-Markt Fuß zu fassen, schlug - nicht zuletzt wegen eines unzureichenden Konzepts - völlig fehl.
Der Aktienkurs verzeichnete infolge dessen einen rasanten Preisverfall. Allein in diesem Jahr ging es 30 Prozent nach unten. In den letzten zwölf Monaten verlor die RIM-Aktie sogar 75 Prozent ihres Wertes. Große Hoffnungen setzt RIM nun in die nächste Generation seiner Plattform: Blackberry 10. Allerdings ist keineswegs sicher, dass diese den Abwärtstrend aufhalten kann, denn die Konkurrenz aus dem iOS- und Android-Lager ist weiterhin sehr stark.
(Grafik: Statista)
Entwicklung der RIM- und Nokia-Kurse
Den Höhepunkt der Kursentwicklung in der Unternehmensgeschichte hatte RIM im Jahr 2008 erreicht. Zu dieser Zeit zeichnete sich ab, dass der Smartphone-Markt weltweit kräftig abheben wird. Damals hofften viele Anleger noch, dass RIM seinen bisherigen Erfolgskurs in dem Segment fortsetzen wird - immerhin bearbeitete das Unternehmen den lukrativen Geschäftskundenbereich mit einem gesamten Ökosystem, an das andere Anbieter kaum herankamen. Am 20. Juni 2008 kletterte der Aktienkurs auf stolze 148 Dollar.
Allerdings fiel es dem Unternehmen zunehmend schwerer, im Smartphone-Bereich Impulse zu setzen. Die Aufmerksamkeit lag hier nahezu vollständig auf Apples iPhone. Und als der Neueinsteiger begann, seine populären Telefone auch mit Features auszustatten, die im Business-Umfeld entscheidend sind, war RIM endgültig auf einen Nebenschauplatz abgeschoben. Wirkliche Verkaufserfolge konnte das Unternehmen seitdem nicht mehr verzeichnen und auch der Versuch, im Tablet-Markt Fuß zu fassen, schlug - nicht zuletzt wegen eines unzureichenden Konzepts - völlig fehl.
Der Aktienkurs verzeichnete infolge dessen einen rasanten Preisverfall. Allein in diesem Jahr ging es 30 Prozent nach unten. In den letzten zwölf Monaten verlor die RIM-Aktie sogar 75 Prozent ihres Wertes. Große Hoffnungen setzt RIM nun in die nächste Generation seiner Plattform: Blackberry 10. Allerdings ist keineswegs sicher, dass diese den Abwärtstrend aufhalten kann, denn die Konkurrenz aus dem iOS- und Android-Lager ist weiterhin sehr stark.
(Grafik: Statista)
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