Die merkwürdige 'Wake up'-Kampagne ist von RIM

Seit kurzem ist endgültig klar, wer hinter der merkwürdigen "Wake up"-Kampagne in Australien steckt: der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM). Am Wochenende gab es die "Auflösung", dabei stichelt RIM weiter in Richtung Apple.
Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion
RIM
Angefangen hatte die Sache mit einer (offensichtlich bezahlten) Demonstration vor einem Apple Store im australischen Sydney: Davor hatte sich eine schwarzgekleidete Menge versammelt und Schilder mit dem Slogan "Wake up" in die Höhe gehalten, diese Aufforderung wurde auch in Sprechchören skandiert. wake upDas Internet rätselt über den Sinn dieser RIM-Kampagne... Wenig später tauchte eine Seite auf, die ebenso kryptisch die Besucher zum Aufwachen aufforderte. Als erstes wurde Samsung als Urheber der Aktion vermutet, allerdings mehrten sich schnell die Anzeichen dafür, dass die Koreaner nichts damit zu tun haben.

Seit kurzem ist nun klar, dass Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hinter der Sache steckt. Wie 'The Verge' berichtet, tauchte das Motto "Wake up" nun auch in ganzseitigen Anzeigen in australischen Tageszeitungen auf. Ergänzt wird der Werbespruch durch den Zusatz "Be Bold", auch das Logo des Herstellers ist nun zu sehen. wake up...auch der 'Seitenhieb' in Richtung Apple ist eher seltsam Auch die eigens eingerichtete 'Webseite', die zuvor einen Countdown zeigte, wurde aktualisiert. Dort findet man nun einen (scrollenden) Text, der auch von einer Stimme aus dem Hintergrund vorgelesen wird.

Seither rätseln Technik-Blogs und Web-Medien darüber, was RIM den Kunden mit dieser Kampagne eigentlich sagen will: Der Text wirft mit Business-Slogans um sich, so heißt es unter anderem, dass "das Geschäftsleben heute mehr ist als nur einen Anzug zu tragen und in einem Büro zu sitzen."

Auch gegenüber Apple gibt es wieder eine Art Seitenhieb, so heißt es: "You don't just think different, you do different" (etwa: "Man denkt nicht einfach anders, sondern macht es anders") also eine Anspielung auf den berühmten Apple-Werbespruch. Wie genau man es mit einem RIM-Smartphone "anders" machen will, wird jedoch nicht verraten.
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