RIM läuft der größte Auftragshersteller davon
Der im kanadischen Toronto ansässige Auftragshersteller Celestica produzierte bisher die Blackberry-Smartphones für Research in Motion (RIM). Nun will das Unternehmen aber nicht mehr länger für den angeschlagenen Handyhersteller produzieren und führt dessen Geschäftsentwicklung zur Begründung an.
Bei Celestica befürchtet man offensichtlich, Schaden zu nehmen, wenn man weiterhin mit RIM zusammenarbeitet. Denn die hergestellten Smartphones wandern zu einem guten Teil zwar noch aus den Werken des Auftragsherstellers in die Lager des Auftraggebers. Dort stapeln sie sich allerdings und finden letztlich kaum noch Abnehmer bei den Endkunden.
Erst kürzlich musste RIM bekannt geben, dass sich inzwischen Blackberrys und PlayBooks im Wert von rund einer Milliarde Dollar in den eigenen Lagern angesammelt haben - die Bestände bei den Vertriebspartnern sind darin noch nicht enthalten. Verkaufen werden sich die Geräte kaum noch lassen - denn wer sich heute noch entschließt, Blackberrys anzuschaffen, wird auf die bald erscheinenden Systeme mit dem neuen Betriebssystem Blackberry OS 10 warten.
Celestica hat allerdings wohl auch wenig Hoffnung, dass sich die Verkaufszahlen nach Einführung der neuen Plattformversion signifikant steigern werden. Deshalb teilte man mit, binnen der kommenden drei bis sechs Monate komplett aus der Produktion von Blackberrys auszusteigen. Als langjähriger enger Partner von RIM wolle man eng mit dem Smartphone-Anbieter zusammenarbeiten, um die Übergangsphase möglichst problemlos zu gestalten.
Ganz schmerzfrei wird die Trennung für Celestica nicht vonstatten gehen. Das Unternehmen muss im Zuge dessen eine Umstrukturierung seines Geschäfts vornehmen - immerhin war RIM ja kein kleiner Auftraggeber. Man rechnet allerdings damit, dass die Kosten hierfür einen Wert von 35 Millionen Dollar nicht übersteigen werden, hieß es.
Erst kürzlich musste RIM bekannt geben, dass sich inzwischen Blackberrys und PlayBooks im Wert von rund einer Milliarde Dollar in den eigenen Lagern angesammelt haben - die Bestände bei den Vertriebspartnern sind darin noch nicht enthalten. Verkaufen werden sich die Geräte kaum noch lassen - denn wer sich heute noch entschließt, Blackberrys anzuschaffen, wird auf die bald erscheinenden Systeme mit dem neuen Betriebssystem Blackberry OS 10 warten.
Celestica hat allerdings wohl auch wenig Hoffnung, dass sich die Verkaufszahlen nach Einführung der neuen Plattformversion signifikant steigern werden. Deshalb teilte man mit, binnen der kommenden drei bis sechs Monate komplett aus der Produktion von Blackberrys auszusteigen. Als langjähriger enger Partner von RIM wolle man eng mit dem Smartphone-Anbieter zusammenarbeiten, um die Übergangsphase möglichst problemlos zu gestalten.
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Christian Kahle
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