RIM-Talfahrt geht weiter, BB10 kommt erst 2013
Für den kanadischen Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) sind Quartalsergebnisse längst kein Grund zur Freude mehr, so auch dieses Mal: Das Unternehmen musste ein dickes Minus sowie 5000 Stellenkürzungen bekannt geben, zudem wurde angekündigt, dass Blackberry 10 nicht vor 2013 fertig sein werde.
Wie Research in Motion im Geschäftsbericht für das erste Quartal des Finanzjahres 2012/2013 (siehe 'PDF-Dokument') bekannt geben musste, betrug der Verlust in den ersten drei Monaten 518 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum konnte das kanadische Unternehmen noch einen Gewinn verbuchen.
Der Umsatz fiel um ganze 43 Prozent und betrug nun 2,8 Milliarden Dollar. Das Unternehmen gab auch an, wie viele Geräte im ersten Quartal 2012/2013 verkauft werden konnten und zwar waren es rund 7,8 Millionen Blackberry-Smartphones und etwa 260.000 PlayBook-Tablets.
Als Folge dieser enttäuschenden Zahlen musste RIM auch empfindliche Stellenkürzungen verlautbaren, rund 5000 Mitarbeiter werden sich demnächst neue Jobs suchen müssen. Damit treten (fast) die pessimistischsten Prognosen ein: Ende Mai wurden 2000 Stellenkürzungen erwartet, zuletzt war von 6000 Entlassungen die Rede.
Eine Besserung ist nicht in Sicht: Auch für das zweite Geschäftsquartal erwartet der Blackberry-Hersteller Verluste. Die Lage wird auch deshalb immer schwieriger, weil nun eine besonders schmerzliche Verschiebung angekündigt werden musste: Blackberry 10 (BB10), die nächste Version des hauseigenen Betriebssystems, wird nicht mehr in diesem Jahr fertig.
Im Geschäftsbericht schreibt Research in Motion, dass BB10 nach wie vor höchste Priorität genieße, und die RIM-Entwickler zuletzt "bedeutende Fortschritte bei den wichtigsten Features von Blackberry 10" gemacht hätten. Leider habe sich aber die Integration dieser Funktionen und des damit verbundenen (sehr umfangreichen) Programmcodes als besonders zeitaufwändig herausgestellt, heißt es im Geschäftsbericht. Nun ist geplant, Blackberry 10 Anfang 2013 zu veröffentlichen.
Siehe auch: Blackberry 10 - Neue Plattform soll RIM retten
RIMs Hardwareproblem, BlackBerry-Hersteller schreibt rote Zahlen
Quelle: Infografik von Statista.com
Der Umsatz fiel um ganze 43 Prozent und betrug nun 2,8 Milliarden Dollar. Das Unternehmen gab auch an, wie viele Geräte im ersten Quartal 2012/2013 verkauft werden konnten und zwar waren es rund 7,8 Millionen Blackberry-Smartphones und etwa 260.000 PlayBook-Tablets.
Als Folge dieser enttäuschenden Zahlen musste RIM auch empfindliche Stellenkürzungen verlautbaren, rund 5000 Mitarbeiter werden sich demnächst neue Jobs suchen müssen. Damit treten (fast) die pessimistischsten Prognosen ein: Ende Mai wurden 2000 Stellenkürzungen erwartet, zuletzt war von 6000 Entlassungen die Rede.
Eine Besserung ist nicht in Sicht: Auch für das zweite Geschäftsquartal erwartet der Blackberry-Hersteller Verluste. Die Lage wird auch deshalb immer schwieriger, weil nun eine besonders schmerzliche Verschiebung angekündigt werden musste: Blackberry 10 (BB10), die nächste Version des hauseigenen Betriebssystems, wird nicht mehr in diesem Jahr fertig.
Im Geschäftsbericht schreibt Research in Motion, dass BB10 nach wie vor höchste Priorität genieße, und die RIM-Entwickler zuletzt "bedeutende Fortschritte bei den wichtigsten Features von Blackberry 10" gemacht hätten. Leider habe sich aber die Integration dieser Funktionen und des damit verbundenen (sehr umfangreichen) Programmcodes als besonders zeitaufwändig herausgestellt, heißt es im Geschäftsbericht. Nun ist geplant, Blackberry 10 Anfang 2013 zu veröffentlichen.
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