Nokia tief im Minus:
Altes S40 als Rettungsanker
Der finnische Handyhersteller Nokia hat heute seine Geschäftszahlen für das erste Quartal des Fiskaljahres 2012 veröffentlicht und muss einen Betriebsverlust von 1,3 Milliarden Euro vermelden, was zu einem Nettoverlust von 590 Millionen Euro geführt hat.
Das Unternehmen hatte bereits zuvor gewarnt, dass man die ursprüngliche Ankündigung, im ersten Quartal eine ausgeglichene Bilanz abzuliefern, nicht erfüllen kann. Nokia hat nach eigenen Angaben im ersten Quartal 2012 11,9 Millionen "Smart Devices" verkauft - weniger als die Hälfte der im ersten Quartal 2011 verkauften 24,9 Millionen Einheiten.
Als Grund hierfür nennt Nokia den rapiden Rückgang der Verkäufe von Smartphones mit seinem Betriebssystem Symbian, der nur teilweise durch die Verkäufe von Geräten mit Microsofts Windows Phone abgefangen werden konnte. Vor kurzem hatte Nokia angedeutet, dass man in Q1 2012 rund zwei Millionen Geräte der mit Windows Phone ausgestatteten Lumia-Reihe verkauft hat.
Der operative Verlust der Smart Devices and Services Sparte allein belief sich auf 219 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres fuhr dieses Geschäftssegment von Nokia noch einen Gewinn von 729 Millionen Euro ein. Der Umsatz des gesamten Unternehmens brach im Jahresvergleich um 40 Prozent auf nun nur noch 4,2 Milliarden Euro ein. Die Zahl der verkauften Geräte ging um 24 Prozent auf 82,7 Millionen zurück, wobei der durchschnittliche Verkaufspreis auf 51 Euro fiel.
Gerade in China, wo Nokia mit seinen Symbian-Telefonen bisher noch eine recht große Rolle spielte war der Rückgang der Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 62 Prozent besonders heftig. Sinkende Preise sorgten zusätzlich dafür, dass der Umsatz in China sogar noch stärker einbrach. Auch in Europa und den USA muss Nokia starke Verluste hinnehmen.
Ein Teil des Verlusts geht nach Angaben von Nokia auch auf die Sanierung der Netzwerksparte Nokia Siemens Networks zurück. Als weitere Faktoren nennt das Unternehmen den starken Konkurrenzkampf im Bereich der Smartphones mit Apples iPhone und Geräten auf Basis von Googles Android verantwortlich.
Nokia reagiert auf die schlechten Geschäftszahlen noch recht gelassen. Zwar trennt sich das Unternehmen von seinem Vertriebschef Colin Giles, in dessen einjähriger Amtszeit die Zahl der verkauften Geräte um 24 Prozent fiel, doch Unternehmenschef Stephen Elop zeigte sich zuversichtlich. Zwar befinde sich Nokia in einer Phase des Umbruchs, doch der Start der neuen Windows Phones Lumia 610 und 900 in den USA sei besser verlaufen als erwartet. In einigen anderen Märkten wie etwa Großbritannien müsse man noch mehr tun, um wieder Fuß zu fassen.
Um die Talfahrt zu stoppen, will Nokia auch wieder verstärkt in sogenannte "Feature Phones" investieren. Dazu sollen allein im zweiten Quartal 2012 sieben neue Geräte mit der altbewährten Series 40 Plattform auf den Markt kommen, die zur Asha-Reihe gehören. Damit will Nokia wieder mehr Kunden in aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern gewinnen, um wieder schwarze Zahlen zu schreiben.
Als Grund hierfür nennt Nokia den rapiden Rückgang der Verkäufe von Smartphones mit seinem Betriebssystem Symbian, der nur teilweise durch die Verkäufe von Geräten mit Microsofts Windows Phone abgefangen werden konnte. Vor kurzem hatte Nokia angedeutet, dass man in Q1 2012 rund zwei Millionen Geräte der mit Windows Phone ausgestatteten Lumia-Reihe verkauft hat.
Der operative Verlust der Smart Devices and Services Sparte allein belief sich auf 219 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres fuhr dieses Geschäftssegment von Nokia noch einen Gewinn von 729 Millionen Euro ein. Der Umsatz des gesamten Unternehmens brach im Jahresvergleich um 40 Prozent auf nun nur noch 4,2 Milliarden Euro ein. Die Zahl der verkauften Geräte ging um 24 Prozent auf 82,7 Millionen zurück, wobei der durchschnittliche Verkaufspreis auf 51 Euro fiel.
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Ein Teil des Verlusts geht nach Angaben von Nokia auch auf die Sanierung der Netzwerksparte Nokia Siemens Networks zurück. Als weitere Faktoren nennt das Unternehmen den starken Konkurrenzkampf im Bereich der Smartphones mit Apples iPhone und Geräten auf Basis von Googles Android verantwortlich.
Nokia reagiert auf die schlechten Geschäftszahlen noch recht gelassen. Zwar trennt sich das Unternehmen von seinem Vertriebschef Colin Giles, in dessen einjähriger Amtszeit die Zahl der verkauften Geräte um 24 Prozent fiel, doch Unternehmenschef Stephen Elop zeigte sich zuversichtlich. Zwar befinde sich Nokia in einer Phase des Umbruchs, doch der Start der neuen Windows Phones Lumia 610 und 900 in den USA sei besser verlaufen als erwartet. In einigen anderen Märkten wie etwa Großbritannien müsse man noch mehr tun, um wieder Fuß zu fassen.
Um die Talfahrt zu stoppen, will Nokia auch wieder verstärkt in sogenannte "Feature Phones" investieren. Dazu sollen allein im zweiten Quartal 2012 sieben neue Geräte mit der altbewährten Series 40 Plattform auf den Markt kommen, die zur Asha-Reihe gehören. Damit will Nokia wieder mehr Kunden in aufstrebenden Märkten und Entwicklungsländern gewinnen, um wieder schwarze Zahlen zu schreiben.
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