Nokia macht Standorte in Bonn und Cluj dicht
Wegen der stetig sinkenden Marktanteile des Handyherstellers Nokia geht es nun erneut der Belegschaft an den Kragen. Die Niederlassung in Bonn wird nach Angaben des Unternehmens ebenso geschlossen, wie der Standort Malvern in den USA. Beide gehören zur Location & Commerce-Sparte des Konzerns, in der unter anderem die Entwicklung der Navigations-Dienste angesiedelt ist.
In dem Unternehmens-Bereich sollen 1.300 Arbeitsplätze wegfallen. Die Aktivitäten werden im Zuge dessen auf die Standorte Berlin, Boston und Chicago konzentriert. Location & Commerce ist damit aber noch nicht am stärksten von der neuesten Entlassungswelle betroffen.
Weitere 2.200 Beschäftigte werden im Produktionsbereich ihren Job verlieren. Betroffen sind hier die Mitarbeiter im rumänischen Cluj. Deren Werk soll komplett geschlossen werden. Erst im Jahr 2008 hatte Nokia - begleitet von starken Protesten in Deutschland - die Fertigung aus Bochum hierher verlegt.
Die Fertigung, so heißt es seitens des Konzerns, soll zukünftig näher am Kunden stattfinden. Konkret bedeutet dies: Produziert wird im Wesentlichen in Asien. Dort beliefert Nokia einen Massenmarkt für Feature-Phones, gegen den der Smartphone-Markt in den Industriestaaten relativ klein wirkt.
Die aktuell angekündigten Entlassungen sind nicht Bestandteil des im April angekündigten Kürzungs-Konzeptes. Dieses enthielt bereits ein Vorhaben für die Entlassung von 7.000 Beschäftigten weltweit. Nun kommen also weitere 3.500 hinzu. Alles soll dem Ziel dienen, die operativen Kosten bis 2013 um eine Milliarde Euro zu senken.
Gemeinsam mit dem Partner Siemens teilte Nokia außerdem mit, dass dem angeschlagenen Joint Venture Nokia Siemens Networks frisches Kapital bereitgestellt werden soll. Eine Milliarde Euro will man dem Unternehmen zuschieben, für das man noch kürzlich vergeblich nach einem Käufer suchte. Die Summe teilten sich die Partner zu gleichen Teilen.
Um die Sanierung der Firma, die auf dem Markt für Mobilfunk-Equipment eigentlich recht gut aufgestellt ist, aber nicht profitabel arbeitet, voranzubringen, wird außerdem der Posten des Aufsichtsratschefs neu besetzt. Mit Jesper Ovesen soll hier ein Manager die Zügel in die Hand nehmen, der einerseits die strategische Ausrichtung stärker im Griff und Erfahrungen mit Umstrukturierungen haben soll.
Weitere 2.200 Beschäftigte werden im Produktionsbereich ihren Job verlieren. Betroffen sind hier die Mitarbeiter im rumänischen Cluj. Deren Werk soll komplett geschlossen werden. Erst im Jahr 2008 hatte Nokia - begleitet von starken Protesten in Deutschland - die Fertigung aus Bochum hierher verlegt.
Die Fertigung, so heißt es seitens des Konzerns, soll zukünftig näher am Kunden stattfinden. Konkret bedeutet dies: Produziert wird im Wesentlichen in Asien. Dort beliefert Nokia einen Massenmarkt für Feature-Phones, gegen den der Smartphone-Markt in den Industriestaaten relativ klein wirkt.
Die aktuell angekündigten Entlassungen sind nicht Bestandteil des im April angekündigten Kürzungs-Konzeptes. Dieses enthielt bereits ein Vorhaben für die Entlassung von 7.000 Beschäftigten weltweit. Nun kommen also weitere 3.500 hinzu. Alles soll dem Ziel dienen, die operativen Kosten bis 2013 um eine Milliarde Euro zu senken.
Gemeinsam mit dem Partner Siemens teilte Nokia außerdem mit, dass dem angeschlagenen Joint Venture Nokia Siemens Networks frisches Kapital bereitgestellt werden soll. Eine Milliarde Euro will man dem Unternehmen zuschieben, für das man noch kürzlich vergeblich nach einem Käufer suchte. Die Summe teilten sich die Partner zu gleichen Teilen.
Um die Sanierung der Firma, die auf dem Markt für Mobilfunk-Equipment eigentlich recht gut aufgestellt ist, aber nicht profitabel arbeitet, voranzubringen, wird außerdem der Posten des Aufsichtsratschefs neu besetzt. Mit Jesper Ovesen soll hier ein Manager die Zügel in die Hand nehmen, der einerseits die strategische Ausrichtung stärker im Griff und Erfahrungen mit Umstrukturierungen haben soll.
Thema:
Nokias Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Nokia
- Das Nokia T21 im Test: Einstiegs-Tablet mit optionalem Stylus
- Nokia Smart TV 32 Zoll: Smarter Fernseher für viele Lebenslagen
- Nokia T10 im Test: Das vielleicht beste 8-Zoll-Tablet des Jahres
- Nokia T10: Unboxing und erste Eindrücke zum neuen 8-Zoll-Tablet
- Nokia T20 im Test: Ein solides Tablet, aber nicht ohne Schwächen
Beiträge aus dem Forum
-
Nokia 5.4 Tonmodus stellt sich bei Anruf von selber um
PC.Nutzer -
Als ein Nokia und Huawei Fan, ich möchte HereWeGo Maps empfehlen
EgoEcho -
l gelöst l Nokia 3310 4G oder Alternative
Menfisk -
Nokia 7 Plus oder Moto G6 Plus
shiversc -
| selbst gelöst nokia lumia 925 windows 8.1 bluetooth nach w7 x64
fubbiquantz
Weiterführende Links
Beliebte Nokia Downloads
Neue Nachrichten
- PlayStation: Sony verzeichnet mieseste Konsolenverkäufe seit 26 Jahren
- Bereits aktives Amazon-Lager: Bebauungsplan für ungültig erklärt
- Wolkenkratzer-großer Asteroid fliegt nur knapp an der Erde vorbei
- Netflix erschwert Account-Sharing: Neue E-Mail-Pflicht fürs Profil startet
- Edge-Update: Microsoft streicht plötzlich wieder KI-Funktion
- Labor-Update: Top-FritzBox erhält "Release Candidate" von FritzOS 8.24
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Foren Software Software Allgemein Jcorp Nomad: ein Self Hoste
d-hubs - Heute 14:34 Uhr -
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
System - Vorgestern 17:53 Uhr -
Home Assistant OS 18.0 ++ 2 Mio Haushalte schon dabei
d-hubs - 24.06. 10:54 Uhr -
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - 20.06. 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - 19.06. 14:50 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen