Absatzeinbruch: Nokia verkauft weniger Handys
Apple triumphierte in dieser Woche mit einem neuen Rekordquartalsergebnis, das vor allem vom Erfolg des iPhones bestimmt war. Nun musste auch der Konkurrent Nokia seine Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Diese zeichnen das Bild eines drastischen Absatzrückgangs bei den Handys aus Finnland.
Siehe auch: Apple übertrifft mit Rekordgewinn alle Erwartungen
Dennoch beläuft sich der operative Gewinn auf 391 Millionen Euro, was vor allem auf die Lizenzzahlungen zurückzuführen ist, die unter anderem auch von Apple kommen. Mit dem Gewinn überraschte Nokia seine Anleger, denn im Mai hatte das Unternehmen eine Gewinnwarnung herausgegeben, in der man lediglich eine schwarze Null in Aussicht gestellt hat. Unter dem Strich beläuft sich der Verlust jedoch auf 368 Millionen Euro - im Vorjahr wurde noch ein Gewinn in Höhe von 104 Millionen Euro ausgewiesen.
88,5 Millionen Handys konnte der einstige Marktführer zwischen Anfang April und Ende Juni an den Mann bringen. Im ersten Quartal 2011 waren es noch 108,5 Millionen Exemplare, im zweiten Quartal 2010 waren es sogar 111,1 Millionen. Der Rückgang ist auch bei den Smartphones deutlich sichtbar. Waren es im ersten Quartal 2011 noch 24,2 Millionen Smartphones, verkauften sich im zweiten Quartal nur noch 16,7 Millionen. Die Umstellung auf Windows Phone 7 als Betriebssystem läuft auf Hochtouren.
Nach einem Umsatz über 10 Milliarden Euro im Vorjahr, sind es diesmal nur 9,3 Milliarden Euro. Allerdings entsprach dies genau den Erwartungen der Analysten, so dass es zumindest in diesem Bereich keine Enttäuschungen gab. Für die Zukunft setzt Nokia weiterhin auf einen harten Sparkurs, um die Talfahrt zu beenden.
Dennoch beläuft sich der operative Gewinn auf 391 Millionen Euro, was vor allem auf die Lizenzzahlungen zurückzuführen ist, die unter anderem auch von Apple kommen. Mit dem Gewinn überraschte Nokia seine Anleger, denn im Mai hatte das Unternehmen eine Gewinnwarnung herausgegeben, in der man lediglich eine schwarze Null in Aussicht gestellt hat. Unter dem Strich beläuft sich der Verlust jedoch auf 368 Millionen Euro - im Vorjahr wurde noch ein Gewinn in Höhe von 104 Millionen Euro ausgewiesen.
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