Wechsel zum neuen Outlook:
Microsoft nutzt Planner als Köder

Um Nutzer zum Wechsel auf das neue Outlook zu bewegen, integriert Microsoft den Dienst Planner künftig exklusiv in den modernen E-Mail-Client. Die Umstrukturierung bedeutet gleichzeitig das langsame Aus für die bisherige Aufgaben-App To Do.
Logo, Office, E-Mail, Outlook, Mail, Microsoft Outlook, Microsoft Mail

Planner-Integration im neuen Outlook

Bis Ende August 2026 schließt Microsoft die Integration der Aufgabenverwaltung Planner in das neue Outlook für Windows ab. Das Unternehmen bündelt seine Produktivitätswerkzeuge damit an einem zentralen Ort. Nutzer erhalten die Möglichkeit, ihre Aufgaben direkt in der Seitenleiste des E-Mail-Clients zu organisieren und im Blick zu behalten.

Der strategische Fokus liegt auf der neuen Software. Das klassische Outlook erhält die Planner-Erweiterung nicht. Der Konzern nutzt die exklusive Funktion als Köder, um Anwender von der älteren Version abzuwerben. Für viele Bestandskunden bedeutet das eine Umstellung ihrer bisherigen Arbeitsabläufe, da sie sich an die neue Oberfläche gewöhnen müssen.


To Do rückt in den Hintergrund

Wie Windows Latest berichtet, verliert die "Microsoft To Do"-App im Zuge der Umstrukturierung an Priorität. Die Anwendung erhält keine großen Neuerungen mehr und geht in einen Wartungsmodus über. Microsoft richtet sein Augenmerk nun vollständig auf die Kombination aus dem neuen Outlook und Planner.

In Redmond wird argumentiert, dass der Planner für teamübergreifende Projekte deutlich besser geeignet sei. To Do zielt hingegen eher auf persönliche Aufgaben ab. Ein Vorteil der Neuerung ist, dass der ständige Wechsel zwischen Programmen entfällt. Anwender wandeln E-Mails nahtlos in Aufgaben um und weisen diese direkten Kollegen zu. Das steigert die Effizienz bei der gemeinsamen Arbeit - so zumindest die Idee von Microsoft.

Die Integration umfasst auch den KI-Assistenten Copilot, wobei dieser für die grundlegende Nutzung von Planner nicht zwingend erforderlich ist. Ein deutlicher Nachteil für Wechsler bleibt jedoch bestehen: Das neue Outlook unterstützt weiterhin keine lokalen PST-Dateien. Gerade im Geschäftsumfeld stellt das für viele Administratoren eine wesentliche Hürde beim Umstieg dar.

Updates für die klassische Version

Obwohl das klassische Outlook keine großen Funktionsupdates mehr erhält, pflegt Microsoft die Software weiter. Geplant sind konkrete Verbesserungen bei geteilten Kalendern. Das veraltete MAPI-Protokoll wird bald durch ein modernes REST-Modell ersetzt. Das soll die Synchronisation von Terminen und Kontakten deutlich beschleunigen und Fehler bei der Datenübertragung minimieren.

Zudem integriert Microsoft neue Funktionen der künstlichen Intelligenz in die alte Version. Wer über eine entsprechende Lizenz verfügt, kann Copilot künftig auch im klassischen Client nutzen. Nutzer fassen damit lange E-Mails in Sekunden zusammen oder optimieren eigene Textentwürfe. Der Konzern lässt die alte Anwendung somit vorerst nicht komplett sterben.

Werdet ihr wegen Planner auf das neue Outlook wechseln oder bleibt ihr bei der klassischen Version? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema gerne unten in den Kommentaren mit uns!

Zusammenfassung
  • Microsoft integriert den Planner bis August 2026 in das neue Outlook
  • Das klassische Outlook erhält diese neue Aufgabenverwaltung jedoch nicht
  • Die To-Do-App verliert an Priorität und wechselt in den Wartungsmodus
  • Das neue Outlook unterstützt aber weiterhin keine lokalen PST-Dateien
  • Für die klassische Version sind Verbesserungen bei Kalendern geplant
  • Auch der KI-Assistent Copilot wird im klassischen Client integriert

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Home and Business im Preisvergleich
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!