Trendwende? Nokia sendet positive Impulse aus
Dem finnischen Handy-Hersteller Nokia scheint es zu gelingen, eine Trendwende einzuleiten. Das Geschäft im dritten Quartal entwickelte sich besser als erwartet. Trotzdem kann noch nicht davon gesprochen werden, dass der Abwärtstrend grundsätzlich gestoppt wäre.
Immerhin lag der Umsatz mit 8,98 Milliarden Euro noch ganze 13 Prozent unter dem Vorjahreswert von 10,27 Milliarden Dollar. Der Verlust konnte im Jahresvergleich allerdings von 529 Millionen Euro auf nur noch 68 Millionen Euro reduziert werden. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem Fehlbetrag von rund 200 Millionen Euro gerechnet.
Insgesamt konnte Nokia in den letzten drei Monaten 106,6 Millionen Handys verkaufen. Das ist zwar immer noch ein um 3 Prozent geringerer Wert als im Vorjahr, in den letzten Quartalen wurde hier allerdings ein deutlich schnellerer Rückgang der Absatzzahlen verzeichnet.
Bei den Feature-Phones verzeichnete Nokia sogar einen Zuwachs um 8 Prozent auf 83,3 Millionen verkaufte Geräte. Allerdings brach die Zahl der abgesetzten Smartphones weiter deutlich um 38 Prozent auf 16,8 Millionen Stück ein, was aber teils der Tatsache geschuldet ist, dass Nokia wegen der Umstellung auf die Windows Phone 7-Plattform den auslaufenden Produktreihen nicht mehr die volle Aufmerksamkeit widmet.
Die Verschiebung der Anteile beider Produktgruppen wirkte sich natürlich auch spürbar auf die durchschnittlichen Verkaufspreise pro Gerät aus. Hier fiel der Wert von 65 auf 51 Euro. Aufgeschlüsselt auf die einzelnen Bereiche zeigt sich aber insgesamt ein Abwärtstrend: Der Verkaufspreis von Smartphones sank im Mittel von 133 Euro auf 131 Euro, während er bei Feature-Phones von 40 auf 32 Euro zurückging. Der letztere Wert zeigt, dass Nokia mit diesen Geräten vor allem in Märkten Erfolg hat, in denen die Kunden eine sehr niedrige Kaufkraft haben - also in Schwellen- und Entwicklungsländern.
Insgesamt konnte Nokia in den letzten drei Monaten 106,6 Millionen Handys verkaufen. Das ist zwar immer noch ein um 3 Prozent geringerer Wert als im Vorjahr, in den letzten Quartalen wurde hier allerdings ein deutlich schnellerer Rückgang der Absatzzahlen verzeichnet.
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Die Verschiebung der Anteile beider Produktgruppen wirkte sich natürlich auch spürbar auf die durchschnittlichen Verkaufspreise pro Gerät aus. Hier fiel der Wert von 65 auf 51 Euro. Aufgeschlüsselt auf die einzelnen Bereiche zeigt sich aber insgesamt ein Abwärtstrend: Der Verkaufspreis von Smartphones sank im Mittel von 133 Euro auf 131 Euro, während er bei Feature-Phones von 40 auf 32 Euro zurückging. Der letztere Wert zeigt, dass Nokia mit diesen Geräten vor allem in Märkten Erfolg hat, in denen die Kunden eine sehr niedrige Kaufkraft haben - also in Schwellen- und Entwicklungsländern.
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