Microsofts Suchmaschine Bing ist ein Milliarden-Grab
Die Suchmaschine Bing ist für Microsoft zwar ein strategisch wichtiger Geschäftsbereich, der die Weichen für zukünftige Entwicklungen stellen soll, bisher handelt es sich aber auch um ein riesiges Verlustgeschäft. Und derzeit deutet nichts darauf hin, dass sich dies ändert - im Gegenteil.
Laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins 'CNN Money' steuern die durch Bing verursachten Verluste langsam aber sicher auf die Marke von 1 Milliarde Dollar zu. Insgesamt hat der Konzern seit dem Start von Bing im Jahr 2009 rund 5,5 Milliarden Dollar in der Suchmaschine versenkt.
Während Google Milliardengewinne aus seinen Diensten schöpft, setzt sich die Erfolglosigkeit von Microsofts Online Services Division fort. Seit deren Finanzen in den Geschäftsberichten des Konzerns gesondert ausgewiesen werden, summierten sich die Verluste auf insgesamt etwa 9 Milliarden Dollar.
Verluste von Microsofts Online-Geschäft (Grafik von 'CNN Money')
Bei Microsoft setzt man unter dessen darauf, dass man dem Konkurrenten Google nach und nach Marktanteile abnehmen und sich so immer besser in dem Markt positionieren kann. Das soll letztlich auch dazu führen, dass die eigene Plattform für Anzeigenkunden interessanter wird und schließlich auch die Einnahmen steigen.
Tatsächlich konnte Microsoft den Marktanteil von Bing in den letzten zwei Jahren kontinuierlich ausbauen. Verfügte das Unternehmen zum Start des Dienstes über 8,4 Prozent, sind es nun bereits 14,7 Prozent. Der Haken an der Sache: Die Marktanteile wurden im Grunde nicht Google, sondern anderen Wettbewerbern abgenommen.
So verfügte Google zum Bing-Start über 65 Prozent, heute ist mit 64,8 Prozent nahezu der gleiche Wert übrig. Microsoft wilderte hingegen vor allem ausgerechnet bei Yahoo, dem Partner, mit dem man sich das Geschäft für Suchmaschinenwerbung teilt. Aber auch Ask.com und AOL mussten Anteile nach Redmond abgeben.
Angesichts dieser Fakten hat sich bei Microsoft inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass man Google nicht einfach begegnen kann, indem man das gleiche tut - nur vielleicht einen Tick besser. Qi Lu, der Leiter der Online Services-Sparte, erklärte kürzlich, dass man daran arbeiten müsse, das "Spiel grundsätzlich zu ändern". Vor allem eine stärkere, "intelligente" Verschmelzung verschiedener Suchmaschinen-Arten hat man dabei aktuell im Sinn.
Während Google Milliardengewinne aus seinen Diensten schöpft, setzt sich die Erfolglosigkeit von Microsofts Online Services Division fort. Seit deren Finanzen in den Geschäftsberichten des Konzerns gesondert ausgewiesen werden, summierten sich die Verluste auf insgesamt etwa 9 Milliarden Dollar.
Verluste von Microsofts Online-Geschäft (Grafik von 'CNN Money')
Bei Microsoft setzt man unter dessen darauf, dass man dem Konkurrenten Google nach und nach Marktanteile abnehmen und sich so immer besser in dem Markt positionieren kann. Das soll letztlich auch dazu führen, dass die eigene Plattform für Anzeigenkunden interessanter wird und schließlich auch die Einnahmen steigen.
Tatsächlich konnte Microsoft den Marktanteil von Bing in den letzten zwei Jahren kontinuierlich ausbauen. Verfügte das Unternehmen zum Start des Dienstes über 8,4 Prozent, sind es nun bereits 14,7 Prozent. Der Haken an der Sache: Die Marktanteile wurden im Grunde nicht Google, sondern anderen Wettbewerbern abgenommen.
So verfügte Google zum Bing-Start über 65 Prozent, heute ist mit 64,8 Prozent nahezu der gleiche Wert übrig. Microsoft wilderte hingegen vor allem ausgerechnet bei Yahoo, dem Partner, mit dem man sich das Geschäft für Suchmaschinenwerbung teilt. Aber auch Ask.com und AOL mussten Anteile nach Redmond abgeben.
Angesichts dieser Fakten hat sich bei Microsoft inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass man Google nicht einfach begegnen kann, indem man das gleiche tut - nur vielleicht einen Tick besser. Qi Lu, der Leiter der Online Services-Sparte, erklärte kürzlich, dass man daran arbeiten müsse, das "Spiel grundsätzlich zu ändern". Vor allem eine stärkere, "intelligente" Verschmelzung verschiedener Suchmaschinen-Arten hat man dabei aktuell im Sinn.
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