Ex-Googler: Suchmaschinen verlieren an Bedeutung
Die Bedeutung von Suchmaschinen wird in den kommenden Jahren deutlich zurückgehen. Diese Ansicht vertritt der ehemalige Chef von Google Südafrika, Stafford Masie, laut einem Bericht des Magazins 'ZDNet'. Schuld an der Entwicklung haben demnach die schnell wachsenden Social Networks.
Diese spielen bereits heute für viele Nutzer eine wichtige Rolle, wenn es um das Entdecken neuer Inhalte und Denkansätze geht. Ein sorgsam zusammengestellter Twitter-Feed oder die Facebook-Timeline versorgt den Anwender mit einem Informationsfluss, der der eigenen Interessenlage entspricht und dient somit als wichtiger Filter für die Informationsflut des Netzes.
Masie sieht darüber Hinaus eine Entwicklung, nach der diese Dienste auch bei der gezielten Suche nach Informationen eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Und das hat Auswirkungen auf die Suchmaschinenbetreiber. "Das Geschäft mit dem großen Kuchen an Suchanfragen schrumpft", so der ehemalige Google-Manager. Die Anfragen wandern zunehmend in die sozialen Gruppen.
Die Recherche von Informationen folgt dabei einer Entwicklung weg von statischen Seiten, die sich durchsuchen lassen, hin zu dynamischen Echtzeit-Inhalten. Die Streams in den Social Networks bieten laut Masie den Vorteil, dass sie gezielt von anderen Nutzern mit Spezialwissen, einer Einschätzung von persönlichen Bedürfnissen und hoher Aktualität zusammengestellt werden.
In einigen Bereichen lässt sich die Entwicklung, die Masie als zukünftiges Massenphänomen schildert, bereits nachvollziehen. So setzen beispielsweise Journalisten bei der Recherche nur noch zum Teil auf herkömmliche Suchmaschinen, die zu bestimmten Themen auf den ersten Plätzen ohnehin Ergebnisse liefern, die bereits eine hohe Präsenz im Netz haben und für eine aktuelle Berichterstattung weniger interessant sind.
Statt dessen wird eher eine präzise Fragestellung über Twitter abgesetzt. Verfügt man über einige hundert oder tausend Follower, bestehen gute Chancen, dass man Informationen von Nutzern zurückerhält, die Experten für das jeweilige Thema sind oder aber zufällig äußerst aktuelle, noch kaum bekannte Entwicklungen mitbekommen haben.
Masie sieht darüber Hinaus eine Entwicklung, nach der diese Dienste auch bei der gezielten Suche nach Informationen eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Und das hat Auswirkungen auf die Suchmaschinenbetreiber. "Das Geschäft mit dem großen Kuchen an Suchanfragen schrumpft", so der ehemalige Google-Manager. Die Anfragen wandern zunehmend in die sozialen Gruppen.
Die Recherche von Informationen folgt dabei einer Entwicklung weg von statischen Seiten, die sich durchsuchen lassen, hin zu dynamischen Echtzeit-Inhalten. Die Streams in den Social Networks bieten laut Masie den Vorteil, dass sie gezielt von anderen Nutzern mit Spezialwissen, einer Einschätzung von persönlichen Bedürfnissen und hoher Aktualität zusammengestellt werden.
In einigen Bereichen lässt sich die Entwicklung, die Masie als zukünftiges Massenphänomen schildert, bereits nachvollziehen. So setzen beispielsweise Journalisten bei der Recherche nur noch zum Teil auf herkömmliche Suchmaschinen, die zu bestimmten Themen auf den ersten Plätzen ohnehin Ergebnisse liefern, die bereits eine hohe Präsenz im Netz haben und für eine aktuelle Berichterstattung weniger interessant sind.
Statt dessen wird eher eine präzise Fragestellung über Twitter abgesetzt. Verfügt man über einige hundert oder tausend Follower, bestehen gute Chancen, dass man Informationen von Nutzern zurückerhält, die Experten für das jeweilige Thema sind oder aber zufällig äußerst aktuelle, noch kaum bekannte Entwicklungen mitbekommen haben.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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