Suchmaschinen-Markt:
Bing hat sich festgefahren
Der Suchmaschinenkonzern Google konnte seine Position in seinem Kerngeschäft zuletzt wieder festigen. Im September kletterte der Marktanteil des Unternehmens in den USA wieder über die Zwei-Drittel-Marke, teilte ComScore mit.
Laut Messungen des Monitoring-Unternehmens gelang es der Konkurrenz zuletzt nicht weiter Marktanteile an sich zu reißen. Insbesondere Microsoft kam mit seiner Suchmaschine Bing nicht vom Fleck und der Partner Yahoo, dessen Suche ebenfalls mit Bing-Technologie läuft, musste im Vergleich zum Vormonat sogar spürbare Abstriche hinnehmen.
Konkret konnte Google seinen Markanteil um 0,3 Prozentpunkte auf 66,7 Prozent ausbauen. Microsofts Bing steht hingegen unverändert bei 15,9 Prozent, während es für Yahoo um 0,6 Prozentpunkte auf 12,2 Prozent nach unten ging. Leichte Zugewinne verzeichnete hingegen Ask, das nach 0,3 Prozentpunkten Steigerung nun bei 3,5 Prozent liegt. AOL steht mit nunmehr 1,8 Prozent Marktanteil leicht im Plus und legte 0,1 Prozentpunkte zu.
Insbesondere für Microsoft dürfte die Entwicklung in der letzten Zeit deprimierend sein. Immerhin investierte man bisher bereits Milliardenbeträge in Bing, aber selbst die letzte Werbekampagne schaffte es nicht, die inzwischen wohl sehr tief sitzende Gewohnheit vieler Nutzer, für Suchanfragen Google zu bemühen, aufzulösen. Auch wegen des anhaltend geringen Erfolgs in dem Bereich musste Microsoft-Chef Steve Ballmer zuletzt auch Abstriche bei seinen persönlichen Bonus-Zahlungen verschmerzen.
Außerhalb des wichtigen US-Marktes sieht die Situation bei den Suchmaschinen regional aber höchst unterschiedlich aus. Google beherrscht hier im Wesentlichen den Raum mit lateinischem Schriftbild. In Deutschland kommt das Unternehmen beispielsweise auf eine dominierende Stellung von über 90 Prozent. In China und Russland können hingegen aktuell regionale Anbieter die Marktführerschaft für sich beanspruchen.
Konkret konnte Google seinen Markanteil um 0,3 Prozentpunkte auf 66,7 Prozent ausbauen. Microsofts Bing steht hingegen unverändert bei 15,9 Prozent, während es für Yahoo um 0,6 Prozentpunkte auf 12,2 Prozent nach unten ging. Leichte Zugewinne verzeichnete hingegen Ask, das nach 0,3 Prozentpunkten Steigerung nun bei 3,5 Prozent liegt. AOL steht mit nunmehr 1,8 Prozent Marktanteil leicht im Plus und legte 0,1 Prozentpunkte zu.
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Außerhalb des wichtigen US-Marktes sieht die Situation bei den Suchmaschinen regional aber höchst unterschiedlich aus. Google beherrscht hier im Wesentlichen den Raum mit lateinischem Schriftbild. In Deutschland kommt das Unternehmen beispielsweise auf eine dominierende Stellung von über 90 Prozent. In China und Russland können hingegen aktuell regionale Anbieter die Marktführerschaft für sich beanspruchen.
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