Wikileaks-Informant soll vor Militärgericht antreten

Recht, Politik & EU Eine Untersuchung des Geisteszustandes von dem mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning ist nun zu einem Ende gekommen. Angeblich dauerte die besagte Überprüfung mehrere Monate an. Den Angaben eines Spezialistenteams des US-amerikanischen Militärs zufolge soll der angebliche Informant der Whistleblowing-Plattform Wikileaks geistig fit genug sein, um vor einem Militärgericht antreten zu können, so die 'New York Times'.

In der letzten Woche wurde der Soldat, der für die Veröffentlichung von mehr als 150.000 geheimen Depeschen, die über die Whistleblowing-Plattform Wikileaks veröffentlicht wurden, in ein anderes Militärgefängnis im US-Bundesstaat Kansas verlegt.

Erst im März beklagte sich Manning über die sehr schlechten Haftbedingungen. Angeblich wurde er dazu gezwungen, 23 Stunden am Tag in einer Einzelzelle zu verbringen. Zudem sollen die Wärter alle fünf Minuten nach ihm gesehen haben.

Insgesamt hat das US-amerikanische Militär 22 Anklagepunkte gegen Bradley Manning aufgestellt. Das US-Militär sieht in dem angeblichen Wikileaks-Informanten einen Verräter.
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