Neues Apple HomePad bringt Design des iMac G4 ins smarte Zuhause

Apple steht kurz vor der Veröffentlichung seines neuen Smart-Home-Hubs. Das als HomePad bezeichnete Gerät kombiniert einen Touchscreen mit Siri AI und bringt ein Retro-Design im Stil des iMac G4 zurück. Der Start ist für Oktober geplant.
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WinFuture/KI-generiert

    Apple HomePad startet im Oktober

    Apple plant für den 13. Oktober 2026 den Einstieg in eine neue Smart-Home-Ära. Mit einem intelligenten Hub, der in Berichten als HomePad bezeichnet wird, möchte der Technologiekonzern eine zentrale Steuereinheit für das vernetzte Zuhause auf den Markt bringen. Das Gerät mit dem Codenamen J490 rückt die neue künstliche Intelligenz Siri AI in den Mittelpunkt.

    Das HomePad kombiniert einen Touchscreen mit integrierten Lautsprechern und dient insgesamt als Kommandozentrale für das Smart Home. Nutzer können darüber Zubehör wie Thermostate oder Türschlösser steuern, FaceTime-Anrufe tätigen und Medien abspielen. Neu oder wegweisend ist das freilich nicht: Die Veröffentlichung hat sich aber mehrfach verzögert, da der Konzern auf die Fertigstellung der neuen Siri-Technologie warten musste.


    Design im Stil des iMac G4

    Wie Bloomberg berichtet, erinnert die Standardausführung des Geräts optisch an den iMac G4 aus dem Jahr 2002. Ein sechs bis sieben Zoll großes Display mit abgerundeten Ecken und schwarzen Rändern sitzt an einem polierten Metallarm. Der Arm ist mit einer runden, halbkugelförmigen Basis aus grauem Aluminium verbunden, in der die Audiohardware untergebracht ist.

    Nutzer können den Bildschirm manuell neigen. Da kein Akku verbaut ist, benötigt das Gerät eine dauerhafte Stromverbindung über USB-C. Tasten für die Lautstärke oder das Einschalten fehlen komplett. Alternativ zur Tischvariante hat Apple eine flache Version für die Wandmontage entwickelt. Laut den Berichten plant Apple, dass Kunden mehrere Bildschirme im Haus verteilen.

    Siri AI erkennt die Bewohner

    Die Software des Hubs vereint Designelemente von iOS, watchOS und dem iPad. Auf dem Startbildschirm finden sich Widgets für Wetter oder Aktienkurse sowie bekannte Apps wie Kalender und Erinnerungen. Die Benutzeroberfläche nutzt zudem StandBy-Ansichten für Fotos und Uhren. Textprogramme wie Messages verwenden ein zweispaltiges Layout, das an das iPad angelehnt ist.

    Ein wesentliches Merkmal ist die Mehrbenutzerfähigkeit. Eine Kamera und Mikrofone identifizieren Personen durch Gesichtserkennung oder Stimme. Das System zeigt daraufhin automatisch die persönlichen Kalendereinträge und Layouts der jeweiligen Person an. In dunklen Räumen erhellt ein virtueller, weißer Lichtring auf dem Display die Umgebung, um die Frontkamera zu unterstützen.

    Falls die Gesichtserkennung fehlschlägt, dient das iPhone als Ausweichlösung zur Authentifizierung. Das HomePad soll künftig durch weitere Sensoren und Sicherheitskameras von Apple flankiert werden.

    Einen Preis hat Apple noch nicht genannt. Frühere Berichte sprachen von rund 350 Dollar (etwa 308 Euro), bestätigt ist das nicht. Zusammen mit dem neuen Hub sollen auch aktualisierte, schnellere Versionen des Apple TV und des HomePod mini erscheinen. Letzterer wird laut Bloomberg in frischen Farben wie Grün und Pink angeboten werden.

    Wie bewertet ihr Apples späten Vorstoß in den Smart-Home-Markt? Schreibt eure Gedanken zum HomePad und dem Retro-Design in die Kommentare!

    Zusammenfassung
    • Apples neuer Smart-Home-Hub HomePad soll am 13. Oktober 2026 erscheinen
    • Das Gerät dient als Zentrale zur Haussteuerung und setzt auf Siri AI
    • Die Tischversion erinnert mit Metallarm und Rundbasis an den iMac G4
    • Ohne Akku benötigt das Gerät mit Touchscreen dauerhaften Strom via USB-C
    • Kamera und Mikrofone erkennen Bewohner an ihrer Stimme oder dem Gesicht
    • Gemeinsam mit dem Hub sollen neue Versionen von Apple TV und HomePod folgen

    Siehe auch:
    Witold Pryjda

    Senior Redakteur

    Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.

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