Google kauft Windkraft-Strom in großem Stil ein

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google hat einen Vertrag über den Bezug einer größeren Menge Strom aus Windkraftanlagen abgeschlossen. Die Energie soll Datenzentren betreiben. Lieferant der Energie ist das Unternehmen Next Era Energy Resources, heißt es in Googles Firmenblog. Ab dem 30 Juni bezieht der Suchmaschinenkonzern 114 Megawatt aus dessen Windkraftwerk im US-Bundesstaat Iowa. Im Gegenzug zu einer langen Vertragslaufzeit von 20 Jahren erhielt man dabei günstige Konditionen.

So stelle man nicht nur eine längerfristige Energieversorgung für mehrere Datenzentren sicher, sondern biete einem Erzeuger umweltfreundlichen Stroms auch die finanzielle Sicherheit, die für weitere Bauprojekte benötigt wird. Immerhin sei dies für viele Firmen, die sich im Bereich regenerativer Energien bewegen, derzeit eines der größten Probleme.

Es handelt sich hier um den ersten Vertragsabschluss von Google Energy. Das Tochterunternehmen wurde im vergangenen Dezember gegründet. Aufgabe der Firma ist es, größere Mengen erneuerbarer Energien zu kaufen und mit ihnen auch auf dem Großmarkt aktiv zu sein.

Die Kooperation mit Next Era Energy Resources ist Bestandteil der 2007 verkündeten Zielsetzung, Google zu einem Unternehmen zu machen, das vollständig CO2-neutral arbeitet. Im Zuge dessen baute man bereits eigene Solaranlagen und investiert in die Entwicklung von Technologien, die die Abhängigkeit von Erdöl in verschiedenen Bereichen auflösen sollen.
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