Vodafone stattet ersten Sendemast mit kleinen Windturbinen aus
Der Mobilfunkbetreiber Vodafone hat damit begonnen, seine Mobilfunkmasten mit kleinen Windkraftwerken zu ergänzen. Die erste entsprechende Anlage wurde jetzt in Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb genommen.
Insbesondere im ländlichen Raum müssen Funkmasten große Flächen abdecken und sind entsprechend hoch gelegen. Und da in der Höhe in der Regel auch Wind weht, ist der Einsatz von Windkraft-Generatoren durchaus naheliegend. Allerdings lassen sich hier auch keine großen Rotoren anbringen, wie man es von den normalen Turbinen kennt. Vodafone setzt hier stattdessen auf Mikro-Windkraftwerke eines Berliner Startups.
Der Anbieter Mowea ist aus der Technischen Universität Berlin heraus entstanden. Das Unternehmen stellt Generatoren zur Verfügung, deren Rotoren gerade einmal etwas größer als einen Meter im Durchmesser sind. Vier von ihnen wurden jetzt auf dem fraglichen Vodafone-Mast installiert. Es handelt sich um den ersten kommerziellen Einsatz der neuen Systeme, teilte der Netzbetreiber mit.
Die Windräder sollen zukünftig auch an weiteren Sendeanlagen zum Einsatz kommen. Das ist Bestandteil eines Vorhabens, den Betrieb des Mobilfunknetzes bis zum Jahr 2022 komplett auf regenerative Energien umzustellen. Ein weiterer Teil dessen ist das Vorhaben, bis 2021 rund 1100 Sendeanlagen mit Solarzellen auszustatten. Allerdings dürften die eigenen Kleinkraftwerke letztlich nur einen Teil des Stromes liefern können, den alle 25.000 Sendeanlagen des Unternehmens im Bundesgebiet benötigen.
Siehe auch: Deutsche Glasfaser und Vodafone: Gemeinsam soll FTTH schneller gehen
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Der Anbieter Mowea ist aus der Technischen Universität Berlin heraus entstanden. Das Unternehmen stellt Generatoren zur Verfügung, deren Rotoren gerade einmal etwas größer als einen Meter im Durchmesser sind. Vier von ihnen wurden jetzt auf dem fraglichen Vodafone-Mast installiert. Es handelt sich um den ersten kommerziellen Einsatz der neuen Systeme, teilte der Netzbetreiber mit.
Kleine Windturbinen an Vodafones Sendemast
Mehr sollen kommen
Das sollte auch Mowea näher an sein Ziel bringen, die Klein-Anlagen in standardisierter Form in großen Mengen zu fertigen und bereitzustellen. Das macht ihren Einsatz dann zunehmend wirtschaftlicher. Laut Vodafone ließen sich die Systeme sehr einfach in die bereits bestehende Stromversorgung der Masten integrieren und tragen nun dazu bei, den Mobilfunk-Sender klimaneutral zu betreiben.Die Windräder sollen zukünftig auch an weiteren Sendeanlagen zum Einsatz kommen. Das ist Bestandteil eines Vorhabens, den Betrieb des Mobilfunknetzes bis zum Jahr 2022 komplett auf regenerative Energien umzustellen. Ein weiterer Teil dessen ist das Vorhaben, bis 2021 rund 1100 Sendeanlagen mit Solarzellen auszustatten. Allerdings dürften die eigenen Kleinkraftwerke letztlich nur einen Teil des Stromes liefern können, den alle 25.000 Sendeanlagen des Unternehmens im Bundesgebiet benötigen.
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Christian Kahle
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