Monopolklage: Microsoft zahlt 100 Millionen US-Dollar

Microsoft Microsoft hat ein im US-Bundesstaat Mississippi laufendes Kartellverfahren beilegen können und will im Gegenzug 100 Millionen US-Dollar an die dortige Regierung zahlen. Mississippi will das Geld nun an Firmen, Bürger, Schulen und Behörden verteilen. Mit der Bestätigung der Beendigung des Verfahrens durch das zuständige Gericht endet nun auch die letzte der insgesamt 21 Kartellklagen, die von US-Bundesstaaten gegen Microsoft angestrengt wurden, in einer Einigung. Die Klagen gehen auf das im Jahr 2000 in den USA gefällte Urteil zum Missbrauch der Marktmacht durch Microsoft zurück.

Damals hatte ein Richter entschieden, dass Microsoft durch die Bündelung des Browsers Internet Explorer mit seinem Betriebssystem Windows gegen die gültigen Wettbewerbsgesetze verstieß. Die Einigung zwischen Microsoft und Misssissippi sieht eine Aufteilung der Zahlung des Konzerns vor.

So sollen 40 Millionen US-Dollar innerhalb von 40 Tagen direkt in die Kasse des Bundesstaats fließen. Weitere 60 Millionen US-Dollar sollen an Konsumenten, Firmen, öffentliche Schulen und Regierungsbehörden gehen, die sie in Form von Gutscheinen ausgezahlt bekommen können.

Werden nicht alle Gutscheine in Anspruch genommen, könnte der Bundesstaat weitere acht Millionen US-Dollar einstreichen. Die Regierung von Mississippi sieht in dem Geld von Microsoft eine in wirtschaftlich schwierigen Zeiten willkommene Finanzspritze.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Microsofts Aktienkurs in Euro
Beliebte Microsoft-Downloads
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!