US-Behörden: Microsoft erfüllt Anti-Monopol-Auflagen

Microsoft Das US-Justizministerium und Microsoft haben einen gemeinsamen Bericht über die Fortschritte des Softwarekonzerns im Hinblick auf die Erfüllung der Auflagen aus dem Antitrust-Verfahren von 2002 veröffentlicht. Nach Auffassung der Wettbewerbshüter hat Microsoft eine Reihe positiver Schritte unternommen, muss aber weiter nachbessern. Der Behörde zufolge hat Microsoft die Auflagen bereits zu weiten Teilen erfüllt. Die Entscheidung, Teile seines Programmcodes zur Lizenzierung frei zu geben, sei ein sinnvoller Schritt, der viele der Beschwerdepunkte bezüglicher der technischen Dokumentation von Microsoft-Produkten ausräume, hieß es.

Künftig will man dennoch weiter Druck auf die Redmonder ausüben, um sicherzustellen, dass die bereit gestellten Dokumente vollständig und sinnvoll zu gebrauchen sind. Es gab aber auch Kritik. So hat Microsoft den Angaben zufolge bestimmte Informationen zu Protokollen aus der Dokumentation entfernt, die in früheren Versionen enthalten waren, ohne dies zuvor mit dem Technischen Komitee des Justizministeriums abzustimmen.

Künftig soll Microsoft derartige Änderungen nun immer mit der Behörde abstimmen, da die klagenden Konkurrenzunternehmen angeblich weitere solche Fälle fürchten. Im gleichen Zusammenhang regte man auch an, die zwischen zwei Ausgaben vorgenommenen Veränderungen ausführlich zu dokumentieren, was bisher noch nicht der Fall ist. Problematisch sei außerdem, dass die Dokumentation inzwischen nicht mehr monatlich, sondern nur noch alle drei Monate aktualisiert werden.

Auch hier hat Microsoft Verbesserungen zugesagt, will also sowohl Veränderungen nachvollziehbar machen, als auch häufiger neue Ausgaben bereit stellen. Microsoft muss nach einer Verlängerung der Überwachsungsfrist bis November 2009 weiterhin regelmäßig an das US-Justizministerium Bericht erstatten, um so die Einhaltung der Auflagen aus dem Wettbewerbsverfahren zu sichern.

Eigentlich sollte die Frist bereits auslaufen, wurde jedoch erneut verlängert. Microsofts Konkurrenten, die das Verfahren einst ausgelöst hatten, weil die Redmonder ihre marktbeherrschende Stellung ausnutzten, fordern zudem eine Verlängerung bis mindestens 2012. Erst gestern wurde bekannt, dass nun auch in China wegen des Verdachts des Monopolmissbrauchs gegen Microsoft ermittelt wird.
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