Google-Chef warnt vor neuen Microsoft-Monopolen

Internet & Webdienste Google-Chef Eric Schmidt wünscht Microsoft und Yahoo zwar Glück bei einer möglichen Zusammenführung ihrer auf die Websuche spezialisierten Geschäftsbereiche, gleichzeitig warnt er aber vor Microsofts Fähigkeit, die Wahlmöglichkeiten der Kunden zu beschränken. Schmidt erklärte anlässlich einer jüngst eröffneten Technologiekonferenz in San Francisco, dass Microsoft hart an der Enwicklung einer wettbewerbsfähigen Suchmaschine arbeite. Man könne dem Unternehmen bei seinen Bemühungen um Yahoos Suchgeschäft dennoch nur Glück wünschen.

Das Problem bei Microsoft sei jedoch immer, dass das Unternehmen über sein Betriebssystem Windows die Wahlfreiheit der Konsumenten behindern könnte. Dieses Thema sei bereits ausführlich diskutiert worden, doch die Gefahr einer Monopolisierung bestehe noch immer, da Microsoft einen entsprechenden Ruf habe.

Alles, was Microsoft tut, das die Wahlfreiheit der Kunden in den Bereichen Suchmaschinen, Internet-Browser und Distribution einschränkt, und wofür der Konzern bereits verurteilt wurde, sei ein Grund zur Sorge. Insgesamt müsse ein gesunder Wettbewerb existieren, bei dem die Anbieter und Technologien auf einer fairen Basis konkurrieren.
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