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Performance-Test: Windows 11 muss sich Linux geschlagen geben
Viele Nutzer dürften es bereits aus eigenem Erleben kennen: Windows 11 hat ein Performance-Problem. Das bestätigt nun auch ein Test, bei dem sich das Microsoft-Betriebssystem auf identischer Hardware mit Fedora Linux messen musste.
Microsoft ist sich der Performance-Probleme offenbar selbst bewusst und arbeitet bereits an Verbesserungen. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist dabei der vergleichsweise hohe Speicherverbrauch. Auch der aktuelle Vergleich bestätigt diesen Eindruck: Windows 11 beanspruchte bereits im Leerlauf deutlich mehr Arbeitsspeicher als Fedora. Gerade auf Geräten mit nur 8 GByte RAM, wie sie im Zuge der Speicherkrise wieder häufiger zu finden sind, kann sich dieser Unterschied bemerkbar machen.
Auf YouTube ansehen
Beim Start des Systems lagen beide Kontrahenten zunächst ungefähr gleichauf. Nach einem Neustart zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Windows 11 benötigte deutlich länger, um wieder vollständig einsatzbereit zu sein. Auch bei der Verarbeitung von Dateien konnte Fedora punkten. Beim Entpacken und Dekomprimieren von Archiven arbeitete Linux schneller, insbesondere wenn Windows 11s integrierte Dateiverwaltung zum Einsatz kam. Mit dem Programm 7-Zip fiel der Abstand für Windows geringer aus.
Ganz ohne Vorteile blieb Windows 11 allerdings nicht. Beim Spielen konnte Microsofts Betriebssystem Fedora knapp hinter sich lassen. Der Vorsprung war allerdings so gering, dass er teilweise auch innerhalb der üblichen Messungenauigkeit liegen könnte. Ähnlich knapp fielen einige Ergebnisse bei OnlyOffice OCR und GIMP aus, dort lag allerdings Fedora leicht vorn.
Der Test hat allerdings eine wichtige Einschränkung: KI-Anwendungen wurden nicht berücksichtigt. Gerade bei KI-Berechnungen kann Windows 11 gegenüber Linux Vorteile haben. Ein früherer Vergleich hatte gezeigt, dass Microsofts Betriebssystem bei einem KI-relevanten Arbeitslast-Szenario besser abschnitt, während Linux unter anderem bei der Medienkodierung konkurrenzfähig blieb. Die Ergebnisse zeigen damit vor allem, dass die Leistungsfähigkeit stark von der jeweiligen Anwendung abhängt.
Siehe auch:
- Windows 11 unterliegt Fedora Linux in vielen alltäglichen Aufgaben
- Das Microsoft-System verbraucht bereits im Leerlauf mehr Speicher
- Beim Entpacken von Archiven agiert Linux spürbar rascher als Windows
- Selbst Visual Studio Code läuft unter Fedora besser als unter Windows
- Im Bereich Gaming behält Microsofts System einen knappen Vorsprung
- KI-gestützte Berechnungen wurden in diesem Vergleich nicht getestet
Viele Standard-Anwendungen geprüft
Bei zahlreichen alltäglichen Aufgaben arbeitete Fedora schneller als Windows 11, teilweise mit deutlichem Abstand. Der Vergleich des YouTube-Kanals PhoneBuff reiht sich in eine wachsende Zahl von Tests ein, die Windows 11 Leistungsprobleme insbesondere bei Ressourcenverbrauch und bestimmten Standardaufgaben bescheinigen.Microsoft ist sich der Performance-Probleme offenbar selbst bewusst und arbeitet bereits an Verbesserungen. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist dabei der vergleichsweise hohe Speicherverbrauch. Auch der aktuelle Vergleich bestätigt diesen Eindruck: Windows 11 beanspruchte bereits im Leerlauf deutlich mehr Arbeitsspeicher als Fedora. Gerade auf Geräten mit nur 8 GByte RAM, wie sie im Zuge der Speicherkrise wieder häufiger zu finden sind, kann sich dieser Unterschied bemerkbar machen.
Auf YouTube ansehenBeim Start des Systems lagen beide Kontrahenten zunächst ungefähr gleichauf. Nach einem Neustart zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Windows 11 benötigte deutlich länger, um wieder vollständig einsatzbereit zu sein. Auch bei der Verarbeitung von Dateien konnte Fedora punkten. Beim Entpacken und Dekomprimieren von Archiven arbeitete Linux schneller, insbesondere wenn Windows 11s integrierte Dateiverwaltung zum Einsatz kam. Mit dem Programm 7-Zip fiel der Abstand für Windows geringer aus.
Microsoft-IDE besser unter Linux
Überraschend ist zudem das Ergebnis bei Visual Studio Code. Die Entwicklungsumgebung stammt von Microsoft selbst, dennoch lief sie unter Fedora auf der getesteten Hardware besser als unter Windows 11. Insgesamt dominierte Fedora den direkten Vergleich bei einem Großteil der untersuchten Standardaufgaben.Ganz ohne Vorteile blieb Windows 11 allerdings nicht. Beim Spielen konnte Microsofts Betriebssystem Fedora knapp hinter sich lassen. Der Vorsprung war allerdings so gering, dass er teilweise auch innerhalb der üblichen Messungenauigkeit liegen könnte. Ähnlich knapp fielen einige Ergebnisse bei OnlyOffice OCR und GIMP aus, dort lag allerdings Fedora leicht vorn.
Der Test hat allerdings eine wichtige Einschränkung: KI-Anwendungen wurden nicht berücksichtigt. Gerade bei KI-Berechnungen kann Windows 11 gegenüber Linux Vorteile haben. Ein früherer Vergleich hatte gezeigt, dass Microsofts Betriebssystem bei einem KI-relevanten Arbeitslast-Szenario besser abschnitt, während Linux unter anderem bei der Medienkodierung konkurrenzfähig blieb. Die Ergebnisse zeigen damit vor allem, dass die Leistungsfähigkeit stark von der jeweiligen Anwendung abhängt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Redakteur bei WinFuture
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