GPT-6 Astra schafft Portal, verbrennt dabei rund 500 Euro an Tokens
Das Sprachmodell GPT-6 Astra von OpenAI hat Valves Rätselklassiker Portal komplett autonom durchgespielt. Die KI löste alle Testkammern ohne menschliche Hilfe, brauchte dafür aber fast einen Tag und verursachte hohe Kosten.
Um das Spiel zu bewältigen, erhielt das Modell kontinuierlich Screenshots und die Koordinaten der Spielfigur. Der Agent nutzte das neue Kontextmanagement von GPT-6 Astra, um Informationen über längere Zeiträume zu behalten. Die Software reagierte dabei wohlgemerkt nicht in Echtzeit.
Auf YouTube ansehen
Das Spiel pausierte, während der Algorithmus die visuellen Daten verarbeitete und die nächste Aktion plante. "Realistisch" ist das also nicht, denn das Vorgehen weicht stark von der üblichen Spielweise ab und gleicht eher einem rundenbasierten Strategietitel.
Das intensive Nutzen der Programmierschnittstelle verursachte enorme Ausgaben. OpenAI berechnete für die verwendeten Token einen Preis von 571 Dollar (etwa 492 Euro). Ein reguläres Abonnement deckt solche extremen Belastungen nicht ab.
Der Versuch demonstriert die Fähigkeit aktueller Modelle, komplexe und mehrstufige Aufgaben auszuführen. Portal erfordert durchaus räumliches Denken und das genaue Verstehen von physikalischen Bewegungsabläufen. Da der Titel jedoch alt und im Internet umfassend dokumentiert ist, befanden sich die genauen Lösungswege vermutlich bereits in den Trainingsdaten von GPT-6 Astra. Das System musste das eigentliche Spielprinzip somit nicht zwingend völlig neu erlernen.
Würdet ihr eine solche Technologie nutzen, um besonders knifflige Passagen in Spielen zu meistern, oder geht dabei der Spaß am Spielen verloren? Teilt eure Gedanken unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
KI meistert Puzzle-Klassiker
Das Sprachmodell GPT-6 Astra von OpenAI hat das Videospiel Portal vollständig autonom absolviert. Ein Nutzer namens cozyblaze koppelte die Künstliche Intelligenz vor einigen Tagen an den Rätsel-Titel von Valve. Das System analysierte die Spielumgebung selbstständig und steuerte die Spielfigur erfolgreich durch alle Testkammern bis zum Abspann. Menschliche Eingriffe waren während des gesamten Vorgangs nicht erforderlich, da GPT-6 alle Entscheidungen komplett eigenständig traf.Um das Spiel zu bewältigen, erhielt das Modell kontinuierlich Screenshots und die Koordinaten der Spielfigur. Der Agent nutzte das neue Kontextmanagement von GPT-6 Astra, um Informationen über längere Zeiträume zu behalten. Die Software reagierte dabei wohlgemerkt nicht in Echtzeit.
Auf YouTube ansehenDas Spiel pausierte, während der Algorithmus die visuellen Daten verarbeitete und die nächste Aktion plante. "Realistisch" ist das also nicht, denn das Vorgehen weicht stark von der üblichen Spielweise ab und gleicht eher einem rundenbasierten Strategietitel.
Kosten und enormer Zeitaufwand
Durch die ständigen Denkpausen dauerte der gesamte Durchlauf fast 24 Stunden, obwohl die reine Spielzeit lediglich etwa zwei Stunden betrug. Wie Videocardz berichtet, benötigte der Agent für den Abschluss insgesamt 3336 Tool-Aufrufe.Das intensive Nutzen der Programmierschnittstelle verursachte enorme Ausgaben. OpenAI berechnete für die verwendeten Token einen Preis von 571 Dollar (etwa 492 Euro). Ein reguläres Abonnement deckt solche extremen Belastungen nicht ab.
Der Versuch demonstriert die Fähigkeit aktueller Modelle, komplexe und mehrstufige Aufgaben auszuführen. Portal erfordert durchaus räumliches Denken und das genaue Verstehen von physikalischen Bewegungsabläufen. Da der Titel jedoch alt und im Internet umfassend dokumentiert ist, befanden sich die genauen Lösungswege vermutlich bereits in den Trainingsdaten von GPT-6 Astra. Das System musste das eigentliche Spielprinzip somit nicht zwingend völlig neu erlernen.
Würdet ihr eine solche Technologie nutzen, um besonders knifflige Passagen in Spielen zu meistern, oder geht dabei der Spaß am Spielen verloren? Teilt eure Gedanken unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- OpenAI's GPT-6 Astra mastert das Spiel Portal komplett eigenständig
- Das Sprachmodell steuerte die Spielfigur ganz ohne menschliche Hilfe
- Das Gameplay lief wegen ständiger Denkpausen nicht in Echtzeit ab
- Der gesamte Spieldurchlauf dauerte aufgrund der Pausen fast 24 Stunden
- Für die Nutzung fielen API-Kosten in Höhe von stolzen 571 Dollar an
- Die genauen Lösungswege waren vermutlich bereits in den Trainingsdaten
Siehe auch:
- Tour mit KI geplant: Amateur-Bergsteiger müssen gerettet werden
- Nvidia: Gratis-Software verbindet PCs im Heimnetz zum KI-Cluster
- GPT-6 Astra ist da: OpenAI startet Hype-Maschine für neues KI-Modell
- GoPro: Actioncam-Hersteller vor Pleite verkauft, wird KI-Zulieferer
- Gemini 3.8 Flash: Google bringt neue KI-Modelle für Entwickler
Themen:
Videos zum Thema OpenAI
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Anthropic Claude macht sich über Werbung in ChatGPT lustig
- Super Bowl 2025: OpenAI heißt uns im KI-Zeitalter willkommen
- Microsoft stellt das neue Bing und vieles mehr für Windows 11 vor
- Bing mit ChatGPT: Microsoft stellt seinen "Kopilot fürs Netz" vor
Beliebte OpenAI-Downloads
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Stark reduziert: Media Markt & Saturn starten ihre Tiefpreis-Tage
- Spider-Noir abgesetzt: Prime Video beendet die neue Marvel-Serie
- GPT-6 Astra schafft Portal, verbrennt dabei rund 500 Euro an Tokens
- Atomzeitalter & Weltraum: Große Neuerungen für Civilization 7
- Fairground: 100%-KI-generierter Fernsehkanal so schlimm wie erwartet
- Neue Spusu-Aktion: 130 GB mit bis zu 200 Mbit/s für 13,90 Euro
- Geschichte geschrieben: Erste Rakete erreicht von Europa aus den Orbit
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!