Microsoft: Entlassungs-Gerüchte erfreuen Aktionäre

Wirtschaft & Firmen Die Gerüchte überbevorstehende Entlassungen bei Microsoft wurden von den Analysten an der Börse sehr positiv aufgenommen. Sie rechnen dadurch mit deutlichen Vorteilen für die Aktionäre. Der Konzern soll seine Belegschaft Spekulationen zufolge um 10 Prozent verkleinern wollen. Das würde rund 9.100 Entlassungen bedeuten. Ein solcher Schritt wäre für das Unternehmen sehr "gesund", heißt es nun in einer Stellungnahme von Brad Reback, Analyst bei der Brokerfirma Oppenheimer & Co.

Es wäre ein Signal an den Markt, dass "in diesen schwierigen Zeiten die Profitabilität wichtiger ist als das Umsatzwachstum", so Reback. Außerdem würden sich die Entlassungen direkt mit einer 10-prozentigen Steigerung des Gewinns pro Aktie in den Bilanzen niederschlagen.

Bereits im Oktober hatte das Microsoft-Management einen weitgehenden Einstellungsstopp für seine Abteilungen verhängt. Aktuell arbeiten 91.000 Beschäftigte weltweit für den Konzern. Die Entlassungspläne sollen dem Vernehmen nach Anfang bis Mitte Januar offiziell verkündet werden.
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