Samsung Galaxy: Neue Handy-Akkus mit Rückschritt bei Langlebigkeit
Samsung stattet seine neuen Falt-Smartphones mit modernen Silizium-Kohlenstoff-Akkus aus. Das bringt zwar mehr Kapazität bei kompakter Bauweise, hat aber einen Haken. Die Langlebigkeit der Batterien nimmt im Vergleich zu den Vorgängern deutlich ab.
Silizium-Kohlenstoff-Akkus gelten als wichtiger technischer Schritt, um dünnere Geräte mit mehr Energie zu versorgen. Klassische Batterien nutzen Graphit in der Anode. Silizium kann theoretisch ein Vielfaches an Lithium-Ionen aufnehmen, was eine deutlich höhere Energiedichte ermöglicht. Dadurch lassen sich die flachen Gehäuse der aktuellen Falt-Telefone besser ausnutzen.
Im Gegensatz zu reinen Lithium-Ionen-Batterien neigen Zellen mit hohem Silizium-Anteil jedoch dazu, chemisch schneller zu altern. Zudem dehnen sie sich bei Ladevorgängen stärker aus. Um Gehäuseschäden und Sicherheitsrisiken zu minimieren, müssen Hersteller Kompromisse bei der maximalen Anzahl der Ladezyklen eingehen. Das betrifft nun auch die neuen Samsung-Modelle.
Für Endanwender bedeutet der Wert von 1200 Zyklen eine garantierte Spitzenleistung von etwas mehr als drei Jahren bei täglichem Auf- und Entladen. Samsung versucht den physikalischen Nachteil beim Galaxy Z Fold 8 Ultra durch den Einbau eines größeren Akkus auszugleichen. Beim kompakteren Galaxy Z Flip 8 bleibt die Nennkapazität jedoch unverändert.
Außerdem verbessert sich durch die insgesamt längere Gerätelaufzeit die Gesamtbewertung der Akkus von Note "B" bei den Vorgängern auf Note "A". Wer sein Foldable viele Jahre nutzen möchte, könnte die verringerte Lebensdauer aber dennoch spüren.
Wie bewertet ihr den Wechsel auf die neue Akkutechnologie? Stört euch der Rückschritt bei den Ladezyklen oder überwiegen die Vorteile? Teilt eure Meinung dazu gerne in den Kommentaren!
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Neuer Akku mit kürzerer Lebensdauer
Samsung stattet seine frisch gestarteten Foldables, das Galaxy Z Fold 8, das Galaxy Z Fold 8 Ultra und das Galaxy Z Flip 8 nicht nur mit One UI 9, sondern auch mit einer neuen Batterietechnologie aus. Die Falt-Smartphones nutzen erstmals Silizium-Kohlenstoff-Akkus, die zwar mehr Kapazität bei gleicher Baugröße ermöglichen, jedoch einen entscheidenden Nachteil aufweisen, wie jetzt offiziell bestätigt wurde.Silizium-Kohlenstoff-Akkus gelten als wichtiger technischer Schritt, um dünnere Geräte mit mehr Energie zu versorgen. Klassische Batterien nutzen Graphit in der Anode. Silizium kann theoretisch ein Vielfaches an Lithium-Ionen aufnehmen, was eine deutlich höhere Energiedichte ermöglicht. Dadurch lassen sich die flachen Gehäuse der aktuellen Falt-Telefone besser ausnutzen.
Im Gegensatz zu reinen Lithium-Ionen-Batterien neigen Zellen mit hohem Silizium-Anteil jedoch dazu, chemisch schneller zu altern. Zudem dehnen sie sich bei Ladevorgängen stärker aus. Um Gehäuseschäden und Sicherheitsrisiken zu minimieren, müssen Hersteller Kompromisse bei der maximalen Anzahl der Ladezyklen eingehen. Das betrifft nun auch die neuen Samsung-Modelle.
Offizielle Daten belegen Downgrade
Wie aus der offiziellen Energielabel-Datenbank der Europäischen Union namens EPREL hervorgeht, schaffen die Akkus der neuen Falt-Smartphones 1200 Ladezyklen, bevor die nutzbare Kapazität auf 80 Prozent sinkt. Das ist deutlich weniger als noch bei den Vorgänger-Modellen. Das Galaxy Z Fold 7 und das Galaxy Z Flip 7 boten hier noch 2000 garantierte Zyklen und damit ganze 66 Prozent mehr.Für Endanwender bedeutet der Wert von 1200 Zyklen eine garantierte Spitzenleistung von etwas mehr als drei Jahren bei täglichem Auf- und Entladen. Samsung versucht den physikalischen Nachteil beim Galaxy Z Fold 8 Ultra durch den Einbau eines größeren Akkus auszugleichen. Beim kompakteren Galaxy Z Flip 8 bleibt die Nennkapazität jedoch unverändert.
Vergleich mit der Konkurrenz
Trotz des deutlichen Rückschritts bei den Ladezyklen steht der südkoreanische Hersteller im Branchenvergleich weiterhin gut da. Viele aktuelle Smartphones von Wettbewerbern wie Apple oder Google garantieren oft nur 1000 Ladezyklen, bevor die Kapazität auf 80 Prozent fällt.Außerdem verbessert sich durch die insgesamt längere Gerätelaufzeit die Gesamtbewertung der Akkus von Note "B" bei den Vorgängern auf Note "A". Wer sein Foldable viele Jahre nutzen möchte, könnte die verringerte Lebensdauer aber dennoch spüren.
Wie bewertet ihr den Wechsel auf die neue Akkutechnologie? Stört euch der Rückschritt bei den Ladezyklen oder überwiegen die Vorteile? Teilt eure Meinung dazu gerne in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Die neuen Samsung-Foldables nutzen moderne Silizium-Kohlenstoff-Akkus
- Die neuen Batterien bieten mehr Kapazität, altern aber auch schneller
- Die Zahl der garantierten Ladezyklen sinkt von 2000 auf nur noch 1200
- Für Nutzer bedeutet das eine garantierte Spitzenleistung von drei Jahren
- Trotz des Rückschritts steht Samsung im Vergleich zur Konkurrenz gut da
Siehe auch:
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- Galaxy S27: Codenamen & Kamera-Details der neuen Top-Smartphones
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