MS vs. EU: Microsoft will Strafen nicht hinnehmen

Microsoft Microsoft hat nach eigenen Angaben Widerspruch gegen die jüngste Strafe der Europäischen Union eingelegt, die das Unternehmen zur Zahlung von 280,5 Millionen Euro verpflichtet hatte. Die Strafe geht auf die Feststellung der EU zurück, dass man in Redmond die Auflagen aus dem Monopolverfahren von 2004 nicht erfüllt habe. Der Software-Konzern hatte bereits im Juli angekündigt, der EU widersprechen zu wollen. Am 2. Oktober lief nun die Frist für eine Berufung aus, so dass man, wohl nicht ganz unabsichtlich, die letzte Chance nutzte. Der Widerspruch wurde am zweithöchsten Europäischen Gericht eingereicht.

Microsoft gibt an, dass man versucht habe, die Auflagen der EU zu erfüllen, während die Wettbewerbshüter der Staatengemeinschaft davon ausgehen, dass das Unternehmen eine Verzögerungstaktik verfolgt. Die Redmonder versuchen derzeit auch die ursprüngliche Entscheidung von 2004 anzuzweifeln, die Microsoft zur Zahlung von rund 497 Millionen Euro zwingen soll.
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