Das Passwort hat ausgedient:
Microsoft setzt voll auf Passkeys
Schluss mit Passwörtern: Microsoft dreht den traditionellen Kennwörtern den Hahn zu. Aufgerüttelt durch KI-gestützten Phishing-Attacken, die über 50 Prozent Klickrate erreichen, will Microsoft nur noch Passkeys zulassen und schafft Sicherheitsfragen ab.
Ganz neu ist diese Haltung oder besser gesagt Erkenntnis nicht. Microsoft argumentiert, dass Passwörter nach wie vor zu den schwächsten Gliedern in der Online-Sicherheit gehören. Angreifer nutzen mittlerweile KI-gestützte Phishing-Kampagnen, die Klickraten von bis zu 54 Prozent erreichen. Raffinierte Täuschungsmanöver machen traditionelle Kennwörter zur leichten Beute für Cyberkriminelle.
Bestehende Nutzer haben die Möglichkeit, ihre Passwörter manuell aus ihren Konten zu entfernen. Auch Windows 11 hat seine Passkey-Integration deutlich ausgebaut. Das Betriebssystem unterstützt mittlerweile Passkeys aus Drittanbieter-Managern wie 1Password oder Bitwarden nativ.
Der Vorteil liegt auf der Hand. Passkeys basieren auf gerätespezifischer Verifizierung wie Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN. Anders als Passwörter sind sie resistent gegen Phishing-Angriffe und können nicht über gefälschte Login-Seiten abgegriffen werden. Infografik Cybersicherheit: E-Mails bleiben größtes Sicherheitsrisiko
Bei Microsoft selbst nutzen laut Konzernangaben "hunderte Millionen Anwender" täglich Passkeys für Dienste wie OneDrive, Xbox und Copilot. Intern hat der Konzern nach eigenen Angaben schwächere Authentifizierungsmethoden eliminiert und Phishing-resistente Verfahren ausgerollt, die 99,6 Prozent aller Nutzer und Geräte in der Microsoft-Umgebung abdecken.
Nutzt ihr bereits Passkeys für eure Online-Konten oder setzt ihr weiterhin auf klassische Passwörter? Teilt eure Erfahrungen mit der passwortlosen Anmeldung in den Kommentaren!
Passkeys unter Windows 11 So nutzt ihr die passwortlose Anmeldung
Siehe auch:
Keine neue Entwicklung
Microsoft schlägt Alarm: Herkömmliche Passwörter reichen nicht mehr aus, um Nutzerkonten wirksam zu schützen. Anlässlich des World Passkey Day am 7. Mai hat der Konzern eine klare Botschaft formuliert: Die Zukunft der Authentifizierung liegt in Passkey-basierten Verfahren, während klassische Kennwörter zunehmend zum Sicherheitsrisiko werden.Ganz neu ist diese Haltung oder besser gesagt Erkenntnis nicht. Microsoft argumentiert, dass Passwörter nach wie vor zu den schwächsten Gliedern in der Online-Sicherheit gehören. Angreifer nutzen mittlerweile KI-gestützte Phishing-Kampagnen, die Klickraten von bis zu 54 Prozent erreichen. Raffinierte Täuschungsmanöver machen traditionelle Kennwörter zur leichten Beute für Cyberkriminelle.
Passkeys werden zum Standard
Microsoft hat bereits weitreichende Schritte unternommen, um die passwortlose Zukunft voranzutreiben. Neue Microsoft-Konten werden seit Anfang 2026 standardmäßig ohne Passwort angelegt. Stattdessen können sich Nutzer mit Passkeys, biometrischen Verfahren oder Sicherheitsschlüsseln anmelden.Bestehende Nutzer haben die Möglichkeit, ihre Passwörter manuell aus ihren Konten zu entfernen. Auch Windows 11 hat seine Passkey-Integration deutlich ausgebaut. Das Betriebssystem unterstützt mittlerweile Passkeys aus Drittanbieter-Managern wie 1Password oder Bitwarden nativ.
Vorteile sind groß
Microsoft hat dafür gemeinsam mit diesen Anbietern eine spezielle Passkey-API entwickelt. Zudem lassen sich Passkeys aus dem Microsoft Password Manager über den Edge-Browser mit iOS und Android synchronisieren.Der Vorteil liegt auf der Hand. Passkeys basieren auf gerätespezifischer Verifizierung wie Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN. Anders als Passwörter sind sie resistent gegen Phishing-Angriffe und können nicht über gefälschte Login-Seiten abgegriffen werden. Infografik Cybersicherheit: E-Mails bleiben größtes Sicherheitsrisiko
Fünf Milliarden Passkeys weltweit im Einsatz
Microsoft steht mit seinem Vorstoß nicht allein da. Die gesamte Tech-Branche, insbesondere Mitglieder der FIDO Alliance, treibt die Passkey-Einführung voran. Die FIDO Alliance schätzt, dass weltweit bereits fünf Milliarden Passkeys im Einsatz sind. Laut einer aktuellen Studie kennen mittlerweile 90 Prozent der Menschen Passkeys, 75 Prozent haben mindestens einen aktiviert.Bei Microsoft selbst nutzen laut Konzernangaben "hunderte Millionen Anwender" täglich Passkeys für Dienste wie OneDrive, Xbox und Copilot. Intern hat der Konzern nach eigenen Angaben schwächere Authentifizierungsmethoden eliminiert und Phishing-resistente Verfahren ausgerollt, die 99,6 Prozent aller Nutzer und Geräte in der Microsoft-Umgebung abdecken.
Sicherheitsfragen verschwinden ab 2027
Microsoft will auch dafür sorgen, dass Angreifer keine Schwachstellen bei der Kontowiederherstellung ausnutzen können. Ab Januar 2027 werden Sicherheitsfragen nicht mehr zur Zurücksetzung von Passwörtern in Microsoft Entra ID genutzt werden können. Damit entfernt der Konzern eine weitere Angriffsfläche, die Kriminelle bislang als Hintertür nutzen konnten.Nutzt ihr bereits Passkeys für eure Online-Konten oder setzt ihr weiterhin auf klassische Passwörter? Teilt eure Erfahrungen mit der passwortlosen Anmeldung in den Kommentaren!
Passkeys unter Windows 11 So nutzt ihr die passwortlose Anmeldung
Zusammenfassung
- KI-gestützte Phishing-Attacken erreichen eine Klickrate von 54 Prozent
- Microsoft-Konten werden seit Anfang 2026 standardmäßig ohne Passwort angelegt
- Windows 11 bindet Passkeys von Drittanbietern wie 1Password und Bitwarden ein
- Hunderte Millionen Nutzer verwenden täglich Passkeys bei Microsoft-Diensten
- Ab Januar 2027 werden Sicherheitsfragen zur Passwortzurücksetzung abgeschafft
- Neunzig Prozent der Menschen kennen Passkeys, 75 Prozent nutzen sie bereits aktiv
- FIDO Alliance schätzt, dass fünf Milliarden Passkeys weltweit genutzt werden
Siehe auch:
- Microsoft Office für Mac unterstützt jetzt Passkeys und KI-Funktionen
- Windows 11: Login-System mit neuem Design & Passkeys als Beta
- Passkeys unter Windows: Microsoft plant nahtlose Integration & mehr Komfort
- Bessere IT-Sicherheit: BSI propagiert Passkeys als Passwort-Ersatz
- Von über 400 Millionen Konten genutzt: Googles großer Passkey-Erfolg
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