Outlook-Feature entfernt:
Microsoft handelt sich neuen Ärger ein

Microsoft hat ein Outlook-Feature gestrichen, das vor allem Nutzer großer Unternehmen und viele "Power-User" geschätzt haben - und löst damit breite Kritik aus. Angekündigt hatte der Konzern das bereits, das kann man nun machen.
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Outlook-Feature zum Schreiben von E-Mails entfernt

Gemeint ist "Contact Masking", die Möglichkeit, einzelne Autocomplete-Vorschläge im To-/Cc-/Bcc-Feld per Klick auf das "X" dauerhaft aus den Vorschlägen zu entfernen. Seit Ende März 2026 ist die Funktion offiziell abgeschaltet, in Outlook-Version 2603 sind die X-Buttons verschwunden. Damit bekommen nun auch immer mehr Nutzer die Änderung zu spüren.

In Outlook konnten Nutzer beim Schreiben einer Mail auf einen der vorgeschlagenen Kontakte klicken und dann das kleine "X" wählen, um diesen Empfänger nicht mehr vorgeschlagen zu bekommen - auch in Zukunft. So ließen sich etwa interne Testadressen, Projektkontakte oder Ex-Kollegen aus den Vorschlägen entfernen, ohne die komplette Kontaktdatenbank zu löschen.


Warum Microsoft es abgeschafft hat

Microsoft begründet den Schritt damit, dass Contact Masking nicht nur in Outlook wirkt, sondern Auswirkungen auf andere Microsoft-365-Dienste wie Teams und Microsoft-365-Search hat.

Wenn ein Empfänger in Outlook "maskiert" wurde, tauchte er auch anderswo in der Microsoft-Welt nicht mehr als Vorschlag auf. Das war vielen Nutzern nicht klar und führte zu zahlreichen Support-Anfragen. Weil das Feature als komplex und missverständlich wahrgenommen wurde, hat Microsoft es komplett entfernt, ohne eine ähnliche Ersatzfunktion.

Was Nutzer jetzt konkret einschränkt

Es gibt aber Abhilfe. Nutzer können nun nur noch eine globale Option nutzen: die Auto-Complete-Liste komplett über "Datei → Optionen → Mail → Nachrichten senden → Auto-Complete-Liste leeren" zu löschen. Damit verschwinden aber alle Einträge, auch praktische, alltägliche E-Mail-Adressen.

In Foren von Microsoft-Learn und auf Plattformen wie Reddit beschweren sich Nutzer, dass versehentlich vorgeschlagene, inaktive oder externe Kontakte weiterhin auftauchen und die Gefahr von Fehl-Adressierungen steigt.

Die Welle der Empörung

In Microsoft-Feedback-Foren melden sich immer mehr Genervte zu Wort. Sie kritisieren, dass Microsoft die Möglichkeit zur gezielten Bereinigung einzelner Einträge entfernt hat, obwohl sie für viele Arbeitsabläufe nützlich war. Einige Kommentare fordern die Rückkehr der Funktion, andere beklagen die "Shittification" des Produkts und fordern, dass verantwortliche Manager bei Microsoft entlassen werden sollen.

Wie bewertet ihr den Schritt von Microsoft - Verbesserung durch Vereinfachung oder unnötiger Verzicht auf ein nützliches Feature? Schreibt eure Meinung in die Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Microsoft hat Contact Masking aus Outlook entfernt - ein lange genutztes Feature
  • Seit Ende März 2026 ist die Funktion abgeschaltet, Nutzer bemerken die Änderung
  • Contact Masking erlaubte das gezielte Entfernen einzelner Autocomplete-Vorschläge
  • Nun gibt es nur noch die Möglichkeit, die komplette Auto-Complete-Liste zu leeren
  • Nutzer beschweren sich in Foren über steigende Gefahr von Fehl-Adressierungen
  • Kritiker fordern in Microsoft-Feedback-Foren die Rückkehr der entfernten Funktion
  • Microsoft begründet den Schritt mit Auswirkungen auf Teams und Microsoft-365-Search

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