Windows-11-Startmenü: Microsoft plant kompletten Neubau mit WinUI 3

Microsoft arbeitet wohl erneut an einem weitreichenden Umbau des Startmenüs für Windows 11. Im Fokus der Entwicklung stehen angeblich eine deutlich verbesserte Performance und vielfältigere Anpassungsmöglichkeiten für Nutzer.
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Neues Design auf WinUI-3-Basis

Microsoft entwickelt laut Insider-Informationen schon wieder eine neue Version des Startmenüs für Windows 11. Die zentrale Anlaufstelle des Betriebssystems soll nach seiner letzten Überarbeitung aus dem Herbst 2025 erneut modernisiert werden. Die größte Änderung soll dabei unter der Haube vorgenommen werden. So setzt der Konzern für die neue Variante auf das Framework WinUI 3.

Fokus auf Leistung und Anpassung

Wie Windows Central unter Berufung auf interne Dokumente berichtet, adressiert das Update vor allem bestehende Leistungsprobleme. Das neue Startmenü soll demnach zukünftig selbst bei hoher Auslastung des Prozessors verzögerungsfrei reagieren. Bisher klagten Nutzer etwa über verschluckte Tastatureingaben, wenn sie unmittelbar nach dem Öffnen des Menüs eine Suchanfrage eintippten.

Auch entscheidet das Betriebssystem abhängig von der Bildschirmgröße momentan automatisch, ob ein kompaktes oder ein erweitertes Layout angezeigt wird. Künftig sollen Anwender selbst die Kontrolle darüber haben. Über einfache Schalter in den Systemeinstellungen soll sich nicht nur die Größe anpassen lassen, sondern auch komplette Bereiche deaktivieren lassen. Dazu gehören angeblich auch der oft kritisierte Feed für empfohlene Inhalte, die angehefteten Programme und die vollständige Liste aller installierten Anwendungen.


Große Qualitätsoffensive

Die geplanten Änderungen sind Teil einer größeren internen Initiative, die unter dem Codenamen Windows K2 läuft. Das Projekt konzentriert sich primär darauf, die Stabilität und Reaktionsgeschwindigkeit des Betriebssystems spürbar zu erhöhen. Microsoft plant, alten Code durch moderne Alternativen zu ersetzen. Dadurch sinkt der Arbeitsspeicherbedarf, während gleichzeitig die Ladezeiten von Systemkomponenten verkürzt werden. In diesem Rahmen soll es auch wieder mehr native Anwendungen statt Web-Apps geben.

Es bleibt abzuwarten, wie effizient und flexibel die überarbeitete Integration des Startmenüs tatsächlich ausfällt. Der Neubau mit WinUI 3 bedeutet einen erheblichen technischen Aufwand für die Entwickler. Wann genau das neue Startmenü für alle Nutzer über ein reguläres Update verteilt wird, steht bisher nicht fest. Vorher dürfte es jedoch zu Testzwecken noch in Insider-Builds auftauchen.

Wie bewertet ihr das aktuelle Startmenü? Braucht es dringende Verbesserungen oder seid ihr momentan zufrieden? Teilt eure Gedanken und Wünsche für künftige Updates gerne mit uns in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Microsoft baut das Windows-11-Startmenü auf Basis von WinUI 3 um
  • Ziele sind höhere Performance, mehr Stabilität und mehr Kontrolle für Nutzer
  • Künftig wählen Anwender Layout und Menübereiche selbst in den Einstellungen
  • Auch Empfehlungen, angeheftete Apps und die App-Liste sind abschaltbar
  • Interne Berichte versprechen flüssige Darstellung bei hoher Prozessorlast
  • Der Rollout-Termin ist offen, der technische Umbau gilt als aufwendig

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