PeekDesktop: Microsoft-Entwickler holt MacOS-Feature in Windows 11
Mit der neuen App "PeekDesktop" lässt sich eine praktische Funktion aus Apples MacOS-Betriebssystem nun auch unter Windows nutzen: Ein Klick auf einen durchscheinenden Teil des Desktops genügt, um alle geöffneten Fenster auszublenden.
Dadurch wird der Zugriff auf Dateien und Verknüpfungen, die auf dem Schreibtisch abgelegt sind, deutlich erleichtert. Ein erneuter Klick auf den Desktop, ein Programmfenster oder die Taskleiste stellt den ursprünglichen Zustand wieder her und bringt alle Fenster an ihre vorherige Position zurück.
Die Anwendung orientiert sich dabei stark an der "Show Desktop"-Funktion von MacOS, geht jedoch noch einen Schritt weiter. Nutzer können zwischen verschiedenen Darstellungsoptionen wählen: Neben dem klassischen Minimieren aller Fenster stehen auch eine Animation im Stil von MacOS, bei der alle Fenster aus den Bildschirmrändern geschoben werden, sowie die bekannte Windows-Funktion über die rechte untere Ecke der Taskleiste zur Verfügung. Zusätzlich lässt sich einstellen, ob der Effekt durch einen einfachen oder einen doppelten Mausklick ausgelöst werden soll. Letzteres soll versehentliche Eingaben verhindern.
PeekDesktop verzichtet auf eine umfangreiche grafische Benutzeroberfläche und konzentriert sich stattdessen auf eine schlanke, funktionale Umsetzung. Interessierte Nutzer können das Tool kostenlos über die Plattform GitHub herunterladen und ausprobieren.
Siehe auch:
- PeekDesktop bringt eine MacOS-Funktion komfortabel auf Windows 11
- Ein Klick auf freie Desktopfläche blendet alle offenen Fenster aus
- Scott Hanselman überträgt das Sonoma-Prinzip als schlankes Tool
- Erneutes Klicken auf Desktop oder Taskleiste stellt alles wieder her
- Nutzer wählen Minimieren, Randanimation oder Taskleisten-Ecke
- Das Gratis-Tool läuft im Hintergrund und bleibt bewusst übersichtlich
Freier Blick auf den Schreibtisch
Entwickelt wurde das kleine Tool vom Microsoft-Entwickler Scott Hanselman, der damit eine neue Komfortfunktion aus MacOS Sonoma auf Windows 11 überträgt. Nach der Installation läuft PeekDesktop unauffällig im Hintergrund und erweitert das System um die Möglichkeit, durch einen einfachen Klick auf das Hintergrundbild des Desktops sämtliche geöffneten Anwendungen zu minimieren.Dadurch wird der Zugriff auf Dateien und Verknüpfungen, die auf dem Schreibtisch abgelegt sind, deutlich erleichtert. Ein erneuter Klick auf den Desktop, ein Programmfenster oder die Taskleiste stellt den ursprünglichen Zustand wieder her und bringt alle Fenster an ihre vorherige Position zurück.
Die Anwendung orientiert sich dabei stark an der "Show Desktop"-Funktion von MacOS, geht jedoch noch einen Schritt weiter. Nutzer können zwischen verschiedenen Darstellungsoptionen wählen: Neben dem klassischen Minimieren aller Fenster stehen auch eine Animation im Stil von MacOS, bei der alle Fenster aus den Bildschirmrändern geschoben werden, sowie die bekannte Windows-Funktion über die rechte untere Ecke der Taskleiste zur Verfügung. Zusätzlich lässt sich einstellen, ob der Effekt durch einen einfachen oder einen doppelten Mausklick ausgelöst werden soll. Letzteres soll versehentliche Eingaben verhindern.
Download von GitHub
Ein Vorteil der PeekDesktop-Lösung liegt in ihrer Benutzerfreundlichkeit. Gerade auf großen Bildschirmen ist es oft mühsam, den Mauszeiger auf die kleine Desktop-Schaltfläche in der Taskleiste zu führen. Ein Klick auf eine beliebige freie Stelle des Desktops bietet hier eine deutlich komfortablere Alternative. Gleichzeitig bleibt die gewohnte Arbeit mit Desktop-Elementen uneingeschränkt möglich: Dateien, Ordner und Symbole lassen sich weiterhin wie gewohnt verschieben und nutzen.PeekDesktop verzichtet auf eine umfangreiche grafische Benutzeroberfläche und konzentriert sich stattdessen auf eine schlanke, funktionale Umsetzung. Interessierte Nutzer können das Tool kostenlos über die Plattform GitHub herunterladen und ausprobieren.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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