Zum Tauschen bestimmt: Musk teilt nun auch frauenverachtende Inhalte
Während der rechtsextremistische Unternehmer Elon Musk schon mehrfach damit auffiel, rassistische und antisemitische Inhalte zu verbreiten, kamen nun auch zutiefst frauenverachtende Äußerungen dazu.
Weiter hieß es in dem von Musk geteilten Beitrag, Frauen würden sogar mehr Sicherheit erlangen, wenn sie sich einer von weißen Männern geprägten Kultur unterwerfen. Sie müssten daran erinnert werden, dass die Alternative dazu - wie immer diese in der Vorstellung des ursprünglichen Autors auch aussehe - noch weniger "sanft" sei.
Musk teilte den Beitrag ohne Distanzierung oder Kommentar, was weithin als Zustimmung gewertet wurde. Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Menschenrechtsorganisationen, Politikerinnen und viele Nutzer verurteilten den Beitrag scharf und warfen Musk vor, frauenverachtende Ideologien zu fördern.
Diese jüngsten Vorfälle reihen sich ein in eine Serie von Äußerungen des Unternehmers, die nicht nur seinem öffentlichen Image schaden, sondern zunehmend auch wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Mehrere große Unternehmen hatten in den vergangenen Monaten ihre Werbekampagnen auf X eingestellt, nachdem Musk zuvor einen antisemitischen Beitrag gutgeheißen hatte. Auch der Rückgang der Käufe von Tesla-Autos dürfte zumindest zu einem Teil damit zu tun haben, dass Musk offensiv eine Politik unterstützt, die von vielen aufgeklärten Menschen als schlicht nicht tragbar angesehen wird.
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Objekte statt Menschen
Auslöser neuer Kritik am Chef von SpaceX und Tesla war ein Beitrag eines anonymen Accounts auf der Plattform X, den Musk mit seinen über 220 Millionen Followern teilte (via Huffington Post). Der Post beschrieb Frauen in archaischen und entmenschlichenden Begriffen als "schwache Objekte", die "zum Tausch an andere Stämme bestimmt" seien.Weiter hieß es in dem von Musk geteilten Beitrag, Frauen würden sogar mehr Sicherheit erlangen, wenn sie sich einer von weißen Männern geprägten Kultur unterwerfen. Sie müssten daran erinnert werden, dass die Alternative dazu - wie immer diese in der Vorstellung des ursprünglichen Autors auch aussehe - noch weniger "sanft" sei.
Musk teilte den Beitrag ohne Distanzierung oder Kommentar, was weithin als Zustimmung gewertet wurde. Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Menschenrechtsorganisationen, Politikerinnen und viele Nutzer verurteilten den Beitrag scharf und warfen Musk vor, frauenverachtende Ideologien zu fördern.
Es setzt sich fort
Zuvor hatte sich Musk bereits in einer anderen Diskussion geäußert, in der er gefragt wurde, warum "liberale weiße Frauen weiße Menschen so sehr hassen". Statt dies solch eine Aussage zu ignorieren oder als den Unsinn abzutun, der sie ist, ging er darauf wohlwollend ein. Musk antwortete, sie seien von "ihren Lehrern und Medien darauf programmiert worden".Diese jüngsten Vorfälle reihen sich ein in eine Serie von Äußerungen des Unternehmers, die nicht nur seinem öffentlichen Image schaden, sondern zunehmend auch wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Mehrere große Unternehmen hatten in den vergangenen Monaten ihre Werbekampagnen auf X eingestellt, nachdem Musk zuvor einen antisemitischen Beitrag gutgeheißen hatte. Auch der Rückgang der Käufe von Tesla-Autos dürfte zumindest zu einem Teil damit zu tun haben, dass Musk offensiv eine Politik unterstützt, die von vielen aufgeklärten Menschen als schlicht nicht tragbar angesehen wird.
Zusammenfassung
- Musk teilt frauenverachtenden Beitrag mit über 220 Millionen Followern
- Anonymer Post beschreibt Frauen als schwache Objekte zum Tauschen
- Frauen sollten sich laut dem geteilten Beitrag weißen Männern unterwerfen
- Musk teilte den Beitrag ohne jegliche Distanzierung oder Kommentierung
- In einem anderen Kontext spricht Musk von programmierten liberalen Frauen
- Äußerungen reihen sich in Serie von rassistischen und antisemitischen Posts
- Musks Verhalten führt zu wirtschaftlichen Konsequenzen für seine Unternehmen
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