Elon Musk ruft Briten auf rechtsextremer Demo zur Gewalt auf
Tesla-Chef und X-Eigentümer Elon Musk trat am Wochenende per Videoschaltung auf einer rechtsextremen Kundgebung in London auf. Dort forderte er die Auflösung des britischen Parlaments und empfahl den Teilnehmern den Einsatz von Gewalt.
Vor dessen Anhängern erklärte Musk, das Vereinigte Königreich könne nicht bis zur nächsten regulären Wahl warten. "Es muss eine Auflösung des Parlaments geben und eine neue Abstimmung stattfinden", sagte der aus Südafrika stammende Unternehmer, der in den USA lebt, laut eines Berichts des Guardian. Die aktuelle Regierung sei nicht länger tragbar.
In seiner Rede zeichnete Musk ein düsteres Bild einer angeblich drohenden gesellschaftlichen Eskalation durch eine vermeintliche "unkontrollierte Massenzuwanderung". "Ob man es will oder nicht - die Gewalt kommt auf euch zu", erklärte er. Den Zuhörern riet er, "zurückzuschlagen, sonst werdet ihr sterben".
Musk ist kein Neuling im britischen Politikbetrieb. Bereits in der Vergangenheit hatte er sich öffentlich zu verschiedenen Vorgängen im Vereinigten Königreich geäußert - und suchte dabei immer wieder die Nähe zur extremen Rechten. Zwischenzeitlich pflegte er beispielsweise enge Kontakte zum früheren UKIP-Politiker Nigel Farage, bevor es zu einem Bruch kam - ausgelöst durch Farages kritische Haltung zu Tommy Robinson.
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Apokalyptische Weltsicht
Organisiert wurde die Versammlung, an der mehrere zehntausend Menschen teilnahmen, durch Stephen Yaxley-Lennon, besser bekannt unter seinem Pseudonym Tommy Robinson. Bei diesem handelt es sich um einen der bekanntesten Rechtsextremisten Großbritanniens, der bereits wegen verschiedenster Straftaten verurteilt wurde.Vor dessen Anhängern erklärte Musk, das Vereinigte Königreich könne nicht bis zur nächsten regulären Wahl warten. "Es muss eine Auflösung des Parlaments geben und eine neue Abstimmung stattfinden", sagte der aus Südafrika stammende Unternehmer, der in den USA lebt, laut eines Berichts des Guardian. Die aktuelle Regierung sei nicht länger tragbar.
In seiner Rede zeichnete Musk ein düsteres Bild einer angeblich drohenden gesellschaftlichen Eskalation durch eine vermeintliche "unkontrollierte Massenzuwanderung". "Ob man es will oder nicht - die Gewalt kommt auf euch zu", erklärte er. Den Zuhörern riet er, "zurückzuschlagen, sonst werdet ihr sterben".
Nähe zu Rechtsaußen
Die Veranstaltung "Unite the Kingdom", auf der Musk auftrat, gilt als eine der größten nationalistischen Demonstrationen in Großbritannien seit Jahrzehnten. Neben Musk traten auch die britische Kommentatorin Katie Hopkins sowie der französische Rechtspopulist Éric Zemmour auf. Rund 5000 Gegendemonstranten stellten sich dem Aufmarsch entgegen.Musk ist kein Neuling im britischen Politikbetrieb. Bereits in der Vergangenheit hatte er sich öffentlich zu verschiedenen Vorgängen im Vereinigten Königreich geäußert - und suchte dabei immer wieder die Nähe zur extremen Rechten. Zwischenzeitlich pflegte er beispielsweise enge Kontakte zum früheren UKIP-Politiker Nigel Farage, bevor es zu einem Bruch kam - ausgelöst durch Farages kritische Haltung zu Tommy Robinson.
Zusammenfassung
- Elon Musk forderte bei rechtsextremer Demo in London Parlamentsauflösung
- Tesla-Chef trat per Video bei Veranstaltung des Rechtsextremisten Tommy Robinson auf
- Der Milliardär rief die Teilnehmer zum gewaltsamen Widerstand auf
- Musk warnte vor angeblicher Gefahr durch 'unkontrollierte Massenzuwanderung'
- Die nationalistische Großdemo 'Unite the Kingdom' zog zehntausende Menschen an
- Neben Musk sprachen auch Katie Hopkins und der Franzose Éric Zemmour
- Der X-Eigentümer pflegt seit längerem Verbindungen zu rechten britischen Kreisen
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Christian Kahle
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