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Apple zieht Auftrag zurück:
AMS Osram hat neues Werk umsonst gebaut
AMS Osram könnte eine komplette Fabrik erst einmal umsonst gebaut haben. Diese sollte eigentlich einen Großauftrag für MicroLED-Panels bedienen, der wohl von Apple kam. Der Kunde sei nun aber abgesprungen, teilte das Unternehmen mit.
"Der Vorstand der AMS Osram hat entschieden, die MicroLED-Strategie zu überarbeiten, nachdem ihm die unerwartete Stornierung eines Schlüsselprojektes des MicroLED-Programms heute mitgeteilt wurde. Die Gespräche mit dem entsprechenden Kunden dauern an", teilte das Unternehmen mit.
Um sich auf einen eventuellen Totalausfall vorzubereiten, plant das Management eine Wertberichtigung des Unternehmens vorzunehmen, die sich auf einen Betrag zwischen 600 Millionen und 900 Millionen Euro beläuft. Diese werde in die Bilanzen des ersten Quartals des aktuellen Geschäftsjahres eingehen.
In der neuen Fabrik sollten eigentlich die hochauflösenden Display-Grundlagen aus 8-Zoll-Wafern hergestellt werden. Hier werden natürlich Umsätze fehlen, die eigentlich erwartet wurden. Doch auch mittelfristig dürften sich die Folgen in Grenzen halten, da der Konzern aufgrund der guten Entwicklung anderer Geschäfte im Halbleiterbereich mit ordentlich wachsenden Einnahmen rechnen kann.
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Siehe auch:
Neues Werk wird abgeschrieben
Der deutsch-österreichische Spezialist für Licht- und Halbleiter-Technik investierte 800 Millionen Euro in die Fertigungsanlage, die in Malaysia gebaut wurde. Diese sollte nun eigentlich die Produktion aufnehmen. Doch die nagelneuen Anlagen stehen erst einmal still, wie es an der Stelle weitergeht, ist zunächst unklar."Der Vorstand der AMS Osram hat entschieden, die MicroLED-Strategie zu überarbeiten, nachdem ihm die unerwartete Stornierung eines Schlüsselprojektes des MicroLED-Programms heute mitgeteilt wurde. Die Gespräche mit dem entsprechenden Kunden dauern an", teilte das Unternehmen mit.
Um sich auf einen eventuellen Totalausfall vorzubereiten, plant das Management eine Wertberichtigung des Unternehmens vorzunehmen, die sich auf einen Betrag zwischen 600 Millionen und 900 Millionen Euro beläuft. Diese werde in die Bilanzen des ersten Quartals des aktuellen Geschäftsjahres eingehen.
Kein Untergang
Keine nennenswerten Auswirkungen werden dabei auf die sonstigen Ergebnisse der bestehenden Geschäftsbereiche erwartet. Insgesamt rechnet man sogar mit einer etwas verbesserten Finanzausstattung für Investitionen in andere Segmente, da man vorerst wohl keine weiteren Anlagen mehr für die neue MicroLED-Fabrik kaufen muss.In der neuen Fabrik sollten eigentlich die hochauflösenden Display-Grundlagen aus 8-Zoll-Wafern hergestellt werden. Hier werden natürlich Umsätze fehlen, die eigentlich erwartet wurden. Doch auch mittelfristig dürften sich die Folgen in Grenzen halten, da der Konzern aufgrund der guten Entwicklung anderer Geschäfte im Halbleiterbereich mit ordentlich wachsenden Einnahmen rechnen kann.
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Zusammenfassung
- AMS Osram baut teure Fabrik, die nun stillsteht
- Großauftrag für MicroLED-Panels, wohl von Apple, geplatzt
- 800 Millionen Euro in malaysische Anlage investiert
- Überarbeitung der MicroLED-Strategie nach Projektstornierung
- Wertberichtigung zwischen 600 und 900 Millionen Euro geplant
- Kein negativer Einfluss auf andere Geschäftsbereiche erwartet
- Positive Erwartung trotz Ausfalls durch starke Halbleitersparte
Siehe auch:
- Apple Watch Ultra 3 verspätet sich: Neues microLED-"Debakel" droht
- Erst Watch, dann iPhone: Apple will MicroLED-Displays selbst fertigen
- Umstieg auf MicroLED: Apple Watch macht den Anfang, aber erst 2025
- Nicht-so-Smart-Home: Osram schaltet Cloud-Server hinter Lightify ab
- Osram: Mit Apple-Zulieferer statt Heuschrecke in die Zukunft
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