iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones

Apple arbeitet bekanntlich an einem faltbaren iPhone. Aktuelle Leaks und Dummy-Modelle deuten auf ein besonders dünnes Gerät mit nur 4,5 Millimetern Gehäusedicke, einem 5,5-Zoll-Außendisplay und einem 7,8-Zoll-Innendisplay hin. Im aufgeklappten Zustand soll es nahezu die Nutzfläche eines kleinen Tablets bieten. Offiziell bestätigt sind diese Informationen bislang nicht.

Das mutmaßliche Modell würde sich im Premiumsegment positionieren und preislich voraussichtlich deutlich über 2.000 Euro liegen, berichtet unser Kollege Andrzej Tokarski. Damit träte es direkt gegen etablierte Foldables wie die Samsung Galaxy Z Fold-Reihe an. Auffällig ist das offenbar breitere Displayformat, das eine natürlichere Darstellung von Apps und Webseiten ermöglichen könnte.

Beim Design setzen die Leaks auf ein schlankes Gehäuse mit flachen Metallkanten, breitem Außendisplay und einem möglichst bündig schließenden Scharnier. Die extreme Dünne gilt als technisches Highlight, bringt aber offenbar Kompromisse mit sich. So wird über den Verzicht auf Face ID, MagSafe und einen physischen SIM-Slot spekuliert. Stattdessen könnte ein seitlich integrierter Fingerabdrucksensor die Entsperrung übernehmen.
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Besonders große Erwartungen richten sich auf das Scharnier. Berichten zufolge testet Apple einen Mechanismus aus Flüssigmetall, der die Haltbarkeit verbessern und die sichtbare Displayfalte reduzieren soll. Auch Hinweise in frühen iOS-Versionen deuten darauf hin, dass Apple die Software bereits auf verschiedene Faltzustände vorbereitet. Gerade bei Multitasking und der Anpassung von Apps könnte dies zu den größten Stärken des Geräts zählen.

Weniger spektakulär fällt nach aktuellem Stand die Kameraausstattung aus. Erwartet wird eine Dual-Kamera mit Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektiv, während ein Teleobjektiv offenbar nicht vorgesehen ist. Für ein Gerät dieser Preisklasse wäre das eine vergleichsweise zurückhaltende Ausstattung, auch wenn Apple die Bildqualität traditionell stark über Software optimiert.

Chip mit 2nm

Bei der Leistung werden dagegen kaum Schwächen erwartet. Im Gespräch sind ein neuer A20-Chip auf Basis eines 2-Nanometer-Verfahrens, 12 GB Arbeitsspeicher und ein 5G-Modem. Aufgrund des extrem dünnen Gehäuses soll zudem eine Vapor-Chamber-Kühlung zum Einsatz kommen, um die Wärmeentwicklung besser zu kontrollieren.

Insgesamt zeichnen die Leaks das Bild eines technisch ambitionierten Foldables, das sich vor allem über Design, Materialqualität und Software-Integration von der Konkurrenz abheben soll. Gleichzeitig könnten der hohe Preis sowie der mögliche Verzicht auf Funktionen wie Face ID, MagSafe und eine Telekamera die Zielgruppe einschränken. Sollte Apple jedoch bei Scharnier, Display und Software deutliche Fortschritte erzielen, hätte das Gerät das Potenzial, dem Foldable-Markt neue Impulse zu geben.

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