Apple wird seinen App Store für die EU vom Rest der Welt abspalten
Apple ist schon lange im Visier der EU, denn der kalifornische Konzern steht in Bezug auf den App Store im Widerspruch mit dem Gesetz über digitale Märkte. Nun wird langsam klarer, wie das Unternehmen dieses Problem lösen will, nämlich indem man seinen App Store aufspaltet.
Apple schaltet hier aber seit jeher auf stur und bewegt sich, von sich aus, auch keinen Millimeter weiter. Deshalb wurde die EU tätig und hat dem kalifornischen Konzern die Rute ins Fenster gestellt, und zwar über den Digital Markets Act (DMA), also das Gesetz über digitale Märkte.
Bisher war nicht klar, wie Apple auf die EU-Vorgaben reagieren wird. In seinem aktuellen "Power On"-Newsletter schreibt aber Mark Gurman, Apple-Experte beim Wirtschaftsportal Bloomberg, dass der iPhone-Hersteller seinen App Store zweiteilen wird.
Für europäische Nutzer ist das eine vermutlich gute Nachricht, denn Apple wird laut Gurman in den nächsten Wochen Änderungen vornehmen, um die EU zufriedenzustellen. Konkret bedeutet das, dass der App-Store-Zwang für europäische Nutzer gelockert wird. Offiziell hat Apple auch keine echte Wahl mehr, da man von der EU bis zum 7. März Zeit bekommen hat.
Apple hat vergangene Woche auch Margrethe Vestager zu Besuch gehabt, die oberste Kartellwächterin hat den Konzern sicherlich auch vor Ort in Cupertino daran erinnert und ihn ermahnt, sich der Sache anzunehmen. Dabei geht es allerdings nicht nur um Sideloading: Denn Apple wird außerdem verpflichtet, Entwicklern die Möglichkeit zu geben, ihre Angebote außerhalb des App-Stores zu bewerben. Sie sollen außerdem Zahlungssysteme von Drittanbietern nutzen dürfen.
Wie genau Apple das alles umsetzen wird, ist derzeit aber nicht bekannt. Unklar ist auch, wie Nutzer und Politiker in anderen Märkten reagieren dürfen. Denn in diesem Fall wird diese "Zwei-Klassen-Gesellschaft" durchaus zum Vorteil der EU-Nutzer ausfallen.
Siehe auch:
Sideloading und mehr
Im Mittelpunkt der Diskussionen steht unter anderem das sogenannte Sideloading, also die Möglichkeit, Apps am offiziellen Store vorbei installieren zu können. Denn dieses ist auf iOS derzeit nicht ansatzweise möglich - auf Android gibt es zumindest den Weg, eine APK manuell aufzuspielen.Apple schaltet hier aber seit jeher auf stur und bewegt sich, von sich aus, auch keinen Millimeter weiter. Deshalb wurde die EU tätig und hat dem kalifornischen Konzern die Rute ins Fenster gestellt, und zwar über den Digital Markets Act (DMA), also das Gesetz über digitale Märkte.
Bisher war nicht klar, wie Apple auf die EU-Vorgaben reagieren wird. In seinem aktuellen "Power On"-Newsletter schreibt aber Mark Gurman, Apple-Experte beim Wirtschaftsportal Bloomberg, dass der iPhone-Hersteller seinen App Store zweiteilen wird.
Für europäische Nutzer ist das eine vermutlich gute Nachricht, denn Apple wird laut Gurman in den nächsten Wochen Änderungen vornehmen, um die EU zufriedenzustellen. Konkret bedeutet das, dass der App-Store-Zwang für europäische Nutzer gelockert wird. Offiziell hat Apple auch keine echte Wahl mehr, da man von der EU bis zum 7. März Zeit bekommen hat.
Apple hat vergangene Woche auch Margrethe Vestager zu Besuch gehabt, die oberste Kartellwächterin hat den Konzern sicherlich auch vor Ort in Cupertino daran erinnert und ihn ermahnt, sich der Sache anzunehmen. Dabei geht es allerdings nicht nur um Sideloading: Denn Apple wird außerdem verpflichtet, Entwicklern die Möglichkeit zu geben, ihre Angebote außerhalb des App-Stores zu bewerben. Sie sollen außerdem Zahlungssysteme von Drittanbietern nutzen dürfen.
Wie genau Apple das alles umsetzen wird, ist derzeit aber nicht bekannt. Unklar ist auch, wie Nutzer und Politiker in anderen Märkten reagieren dürfen. Denn in diesem Fall wird diese "Zwei-Klassen-Gesellschaft" durchaus zum Vorteil der EU-Nutzer ausfallen.
Zusammenfassung
- Apple im Fokus der EU wegen App Store-Monopol
- Unternehmen plant Aufteilung des App-Stores
- Sideloading soll für iOS-Nutzer möglich werden
- EU hat Apple Frist bis 7. März gesetzt
- Änderungen für europäische Nutzer in Aussicht
- Vestager mahnte Apple in Cupertino
- Entwickler dürfen eigene Zahlungssysteme bewerben
Siehe auch:
- Apple: Komplettes Team soll plötzlich 2000 Kilometer umziehen
- Magic Keyboard: Apple muss Security-Update für Tastatur herausgeben
- Kopf-an-Kopf-Rennen: Microsoft zieht kurzzeitig an Apple vorbei
- Vision Pro: Bekanntester Apple-Analyst warnt vor zu viel Hype
- Apple: Es gibt bei uns nicht nur den AppStore - sondern gleich fünf
Thema:
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