Asus bei der CES: "Liebling, ich habe die Apple Vision Pro geschrumpft"

Asus hat bei der CES 2024 für eine kleine Überraschung gesorgt - das Unternehmen hat mit der AirVision M1-Brille ein Headset vorgestellt, das als Ersatz für einen Monitor genutzt werden kann. Dennoch bezeichnen es die Medien als "Apple Vision Pro-Alternative".
Logo, Asus, Chiphersteller

Klein und leicht als Vorteil

Doch dafür ist die Asus AirVision M1 gar nicht angetreten. Sie bietet aber die Nutzung von virtuellen Bildschirmen in einem reisefreundlichen - weil kleinerem und leichterem Paket - im Vergleich zu Apple an. Bisher gibt es allerdings noch keine bestätigten Angaben zum Gewicht.

Die Asus-Brille ist eher eine Alternative zu PC-Monitoren als etwas, das für räumliches Computing und dem Erleben von interaktiven Inhalten gedacht ist. Interaktive AR-Unterstützung ist gar nicht vorhanden, es gibt keine Gestensteuerung und damit wenig von dem "Zauber", den Apple mit der Vision Pro verspricht.

Asus AirVision M1Asus AirVision M1Asus AirVision M1Asus AirVision M1

Asus AirVision verfügt über integrierte microLED-Displays mit einer Full-HD-Auflösung und kann bis zu sechs virtuelle Fenster oder Desktops anzeigen. Diese kann man auf Wunsch im virtuellen Raum fixieren, wobei sie an einem festen Platz bleiben, wenn man den Kopf bewegt, oder die Anzeige folgt der Kopfbewegung.

Asus bewirbt die Brille, dass man sie wie eine "normale Brille" aufsetzen kann. Es gibt jedoch auch die extra Option, dass man an den Seiten magnetische Abdeckungen nutzt, um einfallendes Licht zu verhindern. Das ist bei hellen Räumen wichtig für die Nutzung. AirVision hat ein vertikales Sichtfeld von bis zu 57 Grad und erfordert keine zusätzliche Spezialausrüstung.

Es gibt extra Nasen-Pads für einen bequemeren Sitz und einen Einsatz für Brillenträger.

Preis um die 700 Dollar angepeilt

Asus hat bisher noch keine offiziellen Angaben zum Marktstart und zum Preis gemacht. Es ist möglich, dass die Brille bis zum Launch noch weitere Änderungen und neue Funktionen dazu erhält, das Gerät soll noch 2024 erscheinen. Ein Asus-Sprecher hat gegenüber dem Online-Magazin Engadget allerdings bereits den Preis von 700 Dollar erwähnt. Das Unternehmen peile demnach, diese Marke nicht zu überschreiten.

Zusammenfassung
  • Asus überrascht auf CES 2024 mit AirVision M1-Brille
  • Ersatz für Monitore, weniger für räumliches Computing
  • Keine interaktive AR oder Gestensteuerung vorhanden
  • Bis zu sechs virtuelle Desktops gleichzeitig darstellbar
  • Tragbar wie normale Brille, optionale magnetische Abdeckungen
  • Vertikales Sichtfeld von 57 Grad, kein Spezialzubehör nötig
  • Preis soll 700 Dollar nicht überschreiten, Marktstart unklar

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