Apple kassiert erstmals eine saftige Strafe durch die EU-Kommission
Auf den Computerkonzern Apple kommt eine saftige Geldstrafe zu. Erstmals plant die EU, das Unternehmen wegen Rechtsverstößen zur Kasse zu bitten. Es geht dabei um Zugang zu Musik-Streaming-Diensten, der seit einiger Zeit kartellrechtlich untersucht wurde.
Ein solcher wird seit geraumer Zeit bei diversen großen Plattformbetreibern genau untersucht. Und auch Apple ist davor nicht gefeit. Hier ging es konkret darum, ob Apple die Konkurrenz zu einem eigenen Musik-Streaming-Dienst benachteiligt hat, indem diese auf der iOS-Plattform schlechtere Konditionen beim Zugang zu potenziellen Kunden erhielten.
Grundlage dessen ist eine Beschwerde des Marktführers Spotify. Dieser sah es als Problem an, dass Apple auf seinen Plattformen den eigenen Dienst Apple Music in den Fokus rückte, während konkurrierende Anbieter in ihren Apps nicht einmal über günstigere Zahlungsoptionen aufklären durften. Stattdessen durften sie nur eine Abozahlung über den App Store anbieten, bei der 30 Prozent des Umsatzes direkt an Apple flossen.
Es handelt sich um die erste Strafe überhaupt, die Apple aus Brüssel kassiert. Konkurrenten wie Microsoft und Google wurden hingegen schon mehrfach aus Brüssel sanktioniert. Es steht zu erwarten, dass Apple versuchen wird, die Entscheidung vor Gericht anzufechten. Parallel muss sich der Konzern aber auch mit den neuen Auflagen auseinandersetzen, die mit der jüngsten Gesetzgebung der EU Einzug gehalten haben und die mächtigen Plattformbetreiber in engere Bahnen einhegen.
Siehe auch:
Umgang mit der Konkurrenz
Laut eines Berichtes der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times, der sich auf mehrere voneinander getrennte Quellen beruft, werde die Europäische Kommission Anfang März offiziell ein Bußgeld in Höhe von rund 500 Millionen Euro verhängen. Dies sei der Höhepunkt eines Untersuchungsverfahrens, bei dem es um die altbekannte Frage des Machtmissbrauches ging.Ein solcher wird seit geraumer Zeit bei diversen großen Plattformbetreibern genau untersucht. Und auch Apple ist davor nicht gefeit. Hier ging es konkret darum, ob Apple die Konkurrenz zu einem eigenen Musik-Streaming-Dienst benachteiligt hat, indem diese auf der iOS-Plattform schlechtere Konditionen beim Zugang zu potenziellen Kunden erhielten.
Grundlage dessen ist eine Beschwerde des Marktführers Spotify. Dieser sah es als Problem an, dass Apple auf seinen Plattformen den eigenen Dienst Apple Music in den Fokus rückte, während konkurrierende Anbieter in ihren Apps nicht einmal über günstigere Zahlungsoptionen aufklären durften. Stattdessen durften sie nur eine Abozahlung über den App Store anbieten, bei der 30 Prozent des Umsatzes direkt an Apple flossen.
Neue Gesetze
Die Wettbewerbsexperten der EU-Kommission stellten nun fest, dass Apples Vorgehen illegal war und gegen die Regeln der EU zur Durchsetzung des Wettbewerbs im Binnenmarkt verstieß. Sie werden nicht nur die Strafe verhängen, sondern Apple die bisher genutzte Praxis verbieten.Es handelt sich um die erste Strafe überhaupt, die Apple aus Brüssel kassiert. Konkurrenten wie Microsoft und Google wurden hingegen schon mehrfach aus Brüssel sanktioniert. Es steht zu erwarten, dass Apple versuchen wird, die Entscheidung vor Gericht anzufechten. Parallel muss sich der Konzern aber auch mit den neuen Auflagen auseinandersetzen, die mit der jüngsten Gesetzgebung der EU Einzug gehalten haben und die mächtigen Plattformbetreiber in engere Bahnen einhegen.
Zusammenfassung
- EU plant Geldstrafe für Apple wegen Kartellrechtsverstoß
- Bußgeld von ca. 500 Millionen Euro wird erwartet
- Untersuchung wegen Benachteiligung von Musik-Streaming-Diensten
- Spotify beschwerte sich über Apples Vorgehen
- EU-Kommission sieht Verstoß gegen Wettbewerbsregeln
- Apple soll bisherige Praxis ändern
- Erste Strafe dieser Art für Apple aus Brüssel
Siehe auch:
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