Apple: Komplettes Team soll plötzlich 2000 Kilometer umziehen
Bei Apple droht Ungemach: Das Unternehmen will eine komplette Abteilung aus dem kalifornischen San Diego nach Texas verlegen. Wenn es nach dem Management geht, sollen die Angestellten allesamt umziehen - ansonsten müssen sie mit einer Entlassung rechnen.
Das Team ist hauptsächlich für die Weiterentwicklung des Sprachassistenten Siri zuständig. Die Abteilung, die auch Büros in China, Indien, Irland und Spanien unterhält, hört unter anderem Anfragen an den Sprachassistenten Siri an, ob dieser die Fragen richtig verstanden und bearbeitet hat. In San Diego waren bisher über 120 Leute mit dieser Arbeit beschäftigt.
Eine Apple-Sprecherin bestätigte die Verlagerungsentscheidung und sagte, das Unternehmen bringe seine "Data Operations Annotations Teams in den USA auf dem Campus in Austin zusammen, wo ein Großteil des Teams bereits ansässig ist". Sie fügte hinzu, dass "jeder, der derzeit beschäftigt ist, die Möglichkeit haben wird, seine Rolle bei Apple in Austin fortzusetzen".
Für die Mitarbeiter in San Diego kam der Umzugsbeschluss durchaus überraschend. Das KI-Team hat in einem Büro gearbeitet, das Apple angemietet hatte. Das Unternehmen hatte den Mitarbeitern jedoch kürzlich noch mitgeteilt, dass sie Ende Januar in einen neuen Apple-Campus in der Gegend umziehen würden. Anfang des Monats verteilte das Unternehmen Umzugskartons an die Mitarbeiter, um sie auf den Umzug innerhalb der Stadt vorzubereiten. Siehe auch:
- Apple plant Verlegung einer Abteilung von San Diego nach Texas
- Mitarbeiter müssen bis Ende Februar über Umzug entscheiden
- San Diego-Team für Siri-Entwicklung mit über 120 Mitarbeitern
- Apple bestätigt Zusammenführung der Teams in Austin
- Umzug bedeutet für viele Angestellte große private Veränderungen
- Neue Jobs im IT-Bereich könnten Umzugsbereitschaft senken
- Mitarbeiter wurden über Umzug innerhalb San Diegos informiert
Siri-Team betroffen
Der Gruppe, die als Data Operations Annotations bekannt ist, wurde am Mittwoch mitgeteilt, dass sie nach Austin verlegt wird, um mit dem texanischen Teil desselben Teams zu fusionieren. Das berichtet das US-Magazin Fortune unter Berufung auf interne Quellen. Apple habe den Mitarbeitern mitgeteilt, dass sie sich bis Ende Februar entscheiden müssen, ob sie umziehen wollen, hieß es. Tun sie dies nicht, wird den Mitarbeitern am 26. April gekündigt.Das Team ist hauptsächlich für die Weiterentwicklung des Sprachassistenten Siri zuständig. Die Abteilung, die auch Büros in China, Indien, Irland und Spanien unterhält, hört unter anderem Anfragen an den Sprachassistenten Siri an, ob dieser die Fragen richtig verstanden und bearbeitet hat. In San Diego waren bisher über 120 Leute mit dieser Arbeit beschäftigt.
Eine Apple-Sprecherin bestätigte die Verlagerungsentscheidung und sagte, das Unternehmen bringe seine "Data Operations Annotations Teams in den USA auf dem Campus in Austin zusammen, wo ein Großteil des Teams bereits ansässig ist". Sie fügte hinzu, dass "jeder, der derzeit beschäftigt ist, die Möglichkeit haben wird, seine Rolle bei Apple in Austin fortzusetzen".
Plötzliche Entscheidung
Das würde für viele der Betroffenen aber eben bedeuten, mit der gesamten Familie aus dem gewohnten Lebensumfeld wegzuziehen. Kinder müssten mitten im Jahr die Schule wechseln und Partner auf die Suche nach neuen Jobs gehen. Daher ist es unwahrscheinlich, dass viele Angestellte den Wohnort wechseln - zumal es aktuell nicht besonders schwer ist, einen neuen Job im IT-Bereich zu finden.Für die Mitarbeiter in San Diego kam der Umzugsbeschluss durchaus überraschend. Das KI-Team hat in einem Büro gearbeitet, das Apple angemietet hatte. Das Unternehmen hatte den Mitarbeitern jedoch kürzlich noch mitgeteilt, dass sie Ende Januar in einen neuen Apple-Campus in der Gegend umziehen würden. Anfang des Monats verteilte das Unternehmen Umzugskartons an die Mitarbeiter, um sie auf den Umzug innerhalb der Stadt vorzubereiten. Siehe auch:
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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