Apple mache EU zum "Gespött":
34 Unternehmen starten Großangriff
Die EU laufe Gefahr, sich von Apple an der Nase herumführen zu lassen, 34 Unternehmen, darunter Spotify und Epic Games, richten sich mit einem scharfen offenen Brief an die Europäische Kommission. Apple dürfe sich nicht über neue Marktregeln hinwegsetzen.
Die große Sorge der Unternehmen: "Die neuen Bedingungen von Apple missachten nicht nur Geist und Inhalt des Gesetzes, sondern machen, wenn sie unverändert bleiben, die DMA und die erheblichen Bemühungen der Europäischen Kommission und der EU-Institutionen, die digitalen Märkte wettbewerbsfähig zu machen, zum Gespött."
Die Unternehmen stellen an die EU-Kommission die klare Forderung "schnell, rechtzeitig und entschieden" gegen Apple und die Vorschläge vorzugehen, diese seien "offensichtlich" nicht mit dem Gesetz vereinbar. "Nur so kann gewährleistet werden, dass die DMA glaubwürdig bleibt und für wettbewerbsfähige digitale Märkte sorgt."
Siehe auch:
- Offener Brief gegen Apples Marktverhalten
- Spotify initiiert Protest gegen Apple
- Unterzeichner repräsentieren viele EU-Firmen
- Kritik an Apples Umgang mit DMA-Regeln
- Forderung nach EU-Eingriff gegen Apple
- Apple beschuldigt, Wettbewerb zu behindern
34 Firmen: EU, mach dich bitte nicht zum Gespött
Seit Apple verkündet hat, wie man den neuen Regeln des Digital Markets Act (DMA) der EU entsprechen will, brodelt es gewaltig in der Branche. Jetzt hat Spotify einen offenen Brief an die EU-Kommission veröffentlicht, der von 33 weiteren Unternehmen unterzeichnet wurde. Zusammen repräsentiere man Zehntausende von Unternehmen aller Größenordnungen und bediene "Hunderte von Millionen von Kunden" in ganz Europa.Die große Sorge der Unternehmen: "Die neuen Bedingungen von Apple missachten nicht nur Geist und Inhalt des Gesetzes, sondern machen, wenn sie unverändert bleiben, die DMA und die erheblichen Bemühungen der Europäischen Kommission und der EU-Institutionen, die digitalen Märkte wettbewerbsfähig zu machen, zum Gespött."
Die Unternehmen stellen an die EU-Kommission die klare Forderung "schnell, rechtzeitig und entschieden" gegen Apple und die Vorschläge vorzugehen, diese seien "offensichtlich" nicht mit dem Gesetz vereinbar. "Nur so kann gewährleistet werden, dass die DMA glaubwürdig bleibt und für wettbewerbsfähige digitale Märkte sorgt."
Unerhört
In dem Brief liefern die Unternehmen auch einige Beispiele zu Teilen von Apples Vorhaben, die man als besonders "unerhört" bezeichnet. Keine der von Apple angebotenen Bedingungen stehe demnach mit dem DMA im Einklang. Die neue Gebührenstruktur ziele darauf ab, die Vormachtstellung gegenüber App-Entwicklern sogar noch auszubauen. Mit sogenannten "Scare Screens" führe Apple seine Nutzer in die Irre und streue "unbegründete Datenschutz- und Sicherheitsbedenken."Siehe auch:
- Ex-Windows-Chef Sinofsky jammert, wie gemein die EU zu Apple ist
- Apple macht Apple-Sachen und will für EU-Sideloading Geld verlangen
- Apple wird seinen App Store für die EU vom Rest der Welt abspalten
- Apple zieht Auftrag zurück: AMS Osram hat neues Werk umsonst gebaut
- Apple erobert die Führung auf dem EU-Smartphone-Markt zurück
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