Vision Pro: Bekanntester Apple-Analyst warnt vor zu viel Hype
Am Montag hat Apple endlich den Starttermin seiner Mixed-Reality-Brille bekannt gegeben, Vision Pro wird ab dem 2. Februar 2024 verfügbar sein. Das hat auch zu einem neu angefachten Hype geführt, doch der Apple-Experte Ming-Chi Kuo warnt vor überzogenen Erwartungen.
Kuo schreibt nämlich in einem Beitrag auf Medium, dass Apple zwar ganze Arbeit bei der Präsentation geleistet habe, der kalifornische Konzern aber "wichtige Informationen über die Positionierung des Produkts und seine wichtigsten Anwendungen weggelassen" hat. Kuo meint, dass der Hersteller hier noch mehr liefern müsse: "Wenn Apple vor der Vorbestellung oder der Markteinführung mehr Details zu diesen Aspekten bekannt geben kann, würde dies dazu beitragen, die Verkaufsdynamik aufrechtzuerhalten und mehr Entwickler anzuziehen."
Er warnt explizit vor zu viel Hype. Denn es ist zu erwarten, dass Vision Pro dank "Apples Core-Fans und Vielnutzern" zunächst schnell ausverkauft sein könnte, was längere Lieferzeiten zur Folge haben könnte. "Andernfalls könnte es länger dauern, bis Vision Pro ein Erfolg wird, was sich nachteilig auf die kurzfristige Aktienkursentwicklung von Apple und seiner Lieferkette auswirken würde", so Kuo.
Außerdem meint Kuo, dass Spezifikationen und Software "weit über dem Industrie-Standard" liegen. Es ist deshalb zu erwarten, dass Anwender anfangs beeindruckt sein werden und es im Internet viel Lob geben wird. "Noch wichtiger ist jedoch, ob die Nachfrage nach Vision Pro auch nach dem Abklingen des Neuigkeitsfaktors aufrechterhalten werden kann, was davon abhängt, ob die Produktpositionierung und die wichtigsten Anwendungen von Vision Pro klar und richtig sind."
Kurzum: Kuo erwartet viel anfängliche Begeisterung, ob diese langfristig genug sein wird, ist aber eine andere Frage - und hier ist er deutlich unsicherer.
Siehe auch:
Vision Pro: Hype ist nicht genug
Es steht außer Frage, dass Vision Pro eine faszinierende Technologie darstellt, zumindest kann man zu diesem Urteil kommen, wenn an sich die ersten Eindrücke von Testern und natürlich auch die Apple-PR durchliest oder ansieht. Doch genau davor warnt nun Ming-Chi Kuo, der für TF Securities tätige und derzeit mit Abstand renommierteste Apple-Experte und Analyst.Kuo schreibt nämlich in einem Beitrag auf Medium, dass Apple zwar ganze Arbeit bei der Präsentation geleistet habe, der kalifornische Konzern aber "wichtige Informationen über die Positionierung des Produkts und seine wichtigsten Anwendungen weggelassen" hat. Kuo meint, dass der Hersteller hier noch mehr liefern müsse: "Wenn Apple vor der Vorbestellung oder der Markteinführung mehr Details zu diesen Aspekten bekannt geben kann, würde dies dazu beitragen, die Verkaufsdynamik aufrechtzuerhalten und mehr Entwickler anzuziehen."
Er warnt explizit vor zu viel Hype. Denn es ist zu erwarten, dass Vision Pro dank "Apples Core-Fans und Vielnutzern" zunächst schnell ausverkauft sein könnte, was längere Lieferzeiten zur Folge haben könnte. "Andernfalls könnte es länger dauern, bis Vision Pro ein Erfolg wird, was sich nachteilig auf die kurzfristige Aktienkursentwicklung von Apple und seiner Lieferkette auswirken würde", so Kuo.
Außerdem meint Kuo, dass Spezifikationen und Software "weit über dem Industrie-Standard" liegen. Es ist deshalb zu erwarten, dass Anwender anfangs beeindruckt sein werden und es im Internet viel Lob geben wird. "Noch wichtiger ist jedoch, ob die Nachfrage nach Vision Pro auch nach dem Abklingen des Neuigkeitsfaktors aufrechterhalten werden kann, was davon abhängt, ob die Produktpositionierung und die wichtigsten Anwendungen von Vision Pro klar und richtig sind."
Kurzum: Kuo erwartet viel anfängliche Begeisterung, ob diese langfristig genug sein wird, ist aber eine andere Frage - und hier ist er deutlich unsicherer.
Zusammenfassung
- Apple Vision Pro ab 2. Februar 2024 erhältlich
- Kuo warnt vor zu hohen Erwartungen an Brille
- Apple ließ wichtige Produktinformationen aus
- Mehr Details könnten Verkaufsdynamik fördern
- Schneller Ausverkauf durch Apple-Fans möglich
- Erfolg abhängig von klarer Produktpositionierung
- Langfristige Nachfrage nach Vision Pro unsicher
Siehe auch:
- Vision Pro: Apple gibt Termin für den Start und letzte Details bekannt
- Snapdragon XR2+ Gen 2: CPU für Samsung-Antwort auf Apple Vision Pro
- Apple plant Vision Pro noch im Januar auf den Markt zu bringen
- Activision Blizzard: Visualisierung zeigt, wie massiv die Xbox profitiert
- Apple Vision Pro: Sparversion ohne Eyesight-Display, mit iPhone-CPU?
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