Treiberloses Drucken: Windows 11 testet geschützten Druckmodus
Microsoft hat im experimentellen Windows 11 Canary-Kanal den Test eines neuen geschützten Windows-Druckmodus gestartet. Die ersten Nutzer erhalten die neue Funktion ab sofort in den Einstellungen. Alle weiteren Änderungen in der Vorschau sind Verbesserungen.
Besonders interessant ist der neue sogenannte "Protected Print Mode", zu deutsch "geschützter Druckmodus" von Windows. Dahinter steckt die Umstellung auf das treiberlose Drucken für Windows.
Im geschützten Druckmodus druckt ein PC dann ausschließlich über den modernen Windows-Druckerstapel, der nur mit Mopria-zertifizierten Druckern funktioniert. Mit Mopria-zertifizierten Druckern sind Benutzer nicht mehr auf Software-Installationsprogramme von Drittanbietern angewiesen und profitieren von zusätzlichen Sicherheitsvorteilen.
Um den neuen geschützten Druckmodus von Windows ausprobieren zu können, muss man ihn einmalig aktivieren. Laut Microsoft funktioniert das so:
Um zu prüfen, ob der eigene Drucker mit dem neuen Modus kompatibel ist, kann man auf der Webseite von Moria eine Gerätesuche starten.
Es gibt nun außerdem ein neues ISO-Paket, um die Vorschau mithilfe eines Clean-Installs zu testen. Zum Download muss man mit einem Microsoft-Konto angemeldet sein. Allerdings meldet das Windows-Team, dass es derzeit zu Problemen mit der Bereitstellung des Downloads gibt. Die ISOs sind bei einigen Nutzern nicht verfügbar, das Problem wird untersucht.
Zudem wurde ein Problem im Update-Prozess bestätigt. Dabei kann es dazu kommen, dass es zu einer "Download-Schleife" kommt, in der das Build mehrmals mit einem 8024200D-Fehler heruntergeladen beziehungsweise der Download mehrfach gestartet wird. "Der Download wird schließlich erfolgreich sein, und das Build sollte sich installieren lassen", schreibt Microsoft.
Windows 11 23H2-Update: Die wichtigsten Neuheiten im Überblick
Siehe auch:
Umstellung beginnt
Die neue Build-Nummer für dieses Update im Canary-Kanal lautet 26016. Mit dieser Vorschau fügt das Windows-Team laut der Ankündigung im Windows-Blog nur eine Neuerung hinzu. Wie gehabt bei den Canary-Builds starten aber auch weitere, undokumentierte Änderungen, die wir erst nach den ersten Tests der Vorschau-Versionen entdecken werden.Besonders interessant ist der neue sogenannte "Protected Print Mode", zu deutsch "geschützter Druckmodus" von Windows. Dahinter steckt die Umstellung auf das treiberlose Drucken für Windows.
Im geschützten Druckmodus druckt ein PC dann ausschließlich über den modernen Windows-Druckerstapel, der nur mit Mopria-zertifizierten Druckern funktioniert. Mit Mopria-zertifizierten Druckern sind Benutzer nicht mehr auf Software-Installationsprogramme von Drittanbietern angewiesen und profitieren von zusätzlichen Sicherheitsvorteilen.
Sicherheitsvorteile der Umstellung auf IPP:
- Das IPP ist ein HTTP-basiertes Protokoll und unterstützt viele der Authentifizierungsmethoden, die man von HTTP kennt. Jede IPP-Anforderung ist eine HTTP-POST-Nachricht. Drucker werden über URIs wie ipps://printer.example.com/ipp/print identifiziert.
- IPP unterstützt zudem eine integrierte Verschlüsselung. Diese Unterstützung ist vergleichbar mit der Verschlüsselung, die bei der Verwendung von HTTPS über das Internet verwendet wird.
Um den neuen geschützten Druckmodus von Windows ausprobieren zu können, muss man ihn einmalig aktivieren. Laut Microsoft funktioniert das so:
Geschützten Druckmodus konfigurieren
- Drücken Sie Start.
- Öffnen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien.
- Navigieren Sie zu Computerkonfiguration > Verwaltungsvorlagen > Drucker.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Windows geschützten Druckmodus konfigurieren" und klicken Sie auf "Bearbeiten".
- Wählen Sie das Optionsfeld "Aktiviert".
- Klicken Sie auf "Übernehmen" und dann auf "OK".
Um zu prüfen, ob der eigene Drucker mit dem neuen Modus kompatibel ist, kann man auf der Webseite von Moria eine Gerätesuche starten.
Es gibt nun außerdem ein neues ISO-Paket, um die Vorschau mithilfe eines Clean-Installs zu testen. Zum Download muss man mit einem Microsoft-Konto angemeldet sein. Allerdings meldet das Windows-Team, dass es derzeit zu Problemen mit der Bereitstellung des Downloads gibt. Die ISOs sind bei einigen Nutzern nicht verfügbar, das Problem wird untersucht.
Zudem wurde ein Problem im Update-Prozess bestätigt. Dabei kann es dazu kommen, dass es zu einer "Download-Schleife" kommt, in der das Build mehrmals mit einem 8024200D-Fehler heruntergeladen beziehungsweise der Download mehrfach gestartet wird. "Der Download wird schließlich erfolgreich sein, und das Build sollte sich installieren lassen", schreibt Microsoft.
Windows 11 23H2-Update: Die wichtigsten Neuheiten im Überblick
Zusammenfassung
- Windows 11 Canary-Kanal testet neuen Druckmodus
- Build-Nummer 26016 bringt neue & undokumentierte Funktionen
- "Protected Print Mode" ermöglicht treiberloses Drucken
- Nur Mopria-zertifizierte Drucker für geschützten Modus
- IPP-Protokoll mit HTTP-Authentifizierung und Verschlüsselung
- Aktivierung über lokale Gruppenrichtlinien-Editor möglich
- Probleme bei ISO-Download und Update-Prozess bestätigt
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