KI-Blase? Microsoft soll Einkauf von Nvidia KI-Chips reduziert haben
Es gibt neue Gerüchte, laut denen Microsoft seine zunächst gigantischen Bestellungen für bestimmte KI-Prozessoren von Nvidia zuletzt deutlich reduziert haben soll. Weil der Konzern Kosten sparen will, könnten andere Abnehmer von frei werdenden Kapazitäten profitieren.
Aufgrund einer bisher angeblich enttäuschenden Nachfrage rund um den KI-Copiloten, den Microsoft mittlerweile in Verbindung mit Windows und seinen Microsoft 365-Diensten vermarktet, soll der Softwarekonzern die Bestellungen bei Nvidia deutlich reduziert haben. Laut einem Bericht der Marktbeobachter der Cleveland Research Company soll Microsoft seine Ordern für das kommende Jahr um 20 bis 25 Prozent zurückgeschraubt haben.
Zwar wollen die Redmonder noch immer rund dreimal so viele Nvidia H100-Chips einkaufen wie in diesem Jahr, doch sorgen die Gerüchte dennoch für Bedenken, dass es sich bei dem vermeintlichen KI-Boom um eine "Blase" handeln könnte. Allerdings gilt Microsofts anfängliche Ordermenge in der Branche laut einem Bericht der DigiTimes als übertrieben, sodass manche Beobachter von einer erwarteten Korrektur sprechen sollen.
Aktuell soll die Nachfrage rund um die 25.000 bis 30.000 Dollar teuren Nvidia H100 enorm sein, sodass die Zeit zwischen Bestellung und tatsächlicher Lieferung derzeit bei 40 bis 50 Wochen liegen soll. Sollte Microsoft seine Bestellungen also mittlerweile tatsächlich reduziert haben, könnten andere Kunden von Nvidia nun die Möglichkeit bekommen, ihre Chips früher zu erhalten.
Siehe auch:
Beobachter fürchten KI-Blase
Microsoft hat zwar kürzlich die breite Verfügbarkeit des KI-gestützten Copilot in Windows 11 23H2 bekannt gegeben, doch sind seit einigen Wochen Spekulationen im Umlauf, laut denen die Redmonder mittlerweile deutlich geringere Stückzahlen der für die hinter Copilot steckenden Rechenzentren nötigen KI-GPUs von Nvidia einkaufen.Aufgrund einer bisher angeblich enttäuschenden Nachfrage rund um den KI-Copiloten, den Microsoft mittlerweile in Verbindung mit Windows und seinen Microsoft 365-Diensten vermarktet, soll der Softwarekonzern die Bestellungen bei Nvidia deutlich reduziert haben. Laut einem Bericht der Marktbeobachter der Cleveland Research Company soll Microsoft seine Ordern für das kommende Jahr um 20 bis 25 Prozent zurückgeschraubt haben.
Zwar wollen die Redmonder noch immer rund dreimal so viele Nvidia H100-Chips einkaufen wie in diesem Jahr, doch sorgen die Gerüchte dennoch für Bedenken, dass es sich bei dem vermeintlichen KI-Boom um eine "Blase" handeln könnte. Allerdings gilt Microsofts anfängliche Ordermenge in der Branche laut einem Bericht der DigiTimes als übertrieben, sodass manche Beobachter von einer erwarteten Korrektur sprechen sollen.
Aktuell soll die Nachfrage rund um die 25.000 bis 30.000 Dollar teuren Nvidia H100 enorm sein, sodass die Zeit zwischen Bestellung und tatsächlicher Lieferung derzeit bei 40 bis 50 Wochen liegen soll. Sollte Microsoft seine Bestellungen also mittlerweile tatsächlich reduziert haben, könnten andere Kunden von Nvidia nun die Möglichkeit bekommen, ihre Chips früher zu erhalten.
Zusammenfassung
- Microsoft reduziert angeblich Bestellungen von Nvidia KI-Prozessoren
- Kostenersparnis und enttäuschende Nachfrage nach KI-Copilot als Gründe
- Bestellungen für das kommende Jahr um 20 bis 25 Prozent reduziert
- Gerüchte über KI-Boom als mögliche "Blase"
- Microsofts anfängliche Bestellmenge galt als übertrieben
- Hohe Nachfrage nach 25.000 bis 30.000 Dollar teuren Nvidia H100
- Reduzierte Bestellungen könnten andere Kunden von Nvidia begünstigen
Siehe auch:
- Microsoft arbeitet an eigenen Alternativen zur großen ChatGPT-KI
- Stromfresser KI: Microsoft plant Betrieb von Atomkraftwerken
- Microsoft Copilot: Der KI-Begleiter für Windows 11 steht vor dem Start
- Microsoft Paint wird zum mächtigen KI-Tool, bekommt Dall-E-Support
- Microsoft: China desinformiert mit KI-Fake-Fotos und Russen-Taktik
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