Microsoft arbeitet an eigenen Alternativen zur großen ChatGPT-KI

Die Zusammenarbeit mit OpenAI hat Microsoft zwar eine führende Rolle bei der KI-Entwicklung eingebracht - allerdings ist man in Redmond durchaus auch über die entstandene Abhängigkeit vom Partner OpenAI besorgt. Man arbeitet daher auch an eigenen Technologien.
Logo, Ki, Künstliche Intelligenz, AI, Artificial Intelligence, OpenAI, ChatGPT, Bing, Microsoft Bing, GPT, Bing Suchmaschine, GPT 4.0, GPT-3.5

OpenAI ist oft die Spatzen-Kanone

Unter der Leitung von Peter Lee, Corporate Vice President bei Microsoft Research, arbeitet einem Bericht des Magazins The Information zufolge ein Team von rund 1500 Mitarbeitern an der Entwicklung einer KI, die kleiner und kostengünstiger zu betreiben ist als ChatGPT. Die hauseigene KI-Software soll demnach in Microsofts eigenen Produkten zum Einsatz kommen, darunter als Bing-Such-Chatbot.

Derzeit nutzt der Bing-Chatbot die hauseigenen Modelle für einige Abfragen, während die Modelle von OpenAI komplexere Anfragen bearbeiten. Das Problem ist dabei, dass die Leistung der KI zwar immer besser wird, die Kosten im Hintergrund allerdings auch explodieren.


So wird geschätzt, dass Microsofts Bing-KI-Chatbot, der auf einem OpenAI Large Language Model (LLM) basiert, eine Infrastruktur im Wert von mindestens 4 Milliarden Dollar benötigt, um seine Arbeit zu verrichten. Da Microsoft entsprechende Systeme in immer mehr eigene Produkte einbauen will und die Anforderungen entsprechend steigen, ist die Suche nach günstigeren Alternativen durchaus von großer wirtschaftlicher Bedeutung.

Größere Differenzierung

Dabei ist man sich in Redmond allerdings auch im Klaren, dass günstigere Modelle wahrscheinlich nicht das gleiche Leistungsniveau bieten werden. In vielen Fällen ist dies allerdings auch gar nicht zwingend nötig, da das Aufgabenspektrum wesentlich kleiner ausfällt.

Man kann also damit rechnen, dass Microsoft zukünftig eher eine größere Bandbreite an KI-Modellen aktiv betreibt, die unterschiedliche Anforderungen abdecken. Das ist in Teilen durchaus schon jetzt der Fall - denn Systeme wie der Sprachassistent Cortana (der allerdings erst einmal nicht in der bestehenden Form fortgeführt wird) benötigt bei Weitem nicht die Ressourcen, die in den kommenden Copilot-Funktionen nutzbar sein werden.

Zusammenfassung
  • Microsoft arbeitet an eigener KI-Technologie
  • Ziel ist die Reduzierung der Abhängigkeit von OpenAI.
  • Ein Team von 1500 Mitarbeitern entwickelt eine kostengünstigere KI.
  • Die neue KI soll in Microsofts eigenen Produkten zum Einsatz kommen.
  • Kosten für die Nutzung von OpenAIs Large Language Model sind enorm.
  • Zukünftig plant Microsoft, eine große Bandbreite an KIs zu betreiben.

Siehe auch:


Surface Pro 9 im Preisvergleich
Derzeit keine Angebote im Preisvergleich
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!